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Die Lehrer von morgen

New York - 3

Am Ende unserer Reise wollten wir die Landschaft außerhalb von New York erkunden. Wir fuhren also mit der Subway in Richtung Küste zur „Cony Island“. Es war kalt und sehr windig, dennoch schlenderten wir am Strand des atlantischen Ozeans entlang. Es war ein ergreifendes Gefühl, in die Ferne zu blicken und so weit weg von Zuhause zu sein. Wir entdeckten viel Müll am Strand – Plastikflaschen, Glassplitter, sogar einen alten Schuh. Es ist ein erschreckender Gedanke, dass diese Gegenstände alle einmal im Meer gelandet sind und wie fahrlässig Menschen mit Müll umgehen.
Am Ende unserer Strecke befand sich ein großes Aquarium, in dem verletzte Fische und Tiere aufgepäppelt werden. Aufgefallen ist uns ein Otter, der ständig auf dem Rücken im Kreis schwamm, was laut einer Mitarbeiterin ein Zeichen für eine psychische Störung ist. Außerdem sahen wir Robben, die dort trainiert werden. Eine hatte Narben von tiefen Schnittwunden. Das Aquarium züchtet aber auch Fische, die vom Aussterben bedroht sind. Ganz bunte, farbenprächtige Tiere sind das und nicht nur diese sind einzigartig – auch Korallen konnten sich ausbreiten. In der Einrichtung besuchten wir zudem einen Vortrag, der von der Verschmutzung der Meere handelte und darüber aufklären sollte. Danach gönnten wir uns in einem Fast-Food-Restaurant einen Burger und traten die Heimreise zum Hotel an. Am Sonntagmorgen, unserem letzten Tag in New York, besuchten wir einen Gottesdienst in der Trinity Church, die durch ihre riesigen bunten Fenster beeindruckte.
Ich war traurig, dass unser Abenteuer nun zu Ende war. Gerne wäre ich noch in Richtung Kanada gefahren oder an die Westküste. Allerdings war es im Großen und Ganzen ein sehr teurer Urlaub. In New Yorks ist auch Alltägliches kostspielig, eine 0,33l Flasche Orangensaft hat hier zum Beispiel den stolzen Preis von 4,50$.

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  May 12, 2017
Autor: Eva
Rubrik: studium
May 12, 2017

Die Lehrer von morgen

Motiviert im Mai

Das Problem, meinen Nebenjob mit einem fünfwöchigen Urlaub in Einklang zu bringen, hat sich nun doch gelöst. Als ich meiner Chefin eröffnete, dass ich kündigen möchte, war sie total schockiert und bot mir sofort eine Lösung an. Es stellte sich nämlich heraus, dass ich zehn Tage mehr Urlaub hatte als gedacht, und die eine fehlende Woche genehmigte sie mir. So habe ich direkt einen neuen Vertrag unterschrieben und auch noch das Angebot erhalten, zur Überbrückung von Examen zu Referendariat weiter dort arbeiten zu können – sogar mit einem höheren Gehalt. Darüber werde ich ernsthaft nachdenken und bin froh, diesen Job, in dem ich mich wohlfühle, nicht auf den letzten Metern meines Studiums zu verlieren.
Außerdem beschäftigte mich ein weiteres wichtiges und positives Ereignis: Ich bekam eine neue Professorin in der Fachrichtung Sprache. Seitdem erzähle ich allen, wie toll sie ist. Die Seminare bei ihr sind absolut praxisrelevant, total interessant und unterhaltsam. Außerdem ist sie super sympathisch. In einem Seminar erwähnte sie ein Forschungsvorhaben, mit dem Hinweis, dass man in diesem Rahmen auch seine wissenschaftliche Arbeit bei ihr schreiben kann. Da musste ich sofort zuschlagen, obwohl ich bisher nicht so begeistert war von dem Gedanken, in der Fachrichtung Sprache zu schreiben und Lust auf einen anderen Bereich hatte. Mit der neuen Professorin, die mich sicher gut betreuten wird, und mit dem vorgeschlagenen Thema sieht es aber ganz anders aus.
Konkret soll es in der Hausarbeit um den Zusammenhang von Sprachverständnisstörungen und Mobbingerfahrungen gehen. Mobbing als zusätzliches Thema in die Arbeit einzubringen, finde ich sehr wichtig. Oft wird in Hausarbeiten nämlich nur die sprachtherapeutische Diagnostik und Förderung eines konkreten Kindes behandelt. Ich stelle mir dieses Thema sehr spannend vor und finde es vor allem motivierend, dass ich damit tatsächlich einen Beitrag zu einem Forschungsprojekt der Professorin leisten kann und nicht bloß irgendeine aus den Fingern gesogene, irrelevante Arbeit schreibe, damit man mir eine Note geben kann.
Insgesamt bin ich also sehr motiviert in den Mai gestartet und gespannt, wie lange sich dieses Gefühl hält.

Autor: Hannah  |  Rubrik: studium  |  May 10, 2017
Autor: Hannah
Rubrik: studium
May 10, 2017

Die Lehrer von morgen

New York - 2

An unserem zweiten Tag in New York waren wir auf dem Weg zum Empire State Building. Als wir allerdings in der 5th Avenue ankamen, sahen wir einen riesigen Victoria’s-Secret-Laden – ich musste einfach hinein! Nach längerer Zeit verließen wir das traumhafte, rosafarbene Gebäude und steuerten unser eigentliches Ziel an, das Empire State Building. Wir mussten eine geschlagene Stunde anstehen, um endlich in den 86. Stock fahren zu können, doch für die gigantische Aussicht hat sich das gelohnt! Die Hochhäuser ragen in den Himmel, große Firmen werben mit ihren Labeln auf den Betonblöcken und unzählige Straßen ziehen sich zwischen ihnen hindurch. Feuerwehren und Polizeiautos waren zu hören, überall ein gewaltiger Lärm und viele Menschen. Wir sahen nur wenige Grünflächen – einzig der Central Park inmitten der Stadt.
Um etwas Entspannung zu finden, flüchteten wir dorthin. Wir mieteten Fahrräder und fuhren die Radwege entlang. Zig Eichhörnchen suchten nach Nahrung, Vögel zwitscherten und viele Jogger waren zu sehen. Der Gedanke, gerade im Central Park Fahrrad zu fahren, war toll – nie hätte ich mir erträumen können, einmal in einem der berühmtesten Parks der Welt zu sein! Luxushotels und Unternehmen wie Gucci umrahmen die große Grünfläche, dementsprechend suchten wir vergebens nach einem günstigen Sandwich. Hungrig gaben wir die Fahrräder zurück und fuhren zum Hotel. Dort gab es im Erdgeschoss ein kleines Restaurant. Den Abend ließen wir gemütlich mit einem Happen zu Essen und einem Cocktail ausklingen.
Am dritten Tag besuchten wir die Brooklyn Bridge, Little Italy und Chinatown. Es war amüsant, wir befanden uns in New York, aber irgendwie auch in China – Schriftzeichen, Drachen und goldene Buddhas markierten die Straßen. Wir genossen ein asiatisches Gericht und holten uns für 5 Dollar eine Kugel Eis in Little Italy. Den weiteren Tag verbrachten wir in Williamsburg, ein Viertel mit kleinen Kneipen. Eine davon hieß „Fette Sau“. Dort wurden nicht nur selbst gebrautes Bier, sondern auch Haxen und Keulen verkauft. Müde und mit schweren Beinen fielen wir am späten Abend ins Bett. Es war wieder ein ereignisreicher Tag!

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  May 5, 2017
Autor: Eva
Rubrik: studium
May 5, 2017