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Ich will was machen mit Sprachen – Statements

Sprache ist Teil des Erfolgs

Fremdsprachen im Berufsalltag: abi» hat bei drei Berufstätigen nachgefragt, welche Rolle Sprachen dabei spielen und was ihnen daran gefällt.

Blick auf verschiedenfarbige Sprechblasen aus Papier, auf denen auf verschiedenen Sprachen "Hallo" und "Wie geht es dir?" steht.

Der Einsatz von Fremdsprachen im beruflichen Arbeitsalltag ist für viele Berufstätige selbstverständlich.

Nils Engelke, PR- und Kommunikationsmanager bei Flottweg SE

Portraitfoto von Nils Engelke

Nils Engelke

Als PR- und Kommunikationsmanager verantworte ich die Öffentlichkeitsarbeit von Flottweg und beeinflusse, wie das Unternehmen in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Fremdsprachen sind bei uns ein täglicher Begleiter. Zu meinen wöchentlichen Aufgaben gehört es beispielsweise, Inhalte wie Pressemeldungen, Fachartikel oder Videobeiträge in den jeweiligen Fachmedien unterzubringen. Hier ist es gut, ein Netzwerk an Medienvertretern und Journalisten zu pflegen. Um mit diesem Netzwerk international in Kontakt zu treten, sind Fremdsprachen essenziell. Englisch ist inzwischen die absolute Basis, wobei gute Englischkenntnisse die Zusammenarbeit massiv erleichtern. Der wichtigste Auslandsmarkt für Flottweg sind die USA. Wir sind hier mit Muttersprachlern im Austausch, generell gilt aber, dass alle Tochtergesellschaften untereinander sowie mit dem Haupthaus auf Englisch kommunizieren – egal ob in Frankreich, Russland oder China. Kommunikation, gerade im internationalen Umfeld, ist eine der wichtigsten Grundlagen für wirtschaftlichen Erfolg. Natürlich ist auch Fachvokabular von Nöten, um komplexe Sachverhalte zu schildern. Ich persönlich sehe aber die größere Bedeutung auf der persönlichen Ebene: dem gemeinsamen Austausch. Wenn die Chemie stimmt, dann erleichtert das Vieles. Und das schafft Sprache.

Alexander C. Gansmeier, freiberuflicher Konferenzdolmetscher aus München

Portraitfoto von Alexander Gansmeier

Alexander Gansmeier

Als Konferenzdolmetscher in München mit Deutsch und Englisch übersetze ich bei unterschiedlichen Events in beide Sprachen. Auch wenn „doch jeder Englisch kann“, ist eine professionelle Verdolmetschung etwas völlig anderes. Neben dem Arbeiten mit und in einer Fremdsprache habe ich es sowohl mit fachlich anspruchsvollen Themen, als auch mit Nichtmuttersprachlern und teilweise herausfordernden Akzenten und Dialekten zu tun. Themen aus den Fachbereichen Automobiltechnik, Medizin und Pharmazie setzen zum Beispiel nicht nur ein gewisses Vokabular voraus, sondern die Begriffe müssen auch im Kontext richtig verstanden und angewandt werden. Unabhängig vom Thema gefallen mir besonders das Spiel mit der Sprache und die Herausforderung, immer wieder Themen neu für mich zu erschließen und meinen Wortschatz weiter auszubauen.

Ursula Dexl lernt Veranstaltungskauffrau bei der Messe München

Portraitfoto von Ursula Dexl

Ursula Dexl

Bei der Messe München erlebe ich täglich in der Korrespondenz mit unseren nationalen und internationalen Kunden, wie wichtig Fremdsprachen sind. Die Besonderheit liegt darin, dass ich mich innerhalb kürzester Zeit nicht nur auf eine neue Sprache, sondern häufig auch auf eine andere Kultur einlassen muss. Mit vielen Kunden kommuniziere ich auf Englisch. Auch für mein Gegenüber ist Englisch nicht unbedingt die Muttersprache. Wir betreten also quasi gemeinsam eine neue Sprachebene. Durch das Instrument Sprache können wir uns auf einen gemeinsamen Nenner bewegen! Für mich ist es so, dass ich in einer fremden Sprache viel konzentrierter und bewusster schreibe und auch spreche. Das macht unheimlich viel Spaß, weil man über die Sprache so vieles erreichen kann.

abi» 24.02.2020

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