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Mitglieder engagiert vertreten

Zwei Männer in Anzügen unterhalten sich vor einem Bücherregal. Foto: Christof Stache
Laptop und Bücherregal: Verwaltungswissenschaftler behalten in der analogen und digitalen Welt stets den Überblick.
Foto: Christof Stache

Verwaltungswissenschaftler

Mitglieder engagiert vertreten

Viel Energie für die Stadtwerke: Julian Büche arbeitet als Landesgeschäftsführer für den Verband kommunaler Unternehmen in Berlin. Auf seine Tätigkeit vorbereitet wurde der 31-Jährige in seinem Studium der Politik- und Verwaltungswissenschaften.

Wenn es um die Energie-, Wasser- und Abfallwirtschaft in Berlin und Brandenburg geht, ist Julian Büche bestens informiert. Kein Wunder, schließlich arbeitet der 31-Jährige als Geschäftsführer für die Landesgruppe beim Verband kommunaler Unternehmen in der Hauptstadt. Zusammen mit einer Assistentin betreut er die Stadtwerke mit kommunaler Beteiligung in Berlin und Brandenburg und pflegt die politischen Beziehungen.

Seine Aufgaben sind vielfältig: „Den Verband zeichnet vor allem die Nähe zu seinen über 1.460 Mitgliedsunternehmen aus“, erklärt der Verwaltungswissenschaftler. Das heißt, er ist oft bei den Unternehmen der Branche vor Ort, um zu besprechen, was die Stadtwerke beschäftigt. In einem großen Bundesland wie Brandenburg bedeutet dies, viel zu reisen. Des Weiteren besucht und organisiert der Verwaltungswissenschaftler viele Veranstaltungen, um den Erfahrungsaustausch unter den Mitgliedsunternehmen zu fördern.

E-Mobilität, effiziente Wassernutzung und Co.

Portraitfoto von Julian Büche. Foto: Privat

Julian Büche

Foto: Privat

Auch zu Politikern und Abgeordneten hält Julian Büche regen Kontakt. Bundesweite Gremien und Arbeitskreise erarbeiten Positionspapiere und Stellungnahmen zu Themen rund um Energie, Wasser und Abfall – etwa zu E-Mobilität, effizienter Wassernutzung und dergleichen. Die Ergebnisse trägt der Verband in die Politik, sodass bei gesetzlichen Entscheidungen die Interessen der kommunalen Unternehmen berücksichtigt werden. Durch die Nähe zur bundesweiten Hauptgeschäftsstelle des Verbandes in Berlin – die dort ebenso ansässig ist wie die Landesgruppe – findet hier auch ein reger Austausch statt.

„Für meine Arbeit muss man in der Lage sein, politisch und analytisch zu denken und sich schnell in neue Themen einzuarbeiten“, nennt Julian Büche wichtige Voraussetzungen für seinen Beruf. „Außerdem habe ich häufig mit den unterschiedlichsten Menschen zu tun, auf die es sich einzustellen gilt und denen ich die Verbandspositionen näher bringe“, ergänzt er. Sein Studium der Politik- und Verwaltungswissenschaften hat ihn dabei gut auf seine heutigen Aufgaben vorbereitet. „Aber man muss die Theorie natürlich mit praktischen Erfahrungen untermauern“, lautet sein Rat.

Umwelt und Energie als Schwerpunkt

Da der Verwaltungswissenschaftler erst ein halbes Jahr in seiner aktuellen Position arbeitet, freut er sich darauf, in den nächsten Monaten verstärkt eigene Themenschwerpunkte zu setzen. „Als Landesgeschäftsführer kann ich aktiv gestalten und Dinge anstoßen. Da ich hinter dem Konzept kommunaler Unternehmen und ihrer elementaren Leistungen der Daseinsvorsorge stehe, kann ich meine Überzeugungen bestens in meine Arbeit einbringen.“

Politisch interessiert war Julian Büche schon zu Schulzeiten. Ein Besuch an der Universität Konstanz brachte ihm den Studiengang Verwaltungswissenschaften näher. Als Studienort wählte er dann allerdings die Universität Potsdam – auch aufgrund der Nähe zum Hauptstadtparkett in Berlin. Als Nebenfach zu den Politik- und Verwaltungswissenschaften studierte der heute 31-Jährige Geschichte, zudem absolvierte er diverse Praktika, unter anderem an der Deutschen Botschaft in Südafrika und im Bundeswirtschaftsministerium. An seinen Bachelorabschluss schloss er noch einen Master in European Studies an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder und Straßburg an.

„Mein erster Job führte mich zu einer Bundestagsabgeordneten, die Staatssekretärin im Umweltministerium war“, berichtet Julian Büche. „Auch hier konnte ich mich mit den Themen Umwelt und Energie beschäftigen, die ich schon im Studium schwerpunktmäßig behandelt hatte.“ Ein Interesse, dem der 31-Jährige nun in seinem Beruf täglich nachgehen kann.

abi>> 20.06.2018