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Studienfeld: Geoinformation, Vermessung

Die Geoinformation ist eine noch junge wissenschaftliche Disziplin und bildet eine Schnittstelle zwischen Geografie, Geologie, Ökologie, Kartografie, die sie mit Grundlagenwissenschaften wie der Mathematik und Informatik verbindet. Sie beschäftigt sich mit der Analyse und Aufbereitung raumbezogener Daten und entwickelt computergestützte Lösungen, um Dienstleistungen wie z.B. Navigationshilfen, 3-D-Stadt- und Landschaftsmodelle oder Programme für das Fuhrparkmanagement anzubieten.

Ein Messelement zur Messung von Distanzen steht auf einem Feld (Foto: Swen Reichhold) Ein Messelement zur Messung von Distanzen steht auf einem Feld (Foto: Swen Reichhold)

Das Studium umfasst geowissenschaftliche Fachgebiete wie z.B. Kartografie, Fernerkundung, Physische Geografie, Klimatologie, Raumplanung sowie einen nicht unerheblichen Anteil mathematischer und informationstechnischer Lehranteile.

Speziell die Erfassung und Aufbereitung der Geodaten von Liegenschaften und Bauwerken sind Gegenstand des Vermessungswesens (Geodäsie). Mithilfe modernster Techniken - dazu gehören beispielsweise elektronische Tachymeter, hochgenaue Satellitenempfänger (GPS) oder Photogrammetrie und Laserscanning - werden Geodaten für die Planung, Überwachung und Ausführung von Bauvorhaben gewonnen. Die Messdaten werden softwaregestützt ausgewertet und mithilfe von Geoinformationssystemen und Webdiensten dokumentiert und visualisiert.