Das Baltikum – drei Länder, eine Region

Abendlandschaft in Lettland
Drei Länder mit drei ganz unterschiedlichen Gesichtern - im Baltikum gibt es für jeden etwas zu entdecken.
Foto: privat

Studieren im Baltikum – Ländersteckbriefe

Das Baltikum – drei Länder, eine Region

Die drei Ostseestaaten Estland, Lettland und Litauen bilden das Gebiet des Baltikums, in dem rund sechs Millionen Menschen auf einer Fläche von 175.000 Quadratkilometern leben. Litauen, das südlichste und bevölkerungsreichste der drei Länder, wird dank seiner Barockbauten als das „Norditalien des Baltikums“ bezeichnet. Ausgedehnte Waldgebiete und die vielen Binnengewässer prägen Lettland, das „Land der blauen Seen“. Estland, der nördlichste der drei baltischen Staaten, pflegt enge Beziehungen zu Finnland, das früher ebenfalls zum Baltikum gezählt wurde.

Geschichte:

Nach dem Ersten Weltkrieg erlangten die baltischen Staaten ihre Unabhängigkeit vom damaligen Russischen Reich. Sie wurden jedoch 1940 von der Sowjetunion annektiert und wurden erst 1991 wieder unabhängig. Seit 2004 sind die baltischen Staaten Mitglieder der Europäischen Union und der NATO.

Landschaft:

Die Landschaft des Baltikums ist reich an Wäldern. Es gehört zur kühl-gemäßigten Klimazone. Mit 318 Metern ist der Suur Munamägi in Estland der höchste Punkt des Baltikums. Ebenfalls in Estland befindet sich der größte See der drei Länder, der Peipussee mit einer Fläche von über 3.500 Quadratkilometern. Wichtige Städte des Baltikums sind Riga, Tallinn, Vilnius, Kaunas, Klaipeda, Liepaja und Tartu. Außerhalb der Städte sind die Länder eher dünn besiedelt.

Sprachen:

Litauisch und Lettisch sind indogermanische Sprachen, Estnisch ist nah verwandt mit dem Finnischen und gehört zu den finno-ugrischen Sprachen.

Bevölkerung:

Mit über 25 Prozent stellt die russische Bevölkerung die größte Minderheit dar, gefolgt von weißrussischen und ukrainischen Bevölkerungsgruppen. In Litauen lebt mit rund sechs Prozent eine relativ große polnische Minderheit.

Estland:

Bevölkerung: 1.309.100, davon 128.600 im Alter von 15 bis 24 (2018)
Hauptstadt: Tallinn
Landessprache: Estnisch
Währung: Euro
Hauptwirtschaftszweige: Dienstleistung und Industrie
Hochschulen: 12 Universitäten, davon 7 staatliche und 5 private sowie 26 weitere Hochschulen
Studierende: 55.200 (2018)
Landestypisches Essen: Sült (Sülze mit Sauerkraut)
Beliebte Sportarten: Skilanglauf, Leichtathletik, Fußball

Lettland:

Bevölkerung: 1.955.700, davon 193.600 im Alter von 15 bis 24 (2018)
Hauptstadt: Riga
Landessprache: Lettisch
Währung: Euro
Hauptwirtschaftszweige: Dienstleistung und Industrie
Hochschulen: 5 staatlich anerkannte Universitäten und 29 weitere nicht-universitäre Hochschulen
Studierende: 85.900 (2018)
Landestypisches Essen: Putra (gekochte Gerstengrütze)
Beliebte Sportarten: Eishockey, Basketball, Fußball, Bobfahren

Litauen:

Bevölkerung: 2.878.400, davon 366.300 im Alter von 15 bis 24 (2018)
Hauptstadt: Vilnius
Landessprache: Litauisch
Währung: Euro
Hauptwirtschaftszweige: Dienstleistung und Industrie
Anzahl der Hochschulen: 14 staatliche Universitäten, 4 private Universitäten, 4 private Hochschulen
Studierende: 148.400
Landestypisches Essen: Cepelinai (fleischgefüllte gekochte Kartoffelknödel)
Beliebte Sportarten: Basketball

