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FAQ: Bewerbung digital

Verabredungen per WhatsApp, Newsletter per E-Mail und Urlaubsbilder auf Instagram sind heutzutage üblich – digitale Bewerbungen ebenso. Was du dabei beachten musst, klären diese FAQ.

Junge Frau sitzt zu Hause auf ihrem Sofa und recherchiert an ihrem iPad (Foto: Julien Fertl)

Welche digitalen Formen gibt es?

Im Prinzip gibt es zwei Versionen: die Bewerbung über ein Online-Portal und die per E-Mail. Im Falle einer E-Mail-Bewerbung schickst du deinem Wunscharbeitgeber eine Nachricht und fügst deine Bewerbungsunterlagen als PDF im Anhang an. Wichtig ist hierbei eine neutrale E-Mail-Adresse, am besten mit deinem Namen.

Bei einer Online-Bewerbung nutzt du ein Portal im Internet, das vom Unternehmen zur Verfügung gestellt wird. Schritt für Schritt wirst du durch den Bewerbungsprozess geführt. Du füllst dabei Eingabemasken aus und kannst in der Regel deine Dokumente wie Zeugnisse oder auch Videos hochladen.

Welche Unterlagen brauche ich?

Es gelten dieselben Regeln wie bei einer Bewerbung auf dem Postweg: Neben Anschreiben (auch in digitaler Form mit Unterschrift), Lebenslauf und Zeugnissen gehören gegebenenfalls weitere Qualifikationsnachweise zu einer vollständigen Bewerbung.

Wie bereite ich die Unterlagen technisch vor?

Bewirbst du dich per E-Mail, wandelst du zunächst jedes Dokument in ein PDF um. Dann bleiben die Formatierungen so erhalten, wie du sie erstellt hast. Zum Verschicken empfiehlt es sich, alle Dokumente zu einem Gesamt-PDF zusammenzuführen, damit nichts verloren geht oder übersehen wird. Umwandeln und zusammenfