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Paul (21) absolviert seine Ausbildung zum Brauer und Mälzer in einer fränkischen Familienbrauerei. Die Tage laufen bei ihm selten gleich ab, weil er viele Aufgaben parallel erledigt. Für abi» fasst er zusammen, wie ein Arbeitstag aussehen kann.
Paul startet seinen Arbeitstag in der Brauerei mit dem Einmaischen. Dabei vermischt er geschrotetes Malz in einem großen Bottich mit warmen Wasser. Darin wird die Maische stetig gerührt und auf die nötige Temperatur erhitzt.
Während der Maischprozess läuft, beginnt Paul mit dem Schlauchen. Bevor er das Bier aus dem Gärtank in Lagertanks umfüllen kann, muss er die Schläuche reinigen und an die Tanks anschließen. Eine Pumpe füllt die Flüssigkeit dann um.
Nun reinigt Paul den leeren Gärtank, um dort das Bier aus dem Sudhaus am Nachmittag wieder einzufüllen.
Kurz vor seiner Pause füllt er noch ein paar Fässer mit Bier. Damit alles steril bleibt, muss er die Bierleitungen vorher mit Dampf reinigen.
Jetzt kann er die Bierfässer weiter befüllen.
Zwischendurch geht Paul wieder zurück ins Sudhaus. Dort möchte er nach dem Maischprozess die wässrige Würze, aus der später das Bier gewonnen wird, von den ungelösten Feststoffen namens Treber trennen. Dieser Trennvorgang heißt Abläutern. Den Treber entfernt er aus dem Bottich und sammelt ihn als Tierfutter zum Verkauf an Landwirtinnen und Landwirte.
Die flüssige Würze kommt in den gereinigten Tank und muss von 80 auf zehn Grad gekühlt werden. Bis das an einem Tag gebraute Bier genussfertig ist, muss es noch für eine Woche in den Gärtank und danach zum Reifen für vier bis sechs Wochen in den Lagertank.
Der Azubi reinigt das Sudhaus. Das funktioniert in der Regel maschinell über ein Programm. Im Gärkeller spritzt er anschließend noch den Boden ab.
Paul hat Feierabend, für seinen Meister aber geht der Arbeitstag in der Regel länger. Der erledigt am späten Nachmittag noch Arbeiten im Büro und übernimmt den Bierverkauf im Ort, um den Kundenkontakt zu pflegen.
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Stand: 27.09.2024
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