Quellen: Wikipedia, Auswärtiges Amt, DAAD

 

Studieren im Baltikum – Erfahrungsbericht

Erasmus in Nordosteuropa

Sonja Wünsch (23) macht an der Uni Köln ihren Master in „Deutscher Sprache und Literatur“ und „English Studies“. Im Bachelorstudium zog es sie ins Ausland – nach Lettland. abi» erzählt die Lehreramtsstudentin von ihrer Erasmuserfahrung im Baltikum und warum Riga sich bestens für ein Auslandssemester eignet.

Riga ist eine wunderschöne Stadt, von der man so nur selten etwas hört. Dass ich dort landete, war eher Zufall. Für mein Studienfach „Deutsche Sprache und Literatur“ gab es nicht viele Austausch-Unis, die den Studiengang anboten. Und eigentlich wollte ich nach Großbritannien, weil ich auch „English Studies“ studiere und das sprachlich gepasst hätte. Als Alternative wollte ich etwas nehmen, wofür sich vielleicht nicht so viele Studierende anmelden – und das war Riga. Im Endeffekt entschied ich mich für die baltische Stadt – hauptsächlich wegen der Kursauswahl. Die Kurse, die im Auslandssemester belegt werden, sind wichtig. Idealerweise ergänzen oder vertiefen sie die an der Heimatuni gewählten Themen. Zudem werden sie in der Bewerbung angegeben. Darüber hinaus werden ein Lebenslauf und ein Motivationsschreiben verlangt, um zu begründen, warum man genau dort hin möchte.

Unterricht in Kleingruppen

Portrait Sonja Wünsch

Sonja Wünsch

Foto:privat

Für Deutsch belegte ich zunächst Bachelorkurse. Allerdings gab es eher so Aufgaben wie: „Fülle diesen Lückentext aus.“ Für Lehrämtler sind diese Übungen wahrscheinlich trotzdem ganz gut, weil dabei viele Grammatikregeln drankamen, die man als Muttersprachler nicht gut erklären kann. Trotzdem belegte ich zusätzlich Masterkurse. Es gab in dem Studiengang genau zwei Masterstudenten an der Rigaer Uni, dazu kamen wir drei Studenten aus Deutschland. Das war wirklich angenehm! Im Kurs redeten wir viel über interessante Dinge, und es waren Themen dabei, die man an meiner Uni in Köln nicht findet. Beispielsweise haben wir über Dialekte im Deutschen gesprochen und sie vorgestellt.

In Englisch belegte ich hauptsächlich Literaturkurse. Da waren wir in kleinen Gruppen; ganz anders als an der Uni Köln, eher schulischer. Ich konnte viel mitnehmen, weil man im Unterricht mitmachen musste. Und alle Kurse wurden uns an der Heimatuni angerechnet.

Ohne lettische Sprachkenntnisse

Die Deutschkurse waren auf Deutsch, die Englischkurse auf Englisch, glücklicherweise – denn wir sprachen ja kein Wort Lettisch. Ich belegte in Riga zwar einen Lettisch-Kurs, gesprochen habe ich es dort aber kaum. Viele ältere Menschen sprechen historisch bedingt nur Russisch. Und die jüngeren Leute sprechen alle richtig gut Englisch. Die sind überhaupt sehr europäisch, sie waren interessiert, stellten uns Fragen und wussten viel über Deutschland. Ich empfand alle sehr offen. In der Stadt war immer überaus viel los, gerade in den Bars und Clubs. Und das, obwohl es Winter war – wobei, richtig kalt war es nicht.

Die lettischen Studenten sind meiner Meinung nach etwas pflichtbewusster als wir deutschen. Die Masterstudenten, die ich kennenlernte, arbeiteten sogar alle Vollzeit, weil sie sich das Studium sonst nicht leisten können. Die Lebensmittel im Supermarkt sind ähnlich teuer wie in Deutschland. Da die Letten weniger verdienen, fand ich das erstaunlich.

