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Bachelor live

Ach wie schön ist Edinburgh

Die ersten beiden Tage der Konferenz „Future News Worldwide“ waren vollgepackt mit spannenden Vorträgen und Workshops – Zeit, Edinburgh zu entdecken, blieb uns dabei wenig. Das schottische Parlament, in dem die Konferenz stattfand, ist jedoch so wunderschön gelegen, dass ich gar nicht anders konnte, dass ich tausend Bilder machte. Außerdem hatten wir Glück mit dem Wetter: Die ganze Zeit über schien die Sonne – eine ziemliche Seltenheit für die schottische Stadt, wie uns Einheimische immer wieder sagten.
Nach zwei Konferenztagen hatte ich jedoch noch einen ganzen Tag für Sightseeing eingeplant. Edinburgh ist keine große Stadt, aber eine Stadt mit zwei Gesichtern: Auf der einen Seite ist die alte Stadt mit der Burg, den wunderschönen Fassaden, den vielen doch recht touristischen Läden. Auf der anderen Seite liegt die neue Stadt mit den üblichen Kaufhausketten, modernen Cafés und einem Park. Nach der Stadttour wollten wir auf den Arthur's Seat, einem Berg, von dem man einen tollen Ausblick über die Stadt hat, steigen. Er liegt zwar direkt in der Stadt, wer aber die ersten paar Meter hinaufgelaufen ist, der ist nur noch von Wiese und Hügeln umgeben. Von ganz oben kann man sogar bis zur Küste blicken.
Unterwegs war ich mit vier Teilnehmenden aus Kolumbien, Ungarn und Ghana, die ich auf der Konferenz gelernt hatte. Ich konnte daher zum einen endlich mal wieder Spanisch sprechen und hören, zum anderen spannende Unterhaltungen genießen!

Autor: Marie  |  Rubrik: studium  |  Jul 31, 2018
Autor: Marie
Rubrik: studium
Jul 31, 2018

Bachelor live

Der Blick zurück

Vor ein paar Tagen klickte ich mich durch die Vielzahl meiner abi>> Blogeinträge und war hin- und hergerissen zwischen laut loslachen und in Erinnerungen schwelgen. New York, Abitur, Jura, Heidelberg, Berlin – da kommt einiges zusammen. Es war ein schönes Gefühl, mich durch die Blogeinträge wieder in meine situative Gefühlswelt hineinzuversetzen. Meist wirkt im Rückblick alles rosiger und einfacher, als es tatsächlich war, oder? Wer erinnert sich noch so genau an die zähen Physikstunden in der Schule? Stattdessen schwärmt man von den Freistunden im Kreise der schnatternden Freundinnen. Durch meine wöchentlichen Beiträge hier im abi>> Blog erinnere ich mich aber auch daran, wie sehr ich ineffiziente Freistunden gehasst habe.
Wenn ich mir Beiträge aus der Zeit durchlese, bekomme ich ein Gefühl dafür, wer ich damals war, was mich bewegt hat, wie meine Träume aussahen und was mir Angst gemacht hat. Manche Träume meines 18-jährigen Ichs habe ich bereits erfüllt, die meisten meiner Wünsche haben sich jedoch drei Jahre später geändert. Einige erscheinen mir heute nicht mehr erstrebenswert oder sinnvoll, andere sind entweder weniger realitätsfern oder auch etwas schlichter geworden.
Macht das meine jetzigen Träume weniger wertvoll? Ganz und gar nicht! Heute habe ich mehr Erfahrung und weiß besser, was ich will. Ich muss nicht mehr überall dabei sein, weiß, wo ich mich wohlfühle und wo ich mich auf keinen Fall sehe. Es ist nicht schwer, nun mit 21 weiser als mein 18-jähriges Ich zu sein, schließlich war ich, wie die meisten in diesem Alter, ein wenig naiv. Es tut gut, auf die vergangenen Jahre zurückzublicken, auf die Fehler, die Tränen, die Glücksmomente – und zu wissen, da wo ich heute bin, fühle ich mich wohl.

Autor: Bo  |  Rubrik: orientieren  |  Jul 30, 2018
Autor: Bo
Rubrik: orientieren
Jul 30, 2018

Bachelor live

Snapchat statt Tagesschau

Die Medienlandschaft ändert sich jeden Tag: Einige von uns haben noch ein Zeitungsabo, andere lesen vor allem die Nachrichten, die unser Facebook-Feed anzeigt. Immer weniger Studierende haben Fernseher, viele Sender stellen ihre Angebote deshalb auch im Internet zur Verfügung. In meinem ersten Semester haben wir viel darüber gesprochen, wie sich die Medienlandschaft historisch gesehen entwickelt hat. Unser Medienkonsum hat sich ständig verändert und wird das auch weiterhin tun.
Im Juli war ich bei der Future News Worldwide-Konferenz in Schottland: Das British Council organisiert dort jedes Jahr Vorträge und Workshops für Nachwuchsjournalisten. Ein wichtiges Thema in diesem Jahr: Welche neuen Chancen bieten sich uns im Internet, welche Herausforderungen müssen wir dadurch aber auch meistern?
Besonders beschäftigt hat mich zum Beispiel Yusuf Omar, der mit journalistischen Inhalten vor allem auf Sozialen Netzwerken wie Snapchat, Facebook und Instagram unterwegs ist. Für eine indische Zeitung hat er Journalisten zu sogenannten Mobile Journalists, also Journalisten, die Inhalte mit ihren Handys erstellen, ausgebildet. In seinem Vortrag hat er einige kurze Sequenzen gefilmt und innerhalb von fünf Minuten fertig gestellt. Die meisten Videos, die sich auf seinen Social Media-Accounts befinden, sind zwar bedeutend aufwendiger, aber mich hat es trotzdem beeindruckt, wie schnell ein solches Video gemacht werden kann.
Ich habe einige journalistische Formate auf Instagram abonniert, deren Stories ich auch verfolge: Um politische oder tagesaktuelle Nachrichten handelt es sich dabei aber eher nicht. Auch finde ich es schwierig, wie sehr sich der Journalismus damit abhängig von Riesen wie Facebook und Snapchat macht: Auch bleibt die Frage offen, womit Journalisten Geld verdienen sollen, wenn die meisten Inhalte kostenlos auf Social Media gestellt werden: Oft wird dann auf gesponserte Inhalte gesetzt, also Inhalte, bei denen Unternehmen das jeweilige Medium dafür bezahlen, sie zu veröffentlichen. Da ist es mir dann doch lieber, für meine Abos zu zahlen und dafür Nachrichten ohne Werbung und gesponserte Inhalte lesen zu können.

Autor: Marie  |  Rubrik: studium  |  Jul 26, 2018