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Die Lehrer von morgen

Stressiges letztes Semester

Mein aktuelles Stresslevel zeigte sich an folgender Begebenheit: Meine Mama hatte mir angeboten, dass ich sie Weihnachten nicht besuchen muss, wenn es mir zu anstrengend ist. Ich könne doch auch alleine in Ludwigsburg bleiben und weiter an meiner wissenschaftlichen Arbeit schreiben. Natürlich war das für mich keine Option, ich freute mich unglaublich auf Weihnachten und darauf, zu entspannen.
Aber meine Mama hatte das ja nicht gesagt, um mich zu ärgern, sondern weil ich gerade extrem überarbeitet bin. Ich schlafe schlecht und nehme mir zu viel vor, vor allem zu viele Aktivitäten mit Freunden. Vor Kurzem hatte ich zwei Tage lang Besuch von einer Freundin, übernachtete anschließend selbst einmal auswärts und dann kam eine weitere Freundin für drei Tage zu mir. Nicht zu vergessen die Weihnachtsmärkte und -feiern, Treffen zum Kekse backen und das Kaufen der Geschenke. Für solche Dinge gingen mir extrem viele Tage zum Schreiben der Arbeit verloren. Das ist aktuell noch zu verkraften, da ich nicht so schlecht in der Zeit liege und gerade in der Weihnachtspause ein wenig aufholen kann.
Doch dazu kam leider noch, dass ich bereits eine Lerngruppe für die Examensprüfungen habe. In dieser wollen wir uns die prüfungsrelevante Literatur aufteilen, sodass jeder nur ein Drittel lesen und zusammenfassen muss. Das kommt mir natürlich einerseits sehr entgegen. Andererseits haben die beiden anderen Gruppenmitglieder ihre Arbeit bereits abgegeben und setzten mir zum Zusammenfassen eine Deadline, die noch vor meiner Abgabe liegt. Im Multi-Tasking bin ich aber leider schlecht. Ich hoffe, dass ich diese Phase trotzdem durchstehe und rechtzeitig mit dem Lernen für das Examen beginnen kann.
Wenn dieser Plan furios scheitern sollte, kann ich mich noch bis zum 14. Februar vom Examen abmelden und es erst ein Semester später absolvieren – das möchte ich aber vermeiden. Erstens gefällt es mir nicht, dieses nahe Ziel um ein halbes Jahr zu verschieben. Zweitens schreibt mein Freund im Herbst 2018 sein Jura-Examen, was vermutlich auch ohne meinen eigenen Lernstress eine größere Belastungsprobe für unsere Beziehung sein wird.

Autor: Hannah  |  Rubrik: studium  |  Dec 29, 2017
Autor: Hannah
Rubrik: studium
Dec 29, 2017