Erasmus-Netzwerk zum Landerkunden

Essengehen und mal ein Bier trinken ist dafür eher günstig. Wenn man nicht großartig reist, kommt man schon mit etwa 250 Euro im Monat für das Leben aus. Und für die Wohnung zahlte ich zusätzlich 210 Euro. Die hatte ich auf Facebook in einer Erasmus-Riga-Gruppe gefunden. Ich wohnte in einem Wohnkomplex mit 50 Erasmus-Studenten. Zusätzlich zum Erasmus+-Stipendium von rund 160 Euro pro Monat erhielt ich finanzielle Unterstützung von meinen Eltern und griff auf mein Erspartes zurück – gerade für die Erkundungsreisen, die ich unternommen hatte.

Die Erasmus-Netzwerk-Gruppe vor Ort, der ESN (Erasmus Student Network), war super: Schon in der Woche vor Unibeginn gab es einige Events und wir unternahmen Ausflüge: Wir waren in Liepaja und in der Geisterstadt Skrunda. Außerdem besuchten wir das ehemalige Gefängnis von Karosta. Dort gab es eine Führung, in der wir wie Gefangene behandelt wurden, was sehr eindrücklich war.

 Mit anderen Studenten fuhr ich außerdem oft an den Strand, nach Jurmala. Und wir machten einen Roadtrip durch Lettland, wo wir eine Nacht im Nirgendwo waren, mitten auf dem Land, ohne jegliche Straßenbeleuchtung. Das war schon ein bisschen anders als hier. Aber: Sogar da gab es Internet! Das gibt es in Lettland überall. Sehr angenehm. Da hinkt Deutschland etwas hinterher.

 

Studieren im Baltikum – Hintergrund

Ein Kulturschock der anderen Art

Wer zum ersten Mal ins Baltikum kommt, der staunt vor allen Dingen über eines: Alles läuft digital. Neben Land und Leuten gibt es zahlreiche weitere überzeugende Argumente, die für einen Auslandsaufenthalt in Litauen, Lettland oder Estland sprechen.

Die drei Staaten Estland, Lettland und Litauen haben Deutschland in Sachen Digitalisierung einiges voraus: Der Handyempfang ist lückenlos gegeben, selbst die Zeitung am Kiosk wird mit EC-Karte bezahlt, online kann man so gut wie alles erledigen, selbst bei den Behörden. „Das ist tatsächlich ein Kulturschock“, sagt Dr. Heiko F. Marten, Leiter des Informationszentrums des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) in Riga. Er lebt schon seit Jahren im Baltikum. „Die Balten probieren eben gerne einfach mal etwas aus“, sagt der Experte.

Bangen um die Verbindung zu Freunden und Familie muss man also bei einem Auslandsaufenthalt im Baltikum nicht. Langweilig wird es ebenfalls nicht. Der Sommer strotzt nur so vor Festen und Festivals. „Dabei ist vielleicht nicht immer alles so perfekt und es wird manchmal improvisiert. Aber genau das hat seinen Charme“, erzählt Heiko F. Marten. Gastfreundlich sind die Balten seiner Ansicht nach auch.

 Studienplatz finden

Die Einreise ist für deutsche Studierende vollkommen unkompliziert, da alle drei Staaten in der EU sind. Da noch nicht jeder auf den Geschmack gekommen ist, ist eine Förderung nach dem EU-Programm Erasmus+ vergleichsweise leicht zu ergattern. Infos zu den Erasmusplätzen gibt es im akademischen Auslandsamt beziehungsweise International Office an der Heimathochschule. Dort bewerben sich die Studierenden und es wird entschieden, wer den Platz bekommt.

