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Hochschulpanorama

Rottenburg

Umgeben von Hügeln und Wäldern glänzt Rottenburg mit einer gut erhaltenen Altstadt, durch die der Neckar fließt. Studierende beider Hochschulen genießen die Ruhe und Natur — und fahren nach Tübingen, um sich ins Getümmel zu stürzen. Mit dem Fahrrad benötigt man dorthin nur eine halbe Stunde.

Luftaufnahme der Hochschule.

An der Hochschule für Forstwirtschaft in Rottenburg dreht sich alles um die Natur.

Stadtinfo

Icon: Wegweiser Bundesland: Baden-Württemberg

Einwohnerzahl: 43.667

Anzahl Studierender: 1.055

Mietpreis: ca. 10 €/qm

Homepage: www.rottenburg.de

Geschichte der Stadt

Icon: TurmBereits 98 nach Christus haben die Römer auf dem Grund des heutigen Rottenburgs eine Siedlung mit dem Namen „Sumelocenna“ gegründet – und eine 32 Meter lange Toilettenanlage hinterlassen, die zu den größten nördlich der Alpen zählt. Im späten Mittelalter brachte Mechthild von der Pfalz Glanz und Glamour nach Rottenburg, als sie sich mit namhaften Künstlern und Gelehrten hier niederließ. Bis 1805 gehörte die Stadt als vorderösterreichische Oberamtsstadt zu Österreich.

Besonderheiten der Stadt

Icon: SprechblasenZu den Sehenswürdigkeiten der Stadt zählen der Dom St. Martin auf dem Marktplatz und die zahlreichen Relikte der römischen Herrschaft. Bauwerke aus acht Jahrhunderten prägen das Stadtbild. Eine weitere Besonderheit: „Die Stadt besitzt sehr viel Wald, rund 3.500 Hektar“, erzählt Oberbürgermeister Stephan Neher. Dieser sogenannte „Rammert“ ist ein beliebtes Ausflugsziel – und Forschungsobjekt der Hochschule für Forstwirtschaft. Die Lage am Rande der Schwäbischen Alb, die zu Tagesausflügen einlädt und der Neckar, der durch Rottenburg fließt, machen die Stadt zu etwas Besonderem“, findet Tamara Glasbrenner, die hier Nachhaltiges Regionalmanagement studiert.

Kultur & Freizeit

Icon: Kontakte + Musik„Während Naturliebhaber sich mit Wanderschuhen oder dem Mountainbike auf der Schwäbischen Alb austoben, sind für Kultur und sonstige Aktivitäten die Städte Tübingen, Reutlingen und Rottenburg nicht weit“, erklärt Tamara Glasbrenner. Musikalisch wird viel geboten, vor allem im klassischen Bereich. Und manchmal gibt es doch Trubel in der Altstadt: Etwa beim Neckarfest oder bei der Fasnet, die hier ausgiebig zelebriert wird. „Aktuell macht auch das Jugendhaus Klause immer wieder Veranstaltungen zusammen mit der Hochschule“, weiß die Studentin.

Kosten / Geld

Icon: Münzen„Die Mieten sind wesentlich erschwinglicher als in größeren Uni-Städten. Auch Wohnungen und Nebenjobs sind nicht schwer zu finden“, erzählt Tamara Glasbrenner. Im Semesterbeitrag von 153,30 Euro ist das Naldo-Ticket enthalten, das dazu berechtigt, zwischen Filderstadt und dem Bodensee gewisse Bus- und Bahnstrecken zu nutzen.

Hochschule

Icon: ehrwürdiges GebäudeIn Rottenburg kannst du an diesen staatlichen Hochschulen studieren (einschließlich Musik- und Kunsthochschulen):
 

Weitere Hochschulen:

Studienmöglichkeiten / Schwerpunkte

Icon: DoktorhutDie Lage im Grünen zwischen Streuobstwiesen und direkt am Wald, gefällt Tamara Glasbrenner besonders gut. Sie mag auch, dass die Hochschule so klein und familiär ist. „Man kennt die anderen Studierenden und Dozenten und ist nicht einer unter Tausenden.“ Passend zum waldnahen Standort bietet die Hochschule in erster Linie forstwirtschaftliche Studiengänge an. Sie hat aber auch innovative Studiengänge zu Ökologie und erneuerbaren Energien entwickelt, etwa Landschafts- und Ressourcenmanagement. Vermutlich einmalig in Europa ist der Bachelorstudiengang „Ressourcenmanagement Wasser“.

abi» 15.01.2020

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