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Bachelor live

Wo liegt noch mal Aserbaidschan?

In Politikwissenschaft besuche ich in diesem Semester ein Seminar zum Thema Energiepolitik. Hier geht’s es vor allem um die drei Länder Deutschland, Frankreich und Polen: Das Seminar dreht sich um eine Verhandlungssimulation, jeder Teilnehmer nimmt die Rolle von verschiedenen Akteuren aus einem der drei Ländern ein und vertritt in Diskussionen deren Meinungen. Das ist eine willkommene Abwechslung zu anderen Seminaren, in denen Referate gehalten, Präsentationen vorgestellt und Essays geschrieben werden. Dafür ist es nicht so einfach, ein Hausarbeitsthema zu finden – da man kein Referatsthema hat, an das man anschließen kann.
Ich habe mich dafür entschieden, mir anzusehen, welche Länder außerhalb der Europäischen Union eine Rolle für unsere Energieversorgung spielen – und das sind eine ganze Menge. Weil wir über verhältnismäßig geringe Bodenschätze verfügen und erneuerbare Energien noch nicht weit genug ausgebaut sind, werden vor allem Erdöl und Erdgas aus anderen Ländern importiert.
Im Zentrum meiner Arbeit steht Aserbaidschan, das sowohl Erdöl als auch Erdgas in die EU exportiert. Aserbaidschan ist nicht nur als Lieferant, sondern auch als ein sogenanntes Transitland von Bedeutung, da auch andere Länder Zentralasiens die Pipelines dieses Landes nutzen, um ihre Bodenschätze nach Europa zu exportieren.
In meiner Hausarbeit geht es um die Chancen und Risiken dieser Kooperation. Dazu gibt es Literatur, die ich kritisch hinterfragen muss.
Aber wo liegt eigentlich Aserbaidschan? Das Land liegt zwischen dem Kaspischen Meer und dem Kaukasus. Im Süden grenzt es an den Iran, im Norden an Russland und Georgien. Also eigentlich gar nicht so weit von uns entfernt.

Autor: Marie  |  Rubrik: studium  |  Sep 18, 2018

Bachelor live

Eine neue Bleibe

Mein Zwillingsbruder und ich ziehen beide zum Studieren nach Münster. Während er wochenlang nach einer Wohnung gesucht hat, war für mich bereits klar, dass ich zu meiner Großmutter ziehen werde.
Im Haus meiner Großeltern stehen seit einiger Zeit mehrere Zimmer leer, in die ich einziehen kann. Das ist extrem praktisch für mich, da dieses Haus nur zehn Minuten mit dem Fahrrad von meiner Hochschule entfernt ist. Außerdem kann ich meine Oma so etwas unterstützen.
Meine Eltern haben jetzt erst realisiert, dass mein Bruder und ich tatsächlich ausziehen und haben das zum Anlass genommen, in unserem Haus einige Änderungen vorzunehmen. Aus einem der drei Kinderzimmer wird nun ein Büro, meine Schwester und ich werden uns ein Zimmer teilen, wenn wir zu Besuch sind. Da mein altes Kinderzimmer aufgelöst wird, konnte ich meine Möbel mit nach Münster nehmen. Mir fehlten bloß noch ein Schreibtisch und eine Lampe. Ich wollte einen möglichst großen Schreibtisch haben und kaufte daher einfach eine Arbeitsplatte im Baumarkt und Tischbeine dazu. Eine schöne Stehlampe bauten mir netterweise mein Vater und mein Bruder aus einem alten Scheinwerfer und einem Stativ. Dadurch habe ich alles, was ich in meinem neuen Zimmer brauche und der Mix aus Altem und Neuem war nicht nur preiswert, sondern gefällt mir auch sehr gut.

 

Autor: Pia  |  Rubrik: studium  |  Sep 18, 2018
Autor: Pia
Rubrik: studium
Sep 18, 2018

Bachelor live

Exkursionen

Im Rahmen der Sommerschule in Olomouc konnte ich an verschiedenen Exkursionen teilnehmen und so weitere Eindrücke von Mähren gewinnen.
Eines der Highlights war der Besuch des Olomoucer Quargel-Museums, wo die Geschichte des Käses beleuchtet wird. Der Quargel gilt als einzig ursprünglich tschechischer Käse und hat eine lange Tradition. Nach dem Rundgang landete man direkt im Verkaufsbereich, wo am Samstagvormittag das ganze Dorf Schlange stand, um sich seinen Wochenvorrat des Käses mit dem ziemlich strengen Geruch zu kaufen. Ich probierte ein Quargel-Eis der benachbarten Eisdiele – ein doch sehr spezielles Geschmackserlebnis.
Außerdem kaufte ich eine Packung Käse als Mitbringsel. Ein weiterer Programmpunkt war der Besuch der mittelalterlichen Burg Bouzov, dann ging es in die Natur: Wir besuchten die beeindruckende Javoricko-Höhle, eine der schönsten, die ich je gesehen habe. Spannend war auch, welche Namen all die Tropfsteine haben – da kann es schon mal vorkommen, dass der heilige Wenzel, der Schutzpatron der Tschechen, vor der Chinesischen Mauer wacht.
Einen weiteren Ausflug unternahmen wir zur familiengeführten Brauerei Chomout. Nachdem ich schon die Brauereien in Pilsen und Budweis besucht hatte, war es für mich sehr spannend, hier einen Einblick in eine Mikro-Brauerei zu bekommen. Hier gibt es keine Abfüll- und Ettiketiermaschinen, alles ist Handarbeit. Nach der Führung ging es zur Verkostung in den Keller. Jeder durfte sich selbst aus den Tanks mit Lagerbier, Indian Pale Lager oder mit Koriander und Orange angereichertem Sommerbier ein Gläschen abfüllen.

Autor: Ferdinand  |  Rubrik: studium  |  Sep 14, 2018
Autor: Ferdinand
Rubrik: studium
Sep 14, 2018