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VincentSpiegel

Beiträge: 1
Registriert:
Aug 10, 2012
Guter Rat gesucht.
Aug 10, 2012 2:06:04 PM

Hey Leute,

 

ich habe vor 2 Jahren ein Chemistudium in Aachen an der RWTH angefangen, einige Monate ernsthaft und engagiert gearbeitet und dann gemerkt es ist nichts fuer mich. Meine private Situation war zu der Zeit sehr instabil und chaotisch, was sicherlich zu meiner Entscheidung das Studium abzubrechen beigetragen hat. Im Wintersemester des letzten Jahres begann ich ein Englisch/ Philosophie Studium, welches , um ehrlich zu sein, ziemlich unbedacht gewaehlt worden ist. Ich hatte nie Probleme mit Inhalten,des sozialen Umfeldes oder den Pruefungen. Ich fing frueher oder spaeter an abermals wegzulaufen, es als Brotlose Kunst anzusehen, mir fehlte ein Ziel, ein Licht in der Ferne. Ich konnte keine Antwort finden,warum ich mich dafuer entschlossen habe und keinen Grund meine Zeit weiter damit zu verschwenden es fortzufuehren. Zu beiden Zeiten bezog ich Bafoeg, somit ist ein Wechsel zu einem weiteren Studium in Deutschland ohne groessere finanzielle Nachteile schwierig. Momentan bin ich mittem im Englisch/Philo Studium und will es nicht mehr. Ich habe mich immer als einen selbstreflektierten Menschen gehalten,der weiss was er moechte,weiss wer er ist und weiss was er von der Zukunft erwartet. Nach dem Chemiestudim und den schwierien Privaten umstaenden bin ich sehr verwirrt und kann nur schwer meinen Weg finden. Es stehen Optionen wie: Nach Holland gehen, Psyschologie studieren ( kleiner Traum als Kind) , dort waere noch eine angenehme finanzierung moeglich, jedoch stehen huerden wie die Sprache und die fremde Kultur im Wege. Frueher empfand ich scheu gegenueber Ausbildung,duales Studium etc. Heute waere es mir recht, nur eben das " Richtige". Die Zeit laeuft ab, ich werde immer aelter und aelter und wuerde trotzdessen etwas im Leben erreichen, jemand sein. Es tut weh jeden Tag spruehe von der Familie zu hoeren wie " mach was, such dir was, du hast nicht mehr viel zeit,du bist alt..mach mal". Ich bin kein naiver und blinder mensch, ich habe jedoch laehmende Angst, nochmals zu scheitern,nochmals aufzugeben. Ich war bereits bei einer Berufsberatung im Arbeitsamt, aber es sind auch keine Zauberer,wenn man selber keine Ahnung hat was man moechte, was man erwarte, wo die eigenen Staerken liegen., ist es schwer jemanden wie mir einen Rat zu geben. Es gibt zwar einige Staerken,aber viel davon,bzw die meisten lassen sich schwer einem Berufsfeld zuordnen. Welche Wege kann ich gehen? Wo kann ich Rat finden? Praktikas, nochmals Berufsberatng(es ist einige Zeit vergangen seit der letzten). Ich brauche irgendeine Sicherheit, eine starke Idee, vielleicht jemanden, der sich in meine Lage hineinversetzen kann ,mir nicht die Last abnimmt mich zu entscheiden und zu bemuehen, aber vielleicht eine Richtung weisen kann. 

Aufrichtigen Dank an alle,die sich Zeit fuer mich nehmen.

taufer, larissa

Beiträge: 20
Registriert:
Re: Guter Rat gesucht.
Jan 10, 2013 5:05:39 PM

Hallo Vincent,

 

deine Lage fühlt sich nicht einfach an. Mein erster Tipp wäre, dass du dich an die psychosoziale Beratungsstelle/psychologische Beratung an deiner Hochschule zu wenden. Die Experten dort können dir in Krisenzeiten helfen. Ein Beispiel dafür, wie eine solche Beratung ablaufen kann, findest du hier im abi>> Portal unter http://www.abi.de/studium/studienpraxis_campus/studienbeginn/beratungsangebote-psychosozial08516.htm. Ebenfalls hilfreich könnte der Beitrag über Studienabbruch sein, den du hier findest: http://www.abi.de/studium/studienabbruch/studienabbruch09148.htm.

Ansonsten kann ich nur empfehlen, dass du deine örtliche Agentur für Arbeit noch einmal aufsuchst und deine aktuellen Pläne (z.B. Studium in den Niederlanden, Ausbildung oder duales Studium) mit den Berufsberatern besprichst.

 

Für die Zukunft alles Gute!

