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Master live

Besuch in London

Eine Freundin von mir studiert gerade in London und ich habe sie dort besucht. Mein Fazit: Die Stadt ist  sehr beeindruckend. Ich war vor ein paar Jahren schon einmal dort, aber nur für wenige Tage auf der Durchreise. Dieses Mal hatte ich Gelegenheit, mir mehr anzuschauen. Besonders interessant, wenn auch sehr touristisch, ist der Stadtteil Camden Town. Es erinnert mich ein bisschen an Leipzig. Dort gibt es einen alten Pferdestall mit vielen rund angeordneten Pferde-Boxen. Diese werden heute als Marktstände genutzt, es gibt viel Vintage-Kleidung, besonderes Essen, Schmuck und Musik.

Außerdem waren wir in der Tate Gallery, einem riesigen Kunstmuseum mit unvorstellbar vielen Ausstellungsstücken. Und das Beste ist: In ganz Großbritannien sind die Museen kostenlos! Wir haben uns eine Ausstellung über Magischen Realismus angeschaut, die sehr gut war. An einem Abend haben wir noch die Uni meiner Freundin angeschaut, die tatsächlich eine eigene Bar hat, in der sich die Studierenden abends nach den Vorlesungen treffen. Mit Billiardtisch und allem Drum und Dran. Eine durchschnittliche Cafeteria oder Mensa kann mit sowas nicht mithalten. Man merkt einfach, dass in England mehr Geld in den Universitäten steckt, was natürlich auch an den unglaublich hohen Studiengebühren liegt.

Autor: Franca  |  Rubrik: studium  |  Mar 26, 2019
Autor: Franca
Rubrik: studium
Mar 26, 2019

Master live

Wiedererlangte Erinnerungen

Es gibt ein psychologisches Phänomen, das ich sehr spannend finde. Und zwar kann es vorkommen, dass traumatisierende Ereignisse aus der Kindheit so sehr verdrängt werden, dass die betroffene Person sich Jahre lang nicht mehr daran erinnern kann. Das können zum Beispiel Verbrechen sein, die dieser Person angetan wurden. Dieser Schutzmechanismus dient oft der psychischen Gesundheit, da die Geschehnisse einfach zu schlimm waren und das Gehirn es der Person insofern „leichter“ macht, indem es die Erinnerungen „abspaltet“ oder sie einfach so tief vergräbt, dass die Person sich nicht mehr damit auseinandersetzen muss. Jedoch kann es vorkommen, dass die Erinnerungen Jahre später wieder auftauchen. Man könnte sich das so erklären, dass das Gehirn die Erinnerungen erst dann wieder der Person „zumutet“, wenn sie in einer stabilen Situation ist und mit den schlimmen Ereignissen fertig werden kann. Das ist natürlich eine sehr schwierige Lage, da es nach so vielen Jahren fast unmöglich ist, Beweise für die Ereignisse zu finden und die Täter zu verurteilen.
In den USA gibt es eine Art Gegenbewegung zu dieser Traumatisierungs-These. Einige Forscher glauben nicht, dass man sich Jahre lang nicht erinnert und die Erinnerung dann irgendwann wieder auftaucht. Tatsächlich gibt es das Phänomen, dass Erinnerungen auch manipuliert werden können, das konnte auch wissenschaftlich schon gezeigt werden. Das bedeutet natürlich, dass es schwierig ist, beschuldigte Personen einfach zu verurteilen, da dies für sie eine Schädigung des Rufs bedeutet. Ich finde, das ist ein sehr spannendes Thema, es lohnt sich, darüber mehr zu lesen, denn es gibt keine eine eindeutige Position zu diesem Phänomen.

 

Autor: Franca  |  Rubrik: studium  |  Mar 6, 2019

Master live

Beim Studierendenmagazin

Eigentlich war ich gerade auf der Suche nach einem Nebenjob, als mir ein Flyer über die ehrenamtliche Mitarbeit beim Studierendenmagazin des AStA in die Hände fiel. Obwohl das nicht das war, wonach ich gesucht hatte, sprach mich die Beschreibung der ehrenamtlichen Tätigkeit sehr an.
Nachdem ich eine kurze Bewerbung an die Redaktion geschickt hatte, lud man mich sogleich zum Vorstellungsgespräch ein, um mit mir über meine Interessen zu sprechen. Kurz darauf erhielt ich die Zusage. Nun bin ich Teil der ausschließlich ehrenamtlichen Redaktion. Glücklicherweise bekomme ich für meine Arbeit eine kleine Aufwandsentschädigung, da ein „richtiger“ Nebenjob mir definitiv nicht mehr möglich ist.
Ich kümmere mich um die Umstrukturierung und Pflege der Webseite des Magazins sowie um die sozialen Medien, in diesem Fall beinhaltet das den Facebook-Auftritt. Obwohl ich bereits einige Vorkenntnisse in diesem Bereich hatte, bringt diese Arbeit einige Herausforderungen mit sich. Vieles eigne ich mir selbst an. Das funktioniert auch sehr gut, denn die meisten Sachen sehen am Anfang sehr kompliziert aus, stellen sich dann aber als vergleichsweise leicht heraus. Während meines Praktikums werde ich leider nicht an den Redaktionssitzungen teilnehmen können. Da ich meine Arbeit allerdings weitgehend unabhängig erledigen kann, braucht es nur wenig Koordination. Trotzdem freue ich mich bereits auf die erste Sitzung im neuen Semester.

 

Autor: Nele  |  Rubrik: studium  |  Mar 1, 2019
Autor: Nele
Rubrik: studium
Mar 1, 2019