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Bachelor live

Höhen und Tiefen

„Und, wie läuft es mit deiner Bachelorarbeit?“ ist eine Frage, die ich momentan sehr häufig von Familie, Freunden oder Kollegen gestellt bekomme. Meine Antwort auf diese Frage fällt allerdings immer unterschiedlich aus. Allein in der vergangen Woche reichte das Spektrum von „Voll gut, klappt alles super!“ bis „Frag besser nicht!“. In den vergangen Wochen habe ich wegen der Bachelorarbeit also regelrecht eine Achterbahnfahrt der Emotionen erlebt.
Nach ein paar Startschwierigkeiten lief es zunächst ganz gut. Ich fand ziemlich schnell und unkompliziert passende Daten, die genau zu meiner Fragestellung passten. Außerdem erfüllte mein Regressionsmodell, das ich für meine empirische Untersuchung auswerte, alle nötigen Voraussetzungen, sodass meine Forschung damit nicht grundsätzlich auf fehlerhaften Daten basiert.
Nach dieser Phase der Euphorie folgte dann allerdings erstmal die Ernüchterung: Die Ergebnisse meiner Untersuchung ergaben genau das Gegenteil von dem, was ich eigentlich zeigen wollte. Einen Großteil meiner aufgestellten Hypothesen musste ich also verwerfen. Das ist zwar grundsätzlich nicht schlimm, es würde mir jedoch ein besseres Gefühl geben, wenn meine verwendete Theorie auch zu meinen Resultaten passen würde. Stattdessen musste ich nach Gründen und Erklärungen für meine etwas fragwürdigen Ergebnisse suchen.
Dafür habe ich meinen Zeitplan bislang einhalten können – ich bin schon fast fertig. Jetzt fehlt nur noch der letzte Feinschliff. Dazu zählt neben der Rechtschreib- und Grammatikprüfung auch die richtige Formatierung. Da meine Bachelorarbeit und deren Anhang einige Tabellen und Abbildungen enthalten, ist es gar nicht so einfach, alles an der richtigen Stelle zu platzieren, damit keine Darstellung durch Seitenumbrüche verzerrt wird. Anschließend muss ich die Arbeit noch Korrektur lesen lassen und sie schlussendlich binden lassen. Ich freue mich jedenfalls auf den Tag, an dem ich meine Bachelorarbeit abgeben kann!

Autor: Franziska  |  Rubrik: studium  |  Jul 12, 2019
Autor: Franziska
Rubrik: studium
Jul 12, 2019

Bachelor live

Was in meinem Leben so vorgeht

Nach einer viel zu langen Pause melde ich mich mal wieder. Die vergangenen Monate waren viel zu vollgestopft. Wo soll ich anfangen? Nach meinem sehr spannenden Praktikum beim Hessischen Rundfunk musste ich mich erst einmal wieder an das normale Studentenleben gewöhnen. Statt spannender Interviews und langer Drehtage stand nun die Bachelorarbeit an, vor der es mir schon lange grauste. Wer schreibt schon gerne 40 Seiten in wissenschaftlichem Duktus und mit viel zu vielen Fußnoten? Meine Lieblingsbeschäftigung ist es nicht. Dankbarerweise hatte ich bereits vor meinem Auslandssemester meinen Betreuer gefunden und sehr viel Glück mit ihm gehabt. Die Wahl des Betreuers ist für den Verlauf der Bachelorarbeit entscheidend. Mit meinem Betreuer kann ich ehrliche Gespräche führen und Probleme besprechen. Gerade befinde ich mich in den letzten Zügen der Bachelorarbeit und fühle mich nicht viel klüger als vorher. Wo ist der große Erkenntniszuwachs, von dem alle stolz erzählen? Wo bleibt der Stolz über die Arbeit, die man Tag für Tag erbringt? Mal sehen ob sich dieses Gefühl noch einstellt. Gerade bin ich einfach froh, wenn es zu Ende geht und ich endlich fertig bin.

Autor: Bo  |  Rubrik: studium  |  Jul 5, 2019

Bachelor live

Angebote nutzen!

Mein Bachelorstudium an der Universität Marburg neigt sich langsam aber sicher dem Ende entgegen. Da ich meinen Master an einer anderen Uni absolvieren möchte, habe ich in diesem Semester die letzte Chance, die Angebote für Studierende der Universität Marburg zu nutzen.

Ich muss zugeben, dass ich erst durch meinen Nebenjob in der Studienberatung von den vielen Angeboten der Uni erfahren habe. Zuvor habe ich die entsprechenden Rundmails der Universität meistens ignoriert und Info-Plakaten auf dem Hochschulgelände kaum Beachtung geschenkt. Dabei hätte ich schon früher von diesen Angeboten profitieren können, denn es ist für jeden etwas dabei: Angefangen bei Vorträgen, die über Tätigkeitsfelder und Berufsperspektiven verschiedener Fachrichtungen informieren, über Veranstaltungen zur Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche und Assessment Center bis hin zu Workshops zur Bewältigung von Prüfungsangst und Seminaren mit Tipps für das wissenschaftliche Arbeiten. Aber auch richtige Qualifizierungs- und Mentoringprogramme bietet die Uni an, beispielsweise zur Vorbereitung auf eine Promotion oder zur Vermittlung von nützlichen Schlüsselqualifikationen in der Berufswelt. Das Beste ist, dass ein Großteil der Angebote für Studierende kostenlos ist und die erfolgreiche Teilnahme mit einem Zertifikat bescheinigt wird, sodass die erworbenen Kompetenzen oft sogar im Lebenslauf als zusätzliche Qualifikation angeführt werden können.

Ich habe mich in diesem Semester für einen zweitägigen Workshop zum Thema Projektmanagement entschieden. Dabei habe ich zum einen gelernt, wie Projekte organisiert werden können und welche Phasen jedes Projekt durchläuft. Besonders interessant fand ich eine Analyse von gescheiterten, öffentlichen Projekten, etwa der  Flughafen Berlin Brandenburg oder Stuttgart 21. Anhand der Beispiele haben wir analysiert, an welchem Punkt und aus welchen Gründen diese Projekte nicht erfolgreich waren und welche Versuche unternommen werden können, um diese noch zu retten. In wenigen Wochen werde ich noch einen zweiten Workshop besuchen: ein Basiskurs in Betriebswirtschaftslehre. Obwohl ich einige Fächer aus der BWL bereits studiert habe, fehlen mir vor allem noch Kenntnisse in Finanzierungs- und Bilanzierungsangelegenheiten. Mit dem Workshop möchte ich diese Wissenslücken schließen!

Autor: Franziska  |  Rubrik: orientieren  |  Jul 4, 2019
Autor: Franziska
Rubrik: orientieren
Jul 4, 2019