Portrait Dr. Heiko F. Marten

Dr. Heiko F. Marten

Foto: privat

Man kann sich auch direkt bei den Gasthochschulen bewerben – ganz ohne Erasmus. Und es gibt sogar die Möglichkeit, das komplette Studium im Baltikum zu absolvieren: In Riga gibt es die Stradins-Universität, die englischsprachige Medizinstudiengänge ab dem ersten Semester anbietet. „Die kosten aber mehrere tausend Euro pro Jahr“, gibt Heiko F. Marten zu bedenken. „Für Studierende, die etwa zu Hause nicht zugelassen werden, ist dies eine Möglichkeit, im Ausland mit dem Studium zu beginnen.“ Einige beenden das Studium in Riga, weil sie merken, dass die Qualität stimmt. Und mit der Anerkennung in Deutschland gibt es in der Regel keine Probleme.

Anerkennung von Hochschulleistungen

In Sachen Hochschulsystem sind die Balten den Deutschen etwas voraus: „Das Baltikum war schneller mit der Umstellung auf Bachelor- und Master-Programme als Deutschland. Insofern ist hier schon alles gut etabliert“, sagt Heiko F. Marten. „Da gibt es zumindest in der Theorie keine Probleme beim Anrechnen der Scheine.“ In der Praxis können sich die Inhalte der Studiengänge jedoch unterscheiden, wie innerhalb Deutschlands auch. „Doch das sollte niemals ein Argument gegen den Auslandsaufenthalt sein“, betont der DAAD-Mitarbeiter. „Denn im Endeffekt lernt durch einen Auslandsaufenthalt sehr viel im Hinblick auf Lebenserfahrung.“

Eine weitere Möglichkeit, Zeit im Ausland zu verbringen, ist ein Praktikum. „Man findet etwa Plätze über die Deutsch-Baltische Handelskammer, das Goethe-Institut oder das Kulturweit-Programm“, sagt Heiko F. Marten. Wer an einer Schule ein Praktikum machen will, der kann sich zum Beispiel direkt an die Deutsche Schule Riga wenden. „Am einfachsten ist es tatsächlich immer, direkt die Institutionen selbst anzuschreiben. Die Länder sind vergleichsweise klein, die Wege sind kurz – es gibt hier eben viel weniger Berührungsängste.“

 

Weitere Informationen

studienwahl.de

Infoportal der Stiftung für Hochschulzulassung in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit. Hier kannst du dich über das Studieren im Ausland informieren und im „finder“ nach Studiengängen in ganz Deutschland suchen.
studienwahl.de


Hochschulkompass
Das Hochschul- und Studiengangsinformationssystem der Hochschulrektorenkonferenz bietet Informationen über deutsche Hochschulen und internationale Kooperationen.
www.hochschulkompass.de


Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)
Länderinformationen u. a. zu Lettland, Litauen und Estland.
www.daad.de/laenderinformationen


Go-East-Programm des DAAD
www.daad.de/ausland/prg/goeast/de


Erasmus+
www.erasmusplus.de


Kulturweit
www.kulturweit.de/programm


Deutsch-Baltische Handelskammer
www.ahk-balt.org


Goethe-Institut
Gemeinnütziger Verein zur Förderung der deutschen Sprache im Ausland.
Estland: www.goethe.de/ins/ee/de/index.html
Lettland: www.goethe.de/ins/lv/de/index.html
Litauen: www.goethe.de/ins/lt/de/index.html


Auswärtiges Amt
Reise- und Sicherheitshinweise zu einzelnen Ländern und Regionen.
www.auswaertiges-amt.de

 

 

Studieren im Baltikum – Interview

„Mit etwa 500 Euro im Monat kann man schon ganz gut leben“

Dr. Heiko F. Marten ist Leiter des DAAD-Informationszentrums Riga. Im Interview mit abi» erklärt der Experte, warum sich für deutsche Studierende ein Aufenthalt in Estland, Lettland und Litauen auf jeden Fall lohnt.

abi» Herr Dr. Marten, kann ich im Baltikum studieren, wenn ich keine Ahnung von der jeweiligen Landessprache habe?

Dr. Heiko F. Marten: Ja, natürlich! In den Hauptstädten kommt man mit Englisch auf jeden Fall durch. An den Universitäten ist zwar die Hauptunterrichtssprache die jeweilige Landessprache, aber die meisten Hochschulen haben daneben Programme auf Englisch.

abi» Wie teuer ist es, im Baltikum zu studieren?

Portrait Dr. Heiko F. Marten

Dr. Heiko F. Marten

Foto: privat

Dr. Heiko F. Marten: Die Studiengebühr fängt bei etwa 1.000 Euro pro Semester an. Es gibt auch sehr viel teurere Studiengänge, unterschieden wird zwischen den staatlichen und den privaten Unis. An letzteren kann die Gebühr bis zu mehreren tausend Euro pro Semester betragen.

abi» Gibt es Förderungsmöglichkeiten für den Auslandsaufenthalt?

Dr. Heiko F. Marten: Ja, es gibt etwa das Go-East-Programm des DAAD, das richtet sich explizit an deutsche Studierende, die nach Osteuropa gehen wollen. Und es gibt Erasmus+-Studienplätze. Wer über das Erasmus+-Programm ins Ausland geht, muss keine Studiengebühren für ausländische Studierende zahlen und bekommt ein Stipendium.

abi» Wie hoch sind die Lebenshaltungskosten im Baltikum? Wie viel kostet eine Wohnung?

Dr. Heiko F. Marten: Es gibt ein sehr großes Gefälle – das hat sehr viel mit den eigenen Ansprüchen zu tun. Sie können im Baltikum sehr günstig leben, auch heute noch. Wer allerdings ein WG-Zimmer in der Innenstadt von Riga, Tallinn oder Vilnius sucht, muss mit etwa 250 bis 300 Euro rechnen. Bin ich hingegen bereit, in einer kleinen Plattenbauwohnung am Stadtrand zu wohnen, zahle ich deutlich weniger.

abi» Wie findet man eine Wohnung?

Dr. Heiko F. Marten: Das läuft meistens übers Internet. Es ist nicht schwer, etwas zu finden, gerade, wenn man bereit ist, einen etwas „deutscheren“ Preis zu zahlen. Plätze in Studentenwohnheimen vergeben die Unis. Es gibt unterschiedliche Erfahrungen, ältere Studentenwohnheime sind eher ein Erlebnis. Aber: Wer für so etwas offen ist und sich auf das Abenteuer einlässt, ist hauptsächlich unter Einheimischen. Dann kostet so ein Platz nicht mal 100 Euro.

abi» Wie ist es mit Essen und Trinken, ist das günstiger?

Dr. Heiko F. Marten: Eher nein – im Supermarkt zumindest zahlt man mehr oder weniger das gleiche, was man in Deutschland zahlt. Aber es gibt tolle Cafés, in denen können Sie gut essen und es ist wirklich günstiger als in Deutschland. In den kleineren Städten ist es noch anders, da gibt es auch mal ein großes Bier für 1,50 Euro.

abi» Wenn man sich mit einem Nebenjob das Taschengeld aufbessern will, findet man dafür eine passende Stelle?

Dr. Heiko F. Marten: Da wird es ohne die Kenntnisse der jeweiligen Landessprache eher schwierig. Zusätzlich ist das Lohnniveau deutlich niedriger als in Deutschland. Ein Studentenjob mit 5 Euro Stundenlohn ist hier schon gut bezahlt. Grundsätzlich gilt: Wenn man etwa 500 Euro im Monat zur Verfügung hat, lässt es sich ganz gut davon leben – auf studentischem Niveau.

abi» Also können Sie einen Studienaufenthalt im Baltikum empfehlen?

Dr. Heiko F. Marten: Um es mal so auszudrücken: Ein Semester nach Spanien zu gehen hat ja heute eigentlich nichts Exotisches mehr. Ein Semester in Lettland zu verbringen, macht sich darüber hinaus im Lebenslauf gut. Dass die Länder wunderschön sind und man hier eine spannende Zeit verbringt – das kann ich garantieren!


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Stand: 06.12.2019