studium

Studieren in Deggendorf

Kurze Wege, familiäre Atmosphäre

Nach dem Abitur 2016 suchte Matthias Wild (22) nach einer Alternative zu einem reinen Betriebswirtschaftsstudium und entschied sich für Tourismusmanagement an der Technischen Hochschule (TH) Deggendorf. Inzwischen ist er im siebten Semester und hat die Entscheidung für eine kleine Hochschule nicht bereut.

Deggendorfer Marktplatz

Viele Studierende entscheiden sich ganz bewusst dafür, nicht in einer Großstadt zu studieren.

Rund 37.000 Einwohner zählt die niederbayerische Kreisstadt Deggendorf – auch Tor zum Bayerischen Wald genannt. Auf dem Campus der TH Deggendorf tummeln sich derzeit etwa 7.000 Studierende. Einer von ihnen ist Matthias Wild. „Es geht hier sehr familiär zu. Die Wege sind kurz, alles ist schnell zu Fuß oder mit dem Rad zu erreichen“, erzählt der 22-Jährige. Besonders gut findet Matthias Wild, dass an der Campus-Hochschule alles an einem Ort zu finden ist. „Dadurch, dass die TH nicht so groß ist, lernt man sich schnell kennen. So kann man leicht viele neue Bekanntschaften schließen“, berichtet er. Was die Lehrveranstaltungen betrifft, findet der junge Mann die Größe und Überschaubarkeit seiner Hochschule angenehm. „Manche Seminare finden eher in Klassenzimmer-Atmosphäre statt und die Professoren und wissenschaftlichen Mitarbeiter kennen einen persönlich.“

Internetrecherche und persönliche Erfahrungen

Ein Porträt-Foto von Matthias Wild

Matthias Wild

Seine Entscheidung für die TH Deggendorf war von verschiedenen Kriterien beeinflusst. „Zum einen wollte ich zum Studieren gerne in Bayern bleiben“, erklärt Matthias Wild, der aus einem kleinen Ort im Nürnberger Land kommt. „Zum anderen wird der Studiengang Tourismusmanagement nicht an vielen Hochschulen angeboten.“

Außer Deggendorf wären noch Kempten und München mit einem ähnlichen Studienangebot in Frage gekommen. München schied aus, da dort ein einjähriges Praktikum vorausgesetzt wird. „Ich habe mich dann über Kempten und Deggendorf im Internet informiert und mir Bilder von den Städten und den Hochschulen angeschaut. Deggendorf fand ich gleich sehr ansprechend, sowohl den Campus als auch die Stadt“, erzählt Matthias Wild. Zudem ist die Verkehrsanbindung in seine Heimat gut. „Außerdem hatte ich mich mit einer Bekannten unterhalten, die in Deggendorf Tourismusmanagement studiert hatte und mir nur Gutes berichten konnte.“ Dass die TH nach eigenen Angaben als die am schnellsten wachsende und internationalste Hochschule Bayerns gilt, sprach aus seiner Sicht ebenso für Deggendorf. „Wenn die Hochschule nicht gut wäre, würden ja nicht so viele zum Studieren hingehen.“

Zugesagt habe ihm zudem sehr der Aufbau vom Studienfach Tourismusmanagement in Deggendorf. Zum Beispiel ist im fünften Semester ein Pflicht-Praxissemester fest eingeplant ist. „Da hat man die Chance, zu überprüfen, welcher berufliche Bereich einen interessiert. Matthias Wild war während seines Praxissemesters bei einem Reiseunternehmen in Unterfranken und war dort vor allem mit der Betreuung und Abwicklung von Gruppenreisen nach Prag verantwortlich.

Zum Chillen an die Donau

Und wie sieht es mit dem Wohnungsmarkt in Deggendorf aus? Dazu kann Matthias Wild nur Positives berichten. „Mit ein paar Wochen Vorlauf findet man relativ leicht einen Platz in einem der zahlreichen Studentenwohnheime und zwar zu einer vergleichsweise günstigen Miete“, erzählt er. Zudem seien die Wohnheime überwiegend neu oder frisch renoviert. „Der Wohnungsmarkt außerhalb der Studentenwohnheime ist etwas schwieriger und teurer, aber auch da findet man etwas“, meint der Student.

Angenehm breit gefächert ist das Sport- und Freizeitangebot. Der Hochschulsport bietet sehr viel an: zum Beispiel alle möglichen Mannschaftssportarten sowie Zumba und Yoga. Und auch abseits der Hochschule ist in Deggendorf mit Kneipen, Bars und Nachtclubs viel geboten. „Klar hat man nicht so viele Alternativen wie in einer Großstadt, aber Langeweile kommt sicher nicht auf. Und im Sommer ist es einfach herrlich, auf dem ehemaligen Gelände der Landesgartenschau an der Donau mit Freunden zu grillen oder einfach nur zu chillen“, schwärmt Matthias Wild.

abi» 23.01.2020

Diesen Artikel teilen

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Das hilft uns, dir ein gutes Nutzungserlebnis zu bieten und unsere Website zu verbessern. Wenn du durch die Seiten surfst, erklärst du dich hiermit einverstanden. Hier erfährst du mehr über die Nutzung deiner Daten und Möglichkeiten zum Widerspruch.