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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Die letzte gefürchtete Klausur

In jedem Studiengang gibt es Prüfungen, vor denen sich die Studierenden am meisten fürchten. Bei mir im Maschinenbau sind es derer drei, die uns in den Klausurphasen an den Rand der Verzweiflung bringen: Thermodynamik, Maschinengestaltung und Regelungstechnik. Man schreibt sie, wenn alles glatt läuft, im dritten, vierten und fünften Semester.
Da ich seit meiner Aufholjagd voriges Semester wieder auf Kurs bin, liegen nun aber zum Glück nur noch wenige Klausuren vor mir, die mir Angst machen. Regelungstechnik steht in ein paar Wochen an, ansonsten wird die anstehende Klausurphase vermutlich ruhiger als die vergangenen. Das liegt vor allem daran, dass wir uns im fünften Semester spezialisieren, indem wir eine Vertiefungsrichtung wählen. Damit nehmen die übergreifenden Pflichtfächer ab und es kommen praxisnahe Fächer aus dem gewählten Fachbereich hinzu. Dazu können wir im fünften Semester zum ersten Mal ein Fach frei wählen. Dieses ist also weder Pflicht für alle Maschinenbauer, noch für die, die die gleiche Vertiefung studieren. Da ich mich für eine Spezialisierung in der Energietechnik entschieden habe und Kernkraftwerke einen großen Teil der weltweiten Energieversorgung ausmachen, habe ich das Fach „Kerntechnik“ gewählt.
Eine bessere Entscheidung hätte ich wohl kaum treffen können. Der Kurs ist sehr klein, der Professor hält spannende Vorlesungen und der Übungsleiter hat sich merklich zum Ziel gesetzt, uns so viel beizubringen wie möglich. Noch dazu ist er kein großer Fan von komplizierter Mathematik, was bei uns natürlich auf Gegenliebe stößt! Er erklärt die Dinge lieber anhand konkreter Beispiele und Experimente und obwohl der Kurs offiziell erst um 19 Uhr zu Ende ist, überziehen wir meist so lange, bis der Hausmeister kommt und uns rausschmeißt. Ein Kurs wie aus dem Bilderbuch!
Neben Kerntechnik habe ich noch drei weitere Vertiefungsfächer, die mir bisher auch ganz gut gefallen. Deshalb sehe ich der immer näher rückenden Klausurphase relativ gelassen entgegen.

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Kurzentschlossen kurz

Seit ich auf der weiterführenden Schule war, habe ich meine Haare immer wachsen lassen. Nur aus meiner Kindheit gibt es Fotos, auf denen ich mit meist kinnlangen, blonden und etwas wilden Haaren zu sehen bin. Ich bin also schon ewig an meine langen Haare gewöhnt, obwohl ich durchaus schon mit dem Gedanken gespielt habe, sie aus praktischen Gründen abzuschneiden.
Vor ein paar Wochen hatte ich dann endgültig die Nase voll: Meine Haare brauchten zu viel Pflege und nach dem Duschen immer Ewigkeiten zum Trocknen. Außerdem hingen sie entweder im Weg oder verursachten alternativ Kopfschmerzen, wenn ich sie zu einem Pferdeschwanz zusammenband, weil sie so schwer waren. Deswegen entschloss ich mich, etwa zwei Drittel dieser lästigen Haarpracht loszuwerden.
Ich warnte meine Freunde vor, ging kurzentschlossen zum Frisör und ließ mir einen etwa kinnlangen Bob schneiden, wie ich ihn auf einem Foto von mir aus der 4. Klasse trage. Sehr zufrieden mit dem Werk der Frisörin fuhr ich nach Hause und verursachte dort beinahe einen Herzinfarkt: Die Putzfrau meiner Eltern hatte mich nämlich nicht erkannt und mich erst für einen Einbrecher gehalten. Nachdem das Missverständnis aufgeklärt war, teilte sie mir noch mit, dass ich vorher schöner gewesen wäre. Ich fand die Situation aber viel zu witzig, um mich ernsthaft gekränkt zu fühlen. Der Rest der Familie reagierte dann zum Glück deutlich gelassener und hatte nur lobende Worte für die neue Frisur übrig. Meine Schwester überlegt sogar, ob ihr meine neue Frisur nicht auch besser stehen würde. Ich selbst fühle mich pudelwohl und schick, außerdem habe ich deutlich weniger Stress mit den Haaren.
Jetzt muss ich nur noch eine Einrichtung finden, der ich meinen gut 40 Zentimeter langen Zopf spenden kann.

Autor: Katha  |  Rubrik: studium  |  Jan 26, 2018
Autor: Katha
Rubrik: studium
Jan 26, 2018

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Jobsuche

Da ich im Dezember meinen Posten im Vorstand des Studierendenvereins AEGEE-Aachen abgegeben habe, bleibt mir seitdem viel Zeit, die ich noch nicht gänzlich zu füllen weiß.
Meine erste Maßnahme, um die zusätzliche Zeit sinnvoll zu nutzen, war die Jobsuche – gerne würde ich einen Hiwi-Job für zehn Stunden pro Woche anfangen. Auf dem Jobbörsenportal der RWTH wurde ich aber leider nicht wirklich fündig. Besonders gesucht werden nämlich Studierende, die gut programmieren können. Manche Institute fordern auch herausragende Noten, andere wiederum wollen nur Studierende eines bestimmten Faches oder Muttersprachler in einer bestimmten Sprache. Bei all diesen Anforderungen muss ich leider passen. Einige Stellenausschreibungen, deren Voraussetzungen ich erfülle und die sehr interessant klingen, habe ich aber trotzdem gefunden und mich direkt beworben. Meinen Lebenslauf konnte ich zu großen Teilen wiederverwenden, die Anschreiben musste ich allerdings neu verfassen. Da ich das aber kurz vor den Weihnachtsferien erledigte, bekam ich erstmal keine Rückmeldung. Über Weihnachten und Neujahr wird der Unibetrieb an der RWTH nämlich komplett eingestellt.
Mir war klar, dass zehn Stunden die Woche nicht reichen würden, um das Ehrenamtspensum, das ich vorher hatte, zu füllen, weshalb ich mich zusätzlich für zwei neue Sportkurse einschrieb. Damit, und mit einem neuen Projekt bei AEGEE-Aachen, was ich mittelfristig betreuen werde, fühle ich mich dann wahrscheinlich bald wieder gut ausgelastet.

Autor: Katha  |  Rubrik: orientieren  |  Jan 17, 2018
Autor: Katha
Rubrik: orientieren
Jan 17, 2018