 

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VincentSpiegel


Beiträge: 1
Registriert:
Aug 10, 2012

Guter Rat gesucht.

Aug 10, 2012 2:06:04 PM

Hey Leute,

 

ich habe vor 2 Jahren ein Chemistudium in Aachen an der RWTH angefangen, einige Monate ernsthaft und engagiert gearbeitet und dann gemerkt es ist nichts fuer mich. Meine private Situation war zu der Zeit sehr instabil und chaotisch, was sicherlich zu meiner Entscheidung das Studium abzubrechen beigetragen hat. Im Wintersemester des letzten Jahres begann ich ein Englisch/ Philosophie Studium, welches , um ehrlich zu sein, ziemlich unbedacht gewaehlt worden ist. Ich hatte nie Probleme mit Inhalten,des sozialen Umfeldes oder den Pruefungen. Ich fing frueher oder spaeter an abermals wegzulaufen, es als Brotlose Kunst anzusehen, mir fehlte ein Ziel, ein Licht in der Ferne. Ich konnte keine Antwort finden,warum ich mich dafuer entschlossen habe und keinen Grund meine Zeit weiter damit zu verschwenden es fortzufuehren. Zu beiden Zeiten bezog ich Bafoeg, somit ist ein Wechsel zu einem weiteren Studium in Deutschland ohne groessere finanzielle Nachteile schwierig. Momentan bin ich mittem im Englisch/Philo Studium und will es nicht mehr. Ich habe mich immer als einen selbstreflektierten Menschen gehalten,der weiss was er moechte,weiss wer er ist und weiss was er von der Zukunft erwartet. Nach dem Chemiestudim und den schwierien Privaten umstaenden bin ich sehr verwirrt und kann nur schwer meinen Weg finden. Es stehen Optionen wie: Nach Holland gehen, Psyschologie studieren ( kleiner Traum als Kind) , dort waere noch eine angenehme finanzierung moeglich, jedoch stehen huerden wie die Sprache und die fremde Kultur im Wege. Frueher empfand ich scheu gegenueber Ausbildung,duales Studium etc. Heute waere es mir recht, nur eben das " Richtige". Die Zeit laeuft ab, ich werde immer aelter und aelter und wuerde trotzdessen etwas im Leben erreichen, jemand sein. Es tut weh jeden Tag spruehe von der Familie zu hoeren wie " mach was, such dir was, du hast nicht mehr viel zeit,du bist alt..mach mal". Ich bin kein naiver und blinder mensch, ich habe jedoch laehmende Angst, nochmals zu scheitern,nochmals aufzugeben. Ich war bereits bei einer Berufsberatung im Arbeitsamt, aber es sind auch keine Zauberer,wenn man selber keine Ahnung hat was man moechte, was man erwarte, wo die eigenen Staerken liegen., ist es schwer jemanden wie mir einen Rat zu geben. Es gibt zwar einige Staerken,aber viel davon,bzw die meisten lassen sich schwer einem Berufsfeld zuordnen. Welche Wege kann ich gehen? Wo kann ich Rat finden? Praktikas, nochmals Berufsberatng(es ist einige Zeit vergangen seit der letzten). Ich brauche irgendeine Sicherheit, eine starke Idee, vielleicht jemanden, der sich in meine Lage hineinversetzen kann ,mir nicht die Last abnimmt mich zu entscheiden und zu bemuehen, aber vielleicht eine Richtung weisen kann. 

Aufrichtigen Dank an alle,die sich Zeit fuer mich nehmen.

taufer, larissa


Beiträge: 20
Registriert:

Re: Guter Rat gesucht.

Jan 10, 2013 5:05:39 PM

Hallo Vincent,

 

deine Lage fühlt sich nicht einfach an. Mein erster Tipp wäre, dass du dich an die psychosoziale Beratungsstelle/psychologische Beratung an deiner Hochschule zu wenden. Die Experten dort können dir in Krisenzeiten helfen. Ein Beispiel dafür, wie eine solche Beratung ablaufen kann, findest du hier im abi>> Portal unter http://www.abi.de/studium/studienpraxis_campus/studienbeginn/beratungsangebote-psychosozial08516.htm. Ebenfalls hilfreich könnte der Beitrag über Studienabbruch sein, den du hier findest: http://www.abi.de/studium/studienabbruch/studienabbruch09148.htm.

Ansonsten kann ich nur empfehlen, dass du deine örtliche Agentur für Arbeit noch einmal aufsuchst und deine aktuellen Pläne (z.B. Studium in den Niederlanden, Ausbildung oder duales Studium) mit den Berufsberatern besprichst.

 

Für die Zukunft alles Gute!