Die Lehrer von morgen

Die Geschichte des kleinen Engels Nussbaum

Übermorgen ist Heiligabend! Dieses Jahr habe ich mir etwas ganz Persönliches als Weihnachtsgeschenk für meine Freundinnen überlegt: Ich schrieb für sie „Die Geschichte des kleinen Engels Nussbaum“. Ich habe mir viel Mühe gegeben und bin gespannt auf ihre Reaktionen. Hier eine Kurzfassung für euch:
Nussbaum war ein kleiner tollpatschiger Engel. Er lernte langsamer als andere, wusste weniger und hatte einen lahmen Flügel. Oft wurde er deswegen sehr traurig, verzog sich in seinen leuchtenden Stern und fragte den lieben Gott, weshalb er so anders ist. Immerhin konnte er sich damit aufmuntern, an die schönste Zeit im Jahr zu denken: Weihnachten. Er liebte es, die Kinder auf der Erde lachen zu sehen, zu beobachten, wie sie wild im Kreis tanzten und ihre Eltern allerliebst umarmten. Er war verliebt in die Wärme, die an Weihnachten in den Menschenherzen herrschte.
Während den Vorbereitungen pflückte jedes Engelchen grüne Mistelzweige, sammelte von den Bienen warmes Wachs für die Kerzen und formte glänzende Christbaumkugeln. Nussbaum allerdings konnte mit seinem lahmen Flügel nicht mithalten. Er flüchtete in seinen Stern und weinte bittere Tränen, denn er konnte den Menschen kein schönes Weihnachtsfest bereiten. Doch da sprach eine Stimme zu ihm: „Aber, aber lieber Nussbaum, warum bist du so traurig?“ Nussbaum schluchzte: „Ach, ich bin kein richtiger Engel. Ich verstehe so wenig von den Dingen, die ein Engel können sollte, und mit meinem lahmen Flügelchen bin ich unbrauchbar.“ Die Stimme erwiderte: „Mein lieber Nussbaum, ein Engel muss nicht nur sein Handwerk beherrschen. Er muss vor allen Dingen ein warmes und großes Herz haben.“
Nussbaum schaute auf – daran hatte er noch nie gedacht. Ohne zu überlegen, holte er einen Hammer und zerschlug seinen geliebten großen, hell leuchtenden Stern. Mit einem Stoß zerfiel dieser in unendlich viele kleine Sternlein. Nussbaum packte sie alle in einen großen braunen Sack und glitt auf die Erde hinunter.
Mit seinem leuchtenden Beutel zog er durch die Gassen. Er gab jedem armen, kranken, eingeschränkten oder geflüchteten Menschen einen seiner geliebten Sternlein – und auch jenen, die eigentlich kein solches Lichtlein am Heiligabend verdient gehabt hätten. Denn der kleine Nussbaum hatte erkannt, dass kein Mistelzweig, keine Kerze und auch keine schöne Christbaumkugel Heiligabend so wohlig warm machten, wie die Nächstenliebe zu einem jeden.

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  Dec 22, 2017
Autor: Eva
Rubrik: studium
Dec 22, 2017

Die Lehrer von morgen

Frei? Von wegen!

Ferien? Was ist das? Kann man das essen? Solche Gedanken schießen mir wegen der nächsten zwei Wochen durch den Kopf. Denn es sind Weihnachtsferien, zwei Wochen vorlesungsfrei, um Zeit mit der Familie zu verbringen und besinnlich zu werden. Aber leider wird mir nur wenig Freizeit bleiben. Meine Prüfungen sind dieses Semester zwar sehr gut getaktet – es liegt immer mindestens eine Woche dazwischen – aber mit zwei Klausuren, einer mündlichen Prüfung und einer Hausarbeit steht doch sehr viel an.
Analysis III wird vermutlich das größte Problem werden. Deswegen plane ich, den gesamten Januar nur damit zu verbringen, die Themen dafür zu wiederholen. Für Mathe- und Deutschdidaktik muss ich mir aber auch Zeit zur Vorbereitung nehmen – eine Woche ist da eventuell zu wenig. Deswegen ist mein Plan für die Weihnachtsferien, am ersten Wochenende möglichst viel der aktuellen Übungsblätter und Online-Aufgaben zu erledigen und anschließend jeden Tag jeweils ein Thema Mathe- und Deutschdidaktik auf Karteikarten zu bannen. Selbst wenn ich das nicht ganz schaffen sollte, habe ich schon einiges an Vorarbeit geleistet und kann den Rest in der freien Woche zwischen den Klausuren abarbeiten. Außerdem will ich mein Analysis-Skript zumindest ein bisschen durcharbeiten, wichtige Stellen markieren und mir Notizen an die Stellen schreiben, die ich noch nicht vollständig verstanden habe, damit ich weiß, was ich noch wiederholen muss.
Von Weihnachtsferien kann dieses Jahr daher eher keine Rede sein. Dennoch freue ich mich auf die freie Zeit – endlich auch mal Zeit zum Ausschlafen!

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Dec 22, 2017
Autor: Janna
Rubrik: studium
Dec 22, 2017