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Vielfältiger Job mit Aufstiegschancen

Beratungsgespräch in einer Agentur für Arbeit.
Fachangestellte für Arbeitsmarktdienstleistungen sind echte Kommunikationsprofis.
Foto: Thorsten Ulonska

Fachangestellter für Arbeitsmarktdienstleistungen

Vielfältiger Job mit Aufstiegschancen

Nach der Fachhochschulreife war für Luka Bijelic (21) klar: Er möchte etwas mit Menschen machen. Jetzt lernt er den Beruf des Fachangestellten für Arbeitsmarktdienstleistungen bei der Agentur für Arbeit München – und genießt die Vielfalt in seiner Ausbildung.

Ich wollte schon immer anderen helfen. Deshalb habe ich einen Job gesucht, bei dem ich jeden Tag mit Menschen zu tun habe. Außerdem interessiert mich die Kombination aus Sozialem und Wirtschaft“, erinnert sich der 21-Jährige an seine Zeit an einer Fachoberschule für Sozialwesen zurück. Dort hat er seine Fachhochschulreife absolviert und ist in dieser Zeit über eine Online-Stellenanzeige auf die Ausbildung bei der Agentur für Arbeit aufmerksam geworden.

Kommunikations- und Teamfähigkeit

Porträtbild von Luka Bijelic

Luka Bijelic

Foto: privat

Gesucht wurden künftige Kommunikationsprofis. „Man sollte gut mit Menschen umgehen können, weil es kein reiner Verwaltungsjob ist. Außerdem ist Teamfähigkeit wichtig, denn die Aufgaben werden meist von mehreren erledigt. Zudem ist es notwendig, die deutsche Sprache zu beherrschen, und für bestimmte Aufgaben wird auch Mathematik gebraucht“, fasst er die Anforderungen zusammen.

All dies bringt er mit. Also bewarb er sich für den Ausbildungsplatz. Es folgte ein psychologischer Eignungstest. Da das Gespräch erfolgreich verlaufen war, erhielt er eine Einladung zum Bewerbungstag. „Hierfür musste ich zu Hause einen Text vorbereiten, vor Ort einen Test schreiben und ein Bewerbungsgespräch führen.“

Alle Bereiche kennen lernen

All das meisterte Luka Bijelic ohne Probleme. Er bekam den Ausbildungsplatz und durchläuft nun alle Bereiche der Agentur für Arbeit München und des Jobcenters: „Manchmal bleibt man nur ein bis zwei Wochen, manchmal bis zu drei Monate in einem Team. Länger war ich schon beim Empfang, in der Eingangszone, beim Arbeitgeber-Service und im Leistungsbereich, in dem unter anderem das Arbeitslosengeld bewilligt wird.“

Die Theorie lernt der 21-Jährige im Blockunterricht in der Berufsschule. „In der Schule in Pfarrkirchen sind wir immer für vier bis sechs Wochen am Stück“, erzählt Luka Bijelic. „Dort sind wir Auszubildenden in einem Wohnheim untergebracht und beschäftigen uns vor allem mit wirtschaftlichen und rechtlichen Themen, wie dem Sozialgesetzbuch.“

Lernen auch in der Arbeitsagentur

Um die umfangreiche Theorie gut zu verinnerlichen, gibt es zusätzliche Lehrgänge und Lernmodule in der ausbildenden Agentur: „Hier lernen wir beispielsweise die Gesetzesgrundlagen anzuwenden, die für die tägliche Arbeit in Agenturen und Jobcentern gebraucht werden“, berichtet der 21-Jährige.

Mittlerweile ist Luka Bijelic im zweiten Jahr seiner Ausbildung. Als nächste Stationen stehen Hospitationen im Jobcenter, in der Berufsberatung, der Arbeitsvermittlung sowie im Service-Center an. „Mir gefällt die Vielfältigkeit in dem Beruf“, sagt er. „Außerdem hat man nach erfolgreichem Abschluss einen sicheren Arbeitsplatz im öffentlichen Dienst und beste Aufstiegschancen.“ Mit überdurchschnittlichen Leistungen besteht sogar die Möglichkeit, die reguläre, dreijährige Ausbildungszeit zu verkürzen.

Vielfältige Zukunftsperspektiven

Nach abgeschlossener Ausbildung erwartet die Nachwuchskräfte der BA ein breites Aufgabenspektrum mit unterschiedlichen Tätigkeiten. „Mir gefällt an dem Job besonders der Kundenkontakt. Jedes Gespräch ist anders und so gibt es immer Abwechslung“, findet der Auszubildende. „Deshalb werde ich mich wohl erst einmal für die Eingangszone entscheiden. Aber ich weiß, dass ich nicht 30 Jahre lang die gleiche Tätigkeit ausüben muss, weil es innerhalb der BA die Möglichkeit gibt, fachlich und regional zu wechseln.“

Derzeit denkt er auch darüber nach, noch an der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit den Bachelorstudiengang Arbeitsmarktmanagement zu studieren: „Ich könnte mir auch vorstellen, später einmal in einer der Regionaldirektionen der BA zu arbeiten.“

So kann ein Arbeitstag aussehen >>

abi>> 04.04.2019

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