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Hochschulpanorama

Aschaffenburg

Aschaffenburg gehört, obwohl in Bayern gelegen, zur Metropolregion Frankfurt am Main und gilt als Tor zum Spessart. Der Main fließt in einem Bogen durch die Stadt am Schloss Johannisburg vorbei. „In der Hochschulstadt Aschaffenburg werden viele junge Talente ausgebildet. Die jungen Ingenieure und Betriebswissenschaftler stärken die Wirtschaftskraft der Metropolregion“, beschreibt Oberbürgermeister Klaus Herzog.

Der Stiftsplatz in Aschaffenburg.

Die romantische Stiftbasilika St. Peter und Alexander gehört zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt Aschaffenburg.

Stadtinfo

Icon: Wegweiser Bundesland: Bayern

Einwohnerzahl: 74.200

Anzahl Studierende: 3.200

Mietpreis: ca. 10-12 €/qm

Homepage: www.aschaffenburg.de

Geschichte der Stadt

Icon: TurmBereits zur Zeit der Völkerwanderung im 3. Jahrhundert war die Gegend um Aschaffenburg besiedelt. 925 wurde das Stift St. Peter gegründet, um das sich ein bedeutender Warenumschlagsplatz mit Siedlungscharakter entwickelte. Im 12. Jahrhundert erhielt Aschaffenburg die Stadtrechte und wurde neu befestigt. Von 1631 bis 1634 war die Stadt Teil des Schwedischen Staates in Mainz. 1814 fiel die Stadt an die bayerische Krone und erlebte zu Beginn des 19. Jahrhunderts ihre kulturelle und wirtschaftliche Blüte.

Besonderheiten der Stadt

Icon: SprechblasenIn Aschaffenburg öffnete 1904 Deutschlands erste Fahrschule als „Autolenkerschule“ ihre Türen. Ebenso unzertrennlich mit Aschaffenburg verbunden ist das Pompejanum. Angeregt durch die Ausgrabungen in Pompeji ließ König Ludwig I. von Bayern von 1840 bis 1848 diese Idealrekonstruktion eines römischen Wohnhauses errichten. Auf dem sonnenverwöhnten Terrain unterhalb des Pompejanums wird noch heute Wein angebaut. Eine Spezialität Aschaffenburgs, die es allerdings nur zu offiziellen Anlässen der Stadt gibt, ist der städtische Wein im Bocksbeutel, der „Aschaffenburger Pompejaner“. Laut Überlieferung hatte Aschaffenburg einst sieben Wahrzeichen, von denen im Laufe der Jahrhunderte eines nach dem anderen verschwand. Nur das Schloss Johannisburg ist bis heute erhalten.

Kultur & Freizeit

Icon: Kontakte + MusikDer Stadtpark Schöntal und die Großmutterwiese laden zum Genießen der Natur ein. Während der Aschaffenburger Kulturtage wird den Bewohnern der Stadt ein zehntägiges Programm aus Musik, Theater, Kabarett und Open-Air-Kino geboten. Auch Nachteulen kommen in Aschaffenburg auf ihre Kosten. Die Kneipe „Gully“ zum Beispiel bietet einem breiten Publikum, darunter auch vielen Studierenden Live-Musik, Drinks und eine ausgelassene Stimmung im Irish-Pub-Stil.

Kosten/Geld

Icon: MünzenLaut CHE-Hochschulranking lebt in Aschaffenburg knapp ein Viertel der Studierenden im Wohnheim. Dort kostet ein Zimmer zwischen 277 und 378 Euro im Monat. Der Semesterbeitrag beträgt 50 Euro, ein Semesterticket gibt es nicht. Nach Meinung von Wolfgang Giegerich, Pressesprecher der Agentur für Arbeit in Aschaffenburg, ist die Arbeitsmarktsituation gut. „Auch wenn es keine dominierenden Branchen gibt, finden Studierende ohne Probleme einen Nebenjob. Von Vorteil ist es, wenn schon eine Ausbildung oder Berufserfahrung vorliegt.“

Hochschule

Icon: ehrwürdiges GebäudeIn Aschaffenburg kannst du an diesen staatlichen Hochschulen studieren (einschließlich Musik- und Kunsthochschulen):
 

Studienmöglichkeiten / Schwerpunkte

Icon: DoktorhutIm Hochschulranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) erreichten die Studiengänge Betriebswirtschaft und Wirtschaftsrecht 2016/17 in der Kategorie „Studiensituation insgesamt“ Plätze in der Spitzengruppe.

abi» 28.07.2020

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