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Studienfeld: Rohstoffgewinnung, Hüttenwesen

Metalle, Gesteine, Salze, Mineralöle, Seltene Erden und Erdgase - diese Rohstoffe bilden die Grundlage für die Erzeugung nahezu aller industriellen Güter. Sie zu finden, ihre Lagerstätten zu erschließen, ihr Transport und die Aufbereitung über die verschiedenen Verarbeitungsstufen bis zum verkaufsfähigen Produkt gehören zu den Aufgaben des Rohstoffingenieurwesens. Im Sinne eines nachhaltigen Umgangs mit den Rohstoffressourcen hat die Rückgewinnung und Wiederverwertung geologischer Rohstoffe wie z.B. Metalle, Seltene Erden oder Palladium aus Technologieprodukten an Bedeutung gewonnen.

Nahaufnahme mehrerer Steinsatzkristalle (Foto: Thomas Lohnes) Nahaufnahme mehrerer Steinsatzkristalle (Foto: Thomas Lohnes)

Das Studium vermittelt ein breites technisch-naturwissenschaftliches Basiswissen. Hinzu kommen Fächer wie Lagerstätten-Management, Tagebau- und Tiefbautechnik, Herstellen von Grubenbauen und Tunneln, Markscheidewesen, Aufbereitungsverfahren, Maschinentechnik in der Rohstoffindustrie, Technical English, Rohstoff- und Energierecht, Techniken zum Emissions- und Umweltschutz sowie betriebswirtschaftliche Themen.

Da die Rohstoffwirtschaft eine außerordentlich international orientierte Branche ist, spielt der Erwerb von Fremdsprachenkenntnissen und interkulturellen Kompetenzen eine wichtige Rolle.