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Bundesweite Schülerfirmenwettbewerbe

Nachhaltig erfolgreich

Von der Idee zur Auszeichnung: Ragna Jebsen (22) gründete während ihrer Schulzeit ein Schülerunternehmen mit, das in deutschlandweiten und internationalen Wettbewerben Erfolg hatte. Das simple wie geniale Produkt – Flaschenöffner aus Gurtschnallen.

Begonnen hat alles mit dem Input eines Lehrers in der Oberstufe. „Im Rahmen des Profils Wirtschaft-Politik wurde uns das JUNIOR-Projekt vorgestellt – mit dem Ziel, Inhalte nicht nur theoretisch erklärt zu bekommen, sondern durch praktische Erfahrungen zu erleben, was freie Wirtschaft überhaupt bedeutet“, erklärt Ragna Jebsen.

Konkret heißt das: Schüler gründen ein eigenes Unternehmen und werden von JUNIOR mit Infomaterialien, Workshops und Fachwissen von Experten vor Ort unterstützt – von der Gründungsphase mit der Geschäftsidee über rechtliche und finanzielle Fragen bis hin zu den Wettbewerben.

Für Ragna Jebsen und ihre Mitschüler war das Motivation genug, das Unternehmen „Rauteck“ zu gründen und damit an dem Projekt teilzunehmen. „Die Herausforderung wollten wir unbedingt annehmen, schließlich gab es auch etwas zu gewinnen.“

Doch zuallererst musste ein Produkt her. „Im Brainstorming diskutierten wir Vorschläge, bis wir eine nachhaltige wie praktikable Idee gefunden hatten: Wir wollten Flaschenöffner aus alten Gurtschlosszungen und andere Produkte aus recycelten Autoteilen herstellen und vertreiben. Wir fuhren Autoverwertungshöfe ab und verkauften zum Beispiel Anteilsscheine, um ein Startkapital zu haben“, berichtet die Gründerin weiter.

Ragna Jebsen

Doch für die im Rahmen von JUNIOR ausgetragenen Wettbewerbe war im Vorfeld mehr zu erarbeiten als bloß das fertige Produkt. „Voraussetzung für die Teilnahme am Landeswettbewerb von JUNIOR war etwa ein zehnseitiger Geschäftsbericht. Daneben arbeiteten wir daran, unseren Firmenwert durch Verkäufe zu steigern, erstellten eine Unternehmenspräsentation und gestalteten einen Messestand.“

Vom landes- über den bundesweiten hin zum europäischen Wettbewerb professionalisierten sich die Abläufe. „Wir haben versucht, unseren Firmenauftritt zu optimieren und Umsätze und Gewinne zu steigern. Anfangs war die gesamte Produktion noch in unserer Hand, was mit der Zeit irgendwann nicht mehr möglich war, sodass wir lokale bzw. regionale Kooperationen entwickelten und die Produktion nahezu vollkommen outsourcen konnten.“

Stand: 21.08.2019

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