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„Die Selbstständigkeit wurde uns in die Wiege gelegt“

Blick in eine Kiste mit Suppengrün.
Die Suppen von "Little Lunch" sind ausschließlich aus Bio-Zutaten und enthalten keine Geschmacksverstärker oder Konservierungsstoffe.
Foto: Julien Fertl

Little Lunch

„Die Selbstständigkeit wurde uns in die Wiege gelegt“

Frische Bio-Suppen im Glas – mit ihrer Geschäftsidee überzeugten Denis und Daniel Gibisch 2015 in der Startup-Show „Die Höhle der Löwen“. abi» hat mit den Gründern und Geschäftsführern von Little Lunch über ihren Erfolg gesprochen.

abi» Wie sind Sie auf die Idee für Ihr Produkt gekommen?

Denis Gibisch: Wir haben eine Lösung für unser eigenes Problem gesucht, denn in jeder Mittagspause im Büro stellten wir uns die Frage: Was essen wir heute? Oft fiel die Wahl – aufgrund des überschaubaren Angebots – auf ungesundes Junkfood. Gesunde und zeitsparende Alternativen gab es kaum. Diesen Zustand wollten wir ändern und fingen an zu recherchieren. Als wir herausfanden, dass jeder Deutsche im Schnitt 100 Teller Suppe im Jahr isst, fiel die Entscheidung ziemlich schnell auf Bio-Suppen im Glas.

abi» Welche Hürden mussten Sie bei der Realisierung nehmen?

Ein Porträt-Foto von Denis und Daniel Gibisch

Denis und Daniel Gibisch

Foto: Tina Gmeinwieser

Daniel Gibisch: Am Anfang waren wir eine Two-Men-Show und haben unsere ganze Energie in unser Start-up gesteckt – das war natürlich kräftezehrend. Nachdem wir die Investoren in der TV-Show „Die Höhle der Löwen“ von uns überzeugt hatten, konnten wir unser Team vergrößern und uns stärker auf unsere Produkte konzentrieren.

Denis Gibisch: Eine weitere Herausforderung war der Nachhaltigkeitsfaktor. So wären der Vertrieb und Versand in Plastikverpackungen kostengünstiger und einfacher, da Kunststoff bruchsicherer ist, aber wir setzen gezielt auf recycelbare und umweltfreundliche Glasverpackungen.

abi» Wie würden Sie das Geheimnis Ihres Erfolgs beschreiben?

Denis Gibisch: Viele Start-ups denken, sie müssten etwas vollkommen Neues erfinden. Wir machen bewusst ein Massenprodukt, das im Dosenregal neben bereits etablierten Marken steht. So holen wir auch die über 60-Jährigen ab.

Daniel Gibisch: Little Lunch ist authentisch, echt und schmeckt lecker. Jedes unserer Produkte ist zu 100 Prozent aus Bio-Zutaten und kommt ohne Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe oder zugesetzten Zucker aus. Außerdem haben Nachhaltigkeit und soziales Engagement einen hohen Stellenwert in unserer Unternehmensphilosophie. Dadurch heben wir uns von der Konkurrenz ab.

abi» Was haben Sie vorher beruflich gemacht?

Daniel Gibisch: Nach dem Abitur habe ich „Interaktive Medien“ in Augsburg studiert und anschließend als Webentwickler gearbeitet. Denis ist fürs Wirtschaftsstudium nach Ansbach gegangen und war danach technischer Leiter im elterlichen Betrieb sowie Logistikleiter in einem Unternehmen in Eresing.

Denis Gibisch: Unsere Eltern hatten uns die Selbstständigkeit quasi in die Wiege gelegt – wir wollten schon früh ein eigenes Unternehmen gründen.

abi» Haben Sie schon neue Ideen oder Pläne für die Zukunft?

Daniel Gibisch: Der Fokus liegt ganz klar auf Expansion und der Erhöhung der Markenbekanntheit in Deutschland. In der Schweiz und in Österreich sind unsere Produkte bereits in einigen Supermärkten erhältlich. Dort wollen wir noch flächendeckender in den Regalen stehen und zudem weitere europäische Länder für unsere Suppen begeistern.

Denis Gibisch: Auch neue Ideen haben einen wichtigen Stellenwert. Gerade erst haben wir zwei neue Eintöpfe sowie drei Wintersuppen als Limited Edition auf den Markt gebracht. Und dieses Jahr stehen weitere Produktneuheiten an.

Little Lunch

Auf der Unternehmenseite von "Little Lunch" findest du noch mehr Infos zur Gründungsgeschichte.

https://littlelunch.de

abi>> 29.01.2019