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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Credit-Points oder ECTS-Punkte?

Zu Studienbeginn kann das an der Uni gebräuchliche Leistungssystem sehr verwirrend sein. Unter Studierenden wird oft von „Credit Points“ gesprochen, im Online-Campus ist von ECTS-Punkten die Rede und die ganz normalen Noten – ähnlich wie man sie aus der Schule kennt – gibt es auch noch. Dass „Credits“ die Kurzform von „Credit Points“ ist, dürfte klar sein. Bei den ECTS-Punkten handelt es sich um ein Synonym für die besagten „Credits“. Mit der Bologna-Reform der Europäischen Union wurde das „European Credit Transfer System“ (ECTS) eingeführt, um Studienleistungen EU-weit vergleichbar zu machen. Diese Maßnahme sollte dabei helfen, die Bildungssysteme besser aufeinander abzustimmen und so die Anerkennung bereits erbrachter Leistungen bei einem Studienwechsel im In- und Ausland zu erleichtern. Dabei steht ein ECTS-Punkt für 30 Arbeitsstunden. Inbegriffen ist darin nicht nur der Besuch der Lehrveranstaltungen, sondern auch die Vor- und Nachbereitung des Fachs.
Die Credits dienen auch zur Gewichtung der Noten. Die Note in einem Fach, das mit beispielsweise acht Credits einen sehr hohen Arbeitsaufwand erfordert, wiegt doppelt so schwer wie eine, die man in einem Vier-Credits-Fach erzielt.
Leider weichen die Arbeitsstunden, die durch die Credits für ein Fach vorgesehen sind, in der Praxis oft vom tatsächlichen Aufwand ab. In diesem Semester hatte ich mehrere Klausuren, die mit jeweils vier Credits gewichtet wurden. Bei der einfachsten konnte ich mit 40 Stunden Lernen eine gute Note schreiben. Für die schwierigste habe ich 150 Stunden gelernt und gerade so bestanden. Damit ist die Vergleichbarkeit in einigen Fächern also doch wieder hinfällig.
Trotzdem halte ich das System für ein sehr praktisches Instrument. Denn im Januar startet mein Auslandssemester an einer französischen Hochschule, die ihre Kurse dank des einheitlichen europäischen Systems genauso bewertet wie meine Hochschule. So kann ich mir möglicherweise sogar alle Fächer anrechnen lassen, die ich im Ausland belegen werde.

Autor: Katha  |  Rubrik: orientieren  |  Nov 6, 2018
Autor: Katha
Rubrik: orientieren
Nov 6, 2018

Ingenieurwesen studieren? Ja, bitte!

Gegensätzliche Gerüche

In meinem Viertel befinden sich die Lindt-Schokoladenfabrik und die Printenfabrik Lambertz. Diese Kombination aus sehr geruchintensiven Lebensmittelfabriken verleiht dem Viertel einen einzigartigen Wiedererkennungswert. Wenn gerade der Duft der Printen die Straßen erfüllt, genieße ich diese Besonderheit gerne. Es gibt allerdings auch Momente, in denen ich mir meine Nase in den nächstgelegenen Wald wünsche. Denn in meiner direkten Nachbarschaft befinden sich außer diesen beiden Süßwarenherstellern auch noch ein Bäcker und ein Dönerladen. Das klingt zunächst praktisch – zumindest wenn man Hunger hat. Der Bäcker, der Dönerladen und die beiden Werksverkäufe sind nämlich allesamt zu empfehlen. Zu einem störenden Faktor wird das Ganze, wenn der Zwiebel- und Frittenfettgeruch den dominanten Part übernehmen. Tatsächlich endet die Lüftung des Dönerladens exakt auf Höhe meines Balkons, sodass ich vermutlich den einzigen Balkon im ganzen Viertel besitze, auf dem es regelmäßig nach Zwiebeln, anstatt nach der angenehmen Süße der Schokoladenfabrik oder der überraschenden Würze der Printen riecht.

Autor: Katha  |  Rubrik: studium  |  Oct 24, 2018
Autor: Katha
Rubrik: studium
Oct 24, 2018

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Die ersten Tage Studium

Bevor es mit den Vorlesungen losging, musste ich noch einige Dinge erledigen. Nachdem der Umzug geschafft war und das ‚Alleineleben‘ ganz gut funktioniert hat, fing ich an, mich auf das Studium vorzubereiten. Da es vor dem Beginn der Vorlesungen immer Vorkurse gibt, hatte ich mich dazu entschieden, den freiwilligen Laborvorkurs zu belegen. Zwei Tage lernten wir dort, wie man sich im Labor richtig verhält, welches Gerät für welche Aufgabe geeignet ist und wie diese Geräte am Ende benutzt werden. Der Besuch des Vorkurses stellte sich auch als eine gute Gelegenheit heraus, zum ersten Mal mit meinen Kommilitonen in Kontakt zu treten. In kleinen Arbeitsgruppen kommt man schnell ins Gespräch.
Der zweite angebotene Vorkurs war der Mathematik-Vorkurs. Hier habe ich mich dafür entschieden, diesen nicht zu besuchen, da ich bei einem Internet-Test, von der Hochschule feststellte, dass mein Mathematikwissen für den Anfang genügt. Immerhin hatte ich an der Schule den Mathematik-Leistungskurs belegt. Jetzt konnte das Studium beginnen!

Autor: Linus  |  Rubrik: studium  |  Oct 19, 2018
Autor: Linus
Rubrik: studium
Oct 19, 2018