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Check-U: Was passt zu mir?

Jonah Semella (17) aus Meschede steckt mitten in der Suche nach einem geeigneten Studiengang. Durch einen Besuch im Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit wurde er auf das Erkundungstool Check-U aufmerksam. Hier berichtet er von seinen Erfahrungen.

Ein junge Frau berät einen Mann im Brufsinformationszentrum an einem Computer. (Foto: Hans-Martin Issler)

Wenn das Abitur immer näher rückt, man aber nicht weiß, was man danach machen möchte, kann man sich schon mal etwas planlos vorkommen. So ging es mir zumindest. Ich wusste einfach nicht so richtig, wo ich anfangen sollte. In der Schule liegt mir Mathe gut, aber beim Durchstöbern verschiedener Berufsübersichten im Internet kam ich nicht wirklich weiter. Dann erinnerte ich mich daran, dass uns beim Schulbesuch des Berufsinformationszentrums der Agentur für Arbeit das Erkundungstool Check-U empfohlen wurde. Schnell wurde ich im Internet fündig.

Ablauf, Module und Zeit

Portraitfoto von Jona Smella. (Foto: privat) Portraitfoto von Jona Smella. (Foto: privat)

Um den Test zu absolvieren, muss man sich im ersten Schritt anmelden; die Registrierung ist aber ganz einfach. Es werden vier Bereiche abgefragt: Fähigkeiten, soziale Kompetenzen, Interessen und berufliche Vorlieben. Der Test ist insgesamt auf circa zwei Stunden angesetzt, für jedes Modul sind unterschiedliche Zeiten vorgegeben. Das Gute ist, dass man jederzeit eine Pause einlegen kann, außer bei Aufgaben, bei denen ein Countdown läuft.

Im Bereich „Meine Fähigkeiten“ geht es zum Beispiel um räumliches Vorstellungsvermögen und logisches Denken. Meist musste man zwischen verschiedenen Antwortmöglichkeiten die richtige auswählen. Dieser Bereich ist schon etwas knifflig, aber auch sehr kurzweilig. In den anderen Modulen soll man sich auf einer Skala von 1 bis 100 selbst einschätzen – das fiel mir tatsächlich schwerer als gedacht.

Auseinandersetzung mit den eigenen Fähig-keiten

Die Auswertung verriet mir, wie ich mich in den einzelnen Modulen geschlagen hatte. Ich fand es sehr hilfreich zu erfahren, wie ich beispielsweise im Bereich Konfliktfähigkeit oder Rechnen abgeschnitten hatte. Zum Teil war mir schon beim Beantworten der Fragen aufgefallen, was mir schwer und was mir leicht fiel. Als ich mir dann die Testergebnisse angeschaut habe, fühlte ich mich bestätigt. Dadurch konnte ich mich selbst besser einschätzen und wusste, worauf ich bei meiner Berufs- und Studienwahl künftig achten sollte.

Gute Basis für die weitere Orientierung

Meine Testergebnisse habe ich einige Zeit später zu meinem Termin mit einem Berufsberater genommen. Das war eine gute Ausgangslage für das Gespräch. Wir sind meine Ergebnisse zusammen durchgegangen und haben festgehalten, dass der Test gezeigt hat, dass ich eher der praktische Typ bin. Das könnte bedeuten, dass eine Ausbildung oder ein duales Studium für mich eine gute Wahl wäre. Denkbar wäre für mich zum Beispiel eine Ausbildung zum Rettungssanitäter oder Polizisten.

Den perfekten Beruf habe ich zwar noch nicht gefunden, aber Check-U hat mir trotzdem sehr viel gebracht. Ich weiß jetzt noch besser, was ich eigentlich möchte und das ist schließlich ausschlaggebend. Für meine weitere Orientierung hat mich Check-U auf jeden Fall ein gutes Stück weiter gebracht.