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Uneinigkeit um geplante Berufsabschlüsse „Bachelor Professional“ und „Master Professional“

Gesetzentwurf

Uneinigkeit um geplante Berufsabschlüsse „Bachelor Professional“ und „Master Professional“

Die in einem Gesetzentwurf von Bildungsministerin Anja Karliczek vorgesehenen neuen Fortbildungsbezeichnungen stoßen bei der Hochschulkonferenz und dem Verein Deutscher Ingenieure auf Kritik.

Das „Gesetz zur Modernisierung und Stärkung der beruflichen Bildung“ sieht unter anderem die neuen beruflichen Fortbildungsbezeichnungen „Bachelor Professional“ und „Master Professional“ vor. Die Hochschulrektorenkonferenz und der Verein Deutscher Ingenieure riefen den Bundesrat aber dazu auf, den Gesetzentwurf abzulehnen.

Die Begriffe „Bachelor“ und „Master“ werden in Deutschland mit dem akademischen Bildungsweg verbunden. Auch in Europa erhält man diese Titel ausschließlich von Hochschulen. Daher könnten die neuen Bezeichnungen möglicherweise international und auf Bundesebene für Verwirrungen sorgen.

Die Hochschulrektorenkonferenz sieht darin sogar eine Gefährdung der erreichten Ziele des Bologna-Prozesses, einem der wichtigsten gemeinsamen Reformprojekte der vergangenen Jahrzehnte von Bund, Ländern und den Hochschulen. Aufgrund dieser Problematik fordern zahlreiche Unterstützer den Bundesrat dazu auf, die neue Begriffsbezeichnung zu verhindern.

Mehr Infos

HRK - Hochschulrektorenkonferenz

www.hrk.de

abi>> 18.11.2019

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