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Studentenleben live

Wüstenurlaub

Wenn man mit einer Schnorchelausrüstung unter dem Arm durch den Schnee stapft, kann man meiner Meinung nach nur zwei Sachen vorhaben: Entweder man plant einen Trockenschwimmauftritt zur falschen Jahreszeit oder man bereitet sich auf einen Urlaub in wärmeren Gebieten am Meer vor. Auf mich trifft Letzteres zu. Mein Reiseziel ist eine Touristenstadt am Roten Meer in Ägypten. Das erste Mal im Leben werde ich in einem All-inclusive-Hotel zu Gast sein und die Wüste sehen. Der Tourismus im östlichen Mittlermeerraum hat aufgrund politischer Unruhen vermutlich schwer zu kämpfen. Das ist tragisch, aber immerhin bekommen nun auch Touristen mit kleinerem Budget die Chance auf einen luxuriösen Strandurlaub.

Natürlich werden bei so einer Urlaubsplanung auch kritische Stimmen laut. Vor allem die Warnung, dass Frauen in dem Land gerade momentan nicht besonders gut behandelt werden, machte mir zu schaffen. Allerdings reise ich ja nicht alleine nach Ägypten, mein Mann wird nicht von meiner Seite weichen. Ich bin schon sehr gespannt, wie die Wüste aussieht, welche Tiere mir beim Schnorcheln vor die Brille schwimmen und ob ich wirklich auf einem Kamel reiten werde. Und ich freue mich natürlich auch darauf, die Pyramiden aus den längst vergangenen Tagen der Pharaonen zu erkunden.

Während ich diesen Blogbeitrag schreibe, schneit es übrigens wieder. Auch deshalb kann ich es kaum erwarten, die warmen Sonnenstrahlen auf meinem Gesicht zu spüren. Ägypten wir kommen!

Autor: Mia  |  Rubrik: studium  |  Mar 17, 2016
Autor: Mia
Rubrik: studium
Mar 17, 2016

Studentenleben live

Pflegepraktikum

Für den ersten Abschnitt des Humanmedizinstudiums musste ich ein dreimonatiges Pflegepraktikum absolvieren, das ich in einem Krankenhaus leistete. Meine Aufgaben bestanden hauptsächlich darin, Betten zu beziehen, bei der Essensausgabe zu helfen und Geräte zu desinfizieren. Weil ich mich gut anstellte, durfte ich mal bei der Arztvisite mitlaufen, Patienten aufnehmen und auf Anfrage sogar mit in den Operationssaal.

Den dritten und letzten Praktikumsmonat absolvierte ich in einem Krankenhaus in Spanien. Der Papierkram, den ich im Vorfeld erledigen musste, war weniger schlimm, als ich erwartet hatte, ich musste nur eine Immatrikulationsbescheinigung, eine Auslandskrankenversicherung und einen Impfpass vorweisen. Im spanischen Gesundheitssystem übernehmen die Krankenschwestern einen Teil der Aufgaben der Ärzte. Krankenpflege ist dort nämlich ein dreijähriges Studium, welches die Krankenschwestern und -pfleger dazu befähigt, die medikamentöse und grundlegende Versorgung der Patienten zu übernehmen. Die Ärzte kümmern sich um größere Eingriffe, die Verlaufsplanung und die Dosierung der Medikamente.

Ich wurde auf der Pneumologie-Station zugewiesen und sollte zunächst einen Pflegeassistenten unterstützten, doch schon bald zeigten mir die Krankenschwestern auch ihre Arbeit. Mein Aufenthalt war demnach sehr lehrreich und aufregend. Da das Praktikum bis Ende September dauerte und das Medizinstudium in Leipzig mit der Erstsemesterwoche am 1. Oktober beginnen sollte, reiste ich etwas knapp an meinen künftigen Studienort und suchte nach einer WG.

Autor: Mila  |  Rubrik: studium  |  Mar 16, 2016
Autor: Mila
Rubrik: studium
Mar 16, 2016

Studentenleben live

Motivationshoch

Eigentlich wollte ich in den vergangenen Wochen einiges erledigen: meine Hausarbeiten für die Uni beginnen, mich auf den Poetry Slam am 8. April vorbereiten, Briefe beantworten und überlegen, welche Themen ich für mein mündliches Staatsexamen im Herbst wähle. Ich dachte, dass mich hier bei meinem Vater nichts und niemand ablenken würde, aber durch das winterliche Wetter zog es mich dann doch eher auf das kuschelige Sofa als an den Schreibtisch.
Gestern war wieder so ein Tag, an dem ich eigentlich viel schaffen wollte, aber vor Erschöpfung einfach einschlief. Nach dem Aufwachen setzte ich mich aber tatsächlich an die vier Themenvorschläge für die Ethikprüfung. Ich hatte zunächst überhaupt keine Idee, arbeitete mich aber gut durch und konnte mich schließlich festlegen.

Als ich die Themen dann an meinen Professor schicken wollte, entdeckte ich in meinem Postfach eine ungelesene Mail: Die Stadtbibliothek Ludwigsburg fragte, ob ich auf dem Ludwigsburger Literaturfest im Oktober eine kleine Lesung halten möchte. Nachdem ich beim Treffen junger Autoren 2015 teilnehmen durfte, erschienen zwei Zeitungsartikel in den Lokalzeitungen, wodurch sie wohl auf mich aufmerksam wurden. Ich setzte mich also direkt an einen bereits begonnenen Text, schrieb ein bisschen weiter und strukturierte ihn neu. Plötzlich war sowohl Motivation als auch die Kreativität zurück. Zwar machte ich wieder nichts für meine Uni-Hausarbeiten, aber ich war zumindest in einer anderen Richtung produktiv.

 

Autor: Hannah  |  Rubrik: studium  |  Mar 15, 2016
Autor: Hannah
Rubrik: studium
Mar 15, 2016