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Berufliche Orientierung mit Behinderung – Überblick: Schritt für Schritt zum Berufswunsch

abi» hat exemplarisch ein paar relevante Anlaufstellen für Abiturientinnen und Abiturienten mit Behinderungen zusammengetragen.

Eine Person legt das Wort "Inklusion" aus Magentbuchstaben. (Foto: Axel Jusseit)

Allgemeine Infos im Netz zur beruflichen Orientierung

Machen Sie Ihren nächsten Schritt

Informationsportal der Bundesagentur für Arbeit mit Anregungen und nützlichen Hinweisen für Menschen mit Behinderungen.

www.arbeitsagentur.de/menschen-mit-behinderungen/machen-sie-ihren-naechsten-schritt

Barrierefreie Berufswahl: Vibelle für Gehörlose

Multimediales und barrierefreies Informations- und Lernportal, das sich an gehörlose und hörbehinderte Berufseinsteiger richtet. Es bietet die Möglichkeit, sich selbstständig und in Deutscher Gebärdensprache (DGS) über berufsbezogene Themen zu informieren und in Eigeninitiative berufsrelevante Fertigkeiten zu erwerben.

www.vibelle.de 

Berufsorientierung mit komplexen Handicaps

Das imh-Portal der Pädagogischen Hochschule Heidelberg bietet viele Informationen zur Teilhabe am Arbeitsleben. Hier können sich Menschen mit Mehrfachbehinderung selbstständig und barrierefrei auch über berufliche Möglichkeiten informieren.

www.imhplus.de

Vorabinfos zum Studieren mit Behinderung

Die Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung des Deutschen Studentenwerks bietet interessante Infos für alle, die sich für ein Studium interessieren.

www.studentenwerke.de/de/behinderung

Orientierungsveranstaltung und Bewerbungstrainings für Sehgeschädigte

Das Studienzentrum für Sehgeschädigte (SZS) organisiert jedes Jahr im Mai eine dreitägige Orientierungsveranstaltung für Studieninteressierte mit Sehbeeinträchtigung. Dazu werden die wichtigsten Fragen rund um ein Hochschulstudium unabhängig vom zukünftigen Studienort beantwortet. Zudem bietet das SZS Bewerbungstrainings für Menschen mit Seheinschränkung.

www.szs.kit.edu/index.php

Leitfaden „Handicap … na und?“

www.arbeitsagentur.de/datei/handicap-na-und_ba015353.pdf

Individuelle Beratung

Reha-Teams der Agenturen für Arbeit

Die Reha-Teams sind erste Anlaufstelle für alle Fragestellungen rund um den beruflichen Ersteinstieg für Menschen mit Behinderungen. Wer Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben erhalten möchte, muss sich in jedem Fall an die Reha-Teams wenden. Die Bundesagentur betreibt übrigens auch ein Servicetelefon für Hörgeschädigte.

www.arbeitsagentur.de/menschen-mit-behinderungen

www.arbeitsagentur.de/datei/merkblatt-12-teilhabe_ba015371.pdf

Talentscouting inklusiv

Das Talentscouting-Programm der TU Dortmund bietet leistungsstarken Schülerinnen und Schülern mit und ohne Behinderungen und/oder chronischer Krankheit eine individuelle Begleitung auf dem Weg in Ausbildung und Studium.
www.tu-dortmund.de/studieninteressierte/beratung/talentscouting

Peer-to-Peer-Beratung

Mentoring-Programm „TriTeam“

Im Mentoring-Programm des Deutschen Vereins der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf (DVBS) schließen sich sehbehinderte Abiturientinnen und Abiturienten und Studierende für ein Jahr mit ausgewählten ausbildungs-, studiums- oder berufserfahrenen, sehgeschädigten Mentoren zusammen.

www.dvbs-online.de/index.php/projekte/triteam

iXNet, inklusives Experten-Netzwerk

iXNet bietet ein digitales Peer-Support-Netzwerk für den gezielten Chat-Austausch mit berufserfahrenen Akademikern.

www.ixnet-projekt.de

Einführungsseminar für Studieninteressierte mit Hörbehinderung

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Hörbehinderter Studenten und Absolventen e. V. (BHSA) ist ein studentischer Selbsthilfeverein, der auch vor Beginn eines Studiums unterstützt und einmal im Jahr ein Seminar für schwerhörige und gehörlose Studieninteressierte veranstaltet.

www.bhsa.de/einfuehrungsseminar

Leipziger Modell für Menschen mit Hörschädigung

Diagnostik- und Beratungsangebot für hörgeschädigte Menschen im Berufswahlprozess, bei dem Gehörlose via Gebärdensprache bei der Berufswahl beraten.

www.leipzigermodell.de

Messen und Co.

Allgemeine (Berufs-)Bildungsmessen

Auf einigen (Berufs-)Bildungsmessen informieren auch Integrationsfachdienste, Berufsbildungswerke, Vereine, Verbände und Selbsthilfegruppen über die beruflichen Möglichkeiten von Menschen mit Behinderungen. Zudem bieten einige Messeveranstalter spezielle Führungen etwa mit Gebärdendolmetscher an. Hier eine exemplarische Auswahl:

www.messe-karrierestart.de in Dresden
www.jobsforfuture-vs.de in Villingen-Schwenningen
www.einstieg.com in Dortmund

Berufsinfos auf Reha-Messen

Das Thema Bildung und Beruf spielt auch auf vielen Reha-Messen eine Rolle. Viele Reha-Teams der Agenturen für Arbeit, Integrationsfachdienste und weitere Initiativen, Vereine, Verbände und Selbsthilfegruppen, die beruflich beraten, stellen dort aus oder informieren im Begleitprogramm über berufliche Möglichkeiten. Hier ein Überblick:

www.rehacare.de in Düsseldorf
www.irma-messe.de in Hamburg und Bremen
www.lwl-messe.de in Dortmund

(Berufs-)Bildungsmessen für Menschen mit Behinderungen

Es gibt auch Bildungsmessen, die sich nur an Menschen mit Behinderungen richten. Meist stehen dort Leute mit einer kognitiven Einschränkung im Fokus, aber welche Angebote genau geboten werden findet sich auf den Webseiten der Messen. Das Gleiche gilt für Werkstattmessen. Hier trotzdem eine kleine Liste der Anbieter:

www.stuttgarter-fachmesse.de in Stuttgart
www.werkstaettenmesse.de in Nürnberg

Berufserprobung, Praktika und Freiwilligendienste

Berufsbildungswerke

Berufsbildungswerke bilden junge Menschen mit Behinderungen in anerkannten oder an Besonderheiten angepassten Ausbildungsberufen aus. Oft kann dort ein Beruf in Form eines Praktikums, einer Arbeitserprobung oder im Rahmen eines Berufsvorbereitungsjahrs getestet werden.

www.bagbbw.de

Freiwilligendienst für Menschen mit Behinderungen

Der Verein Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit (BEZV) entsendet Freiwillige mit oder ohne Beeinträchtigung in Projekte in Afrika, Asien und Lateinamerika.

www.bezev.de

FSJ-Tandem-Projekt

Das Projekt „FSJ-Tandem“ der Lebenshilfe NRW bietet Menschen mit und ohne Behinderung die Möglichkeit, gemeinsam ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) zu absolvieren. Die Tandem-Partner absolvieren gemeinsam einen zwölfmonatigen Dienst in einer FSJ-Einsatzstelle.

https://www.lebenshilfe-nrw.de/de/landesverband/Meldungen/Ein-Freiwilliges-Soziales-Jahr-fuer-eine-inklusive-Persoenlichkeitsbildung-mit-der-Lebenshilfe-NRW.php?highlight=Tandem

Ausbildungsplatz-/Stellensuche

Den nächsten Schritt machen

Informationsportal der Bundesagentur für Arbeit mit Anregungen und nützlichen Hinweisen für Menschen mit Behinderungen mit Funktion zur Jobsuche.

www.arbeitsagentur.de/menschen-mit-behinderungen/machen-sie-ihren-naechsten-schritt

Inklusive Azubi-Castings

Das Unternehmens-Netzwerk Inklusion veranstaltet in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein, Sachsen und Thüringen sogenannte Azubi-Castings und „Ausbildungsmessen“, bei denen Schülerinnen und Schüler mit Handicap auf Unternehmen treffen, die offen sind für die Ausbildung von Menschen mit Behinderungen.

www.unternehmens-netzwerk-inklusion.de

myAbility Talent-Programm

Das Programm bietet Studierenden mit Behinderungen oder chronischer Erkrankung ein individuelles Jobcoaching und darüber hinaus die Vernetzung mit deutschen Top-Unternehmen. Das Angebot ist kostenfrei.

www.myability.org