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Studentenleben live

Mal wieder Mexiko

Es hat sich beinahe unwirklich angefühlt, als meine Füße wieder auf mexikanischem Boden standen. Vier Jahre ist es mittlerweile her, dass ich dieses wunderbare Land ein Jahr lang meine Heimat nenne durfte. Ich bin in Cancun gelandet, wo bereits zwei Freundinnen aus Schulzeiten auf mich warteten. Obwohl Cancun total überlaufen von Touristen war, blieben wir zwei Nächte dort, um uns von unseren jeweiligen Flügen zu erholen und Pläne zu schmieden. Dann sind wir mit dem Bus nach Tulum gefahren. Der Ort gehört zwar auch zur Costa Maya, also dem Touristengebiet schlechthin, aber die vielen Besucher haben auch einen Grund, sich dort aufzuhalten: Es gibt eine kilometerlange Küste mit weißem Sandstrand, türkisem Wasser und Palmen – so wie man das eigentlich nur von Postern kennt.

Leider hat es bei unserer Ankunft geregnet. Wir haben ein paar verregnete Strandspaziergänge gemacht, bei denen man zwar die Schönheit der Natur bewundern, aber natürlich leider nicht baden konnte. Als das Wetter besser wurde, wurde der Strand wesentlich voller, sodass die Natur ein bisschen ihren Zauber verlor.

An einem Tag haben wir einen Ausflug zum Gran Cenote gemacht. Das ist ein unterirdischer See, in dem man baden kann. Außerdem waren wir in einer Maya-Ausgrabungsstätte. Wir sind durch den Dschungel zu einer sehr hohen Pyramide gelaufen, von der wir einen wunderbaren Blick über den Dschungel hatten. Die Reise war wirklich schön!

Autor: Maja  |  Rubrik: studium  |  Apr 19, 2016
Autor: Maja
Rubrik: studium
Apr 19, 2016

Studentenleben live

Melancholie

Eigentlich wollte ich etwas über meinen Umzug schreiben, der in knapp zwei Wochen ansteht. Aber im Moment habe ich einfach zu nichts Lust: Ich mag nicht schreiben, lesen, mit Menschen reden, kochen. Ich könnte den ganzen Tag im Bett liegen und irgendwelche Serien schauen. Wieso ich trotzdem schreibe? Im Endeffekt nützt es nichts diese depressive Phase zu verschweigen und zu verheimlichen.

Denn irgendwie gehören diese Phasen doch zum Leben dazu. Ein bisschen hoffe ich, dass es an dem Stress liegt, den ich durch den Umzug habe. Ich muss nämlich in den nächsten Wochen nicht nur Kisten packen, sondern auch noch eine Hausarbeit abgeben. Und es muss doch eine logische Erklärung für meine schlechte Laune geben. Es gibt nichts Schlimmeres, als sich nicht gut zu fühlen, obwohl eigentlich alles okay sein sollte – und eigentlich ist alles okay. Eigentlich läuft gerade alles gut und es fühlt sich auch so an. Aber dann habe ich diese Momente, in denen mich meine Mitbewohnerin fragt, ob ich gerade eine Lebenskrise durchlaufe. Oder die, in denen ich mich maßlos überfordert fühle. Oder die, in denen ich einfach nur traurig bin und weinen muss, ohne zu verstehen, warum.

Aber es wird besser. Heute war ein schöner Tag. Die Sonne schien. Ich war drei Stunden in einem Möbelhaus und habe Möbel ausgesucht und es hat fast ein bisschen Spaß gemacht. Und trotzdem sitze ich jetzt hier und schreibe diese Zeilen. Weil es sich manchmal einfach leer anfühlt. Aber das ist okay, denn es ist menschlich und geht vorbei.

Autor: Hannah  |  Rubrik: studium  |  Apr 19, 2016
Autor: Hannah
Rubrik: studium
Apr 19, 2016

Studentenleben live

Deutscher Altphilologenverband

Beim Bundeskongress des Deutschen Altphilologenverbands in Berlin kamen mehr als 1.000 Altsprachlerinnen und Altsprachler zusammen. Alle zwei Jahre treffen sich diejenigen, die in irgendeiner Weise mit Latein oder Griechisch zu tun haben: Dozierende, Professoren, Promovierende, Studierende und natürlich Lehrerinnen und Lehrer. Vereinzelt waren sogar Schülerinnen und Schüler zu sehen. Vormittags konnte man sich bei Vorträgen über den neusten Stand der Forschung informieren und nachmittags in kleineren Arbeitskreisen die Chancen und Probleme in der Didaktik besprechen.

Leider war es unmöglich, alle interessanten Angebote zu nutzen, da viele Vorträge und Arbeitskreise parallel liefen. Dabei war das Programm so vielfältig: von klassischen Themen wie „Wortschatzarbeit“ bis zu Exotischem wie „Tanz im Lateinunterricht“. Zu meinen Favoriten zählte der Vortrag über die Neukonzeption des Lateinischen Schulwörterbuchs Stowasser. Lateinschülerinnen und -schüler meiner Generation werden es kennen: das schöne Buch mit dem farbigen Cover und dem Hundertwassermotiv. Die Herausgeber haben versucht, das Buch so an die Gegenwart anzupassen, dass ein Durchschnittsschüler es schafft, eine gute Übersetzung abzuliefern. Vieles wurde dafür verändert, angefangen bei farblichen Markierungen und Hinweisen auf unregelmäßige Formen. Außerdem wurden die deutschen Übersetzungen an das Wissen des Durchschnittsschülers angepasst. Und ob es den Verfechtern der deutschen Sprache nun passt oder nicht, viele wissen heute einfach nicht mehr was „kühn“ „ein Tor“ oder ein „Possenreißer“ ist.

Am Abend gab es dann noch ein gemütliches Beisammensein mit Essen und Getränken, wo man netzwerken oder einfach Zeit mit den Menschen verbringen konnte, die man schon kennt. In zwei Jahren wird es wieder einen Kongress geben, wo, ist offiziell noch nicht bekannt. Vielleicht ist das eine Möglichkeit für eine Art „Klassentreffen“ mit meinen Kommilitonen, die bis dahin sicher in alle Winde zerstreut sein werden.

Autor: Rose  |  Rubrik: studium  |  Apr 13, 2016
Autor: Rose
Rubrik: studium
Apr 13, 2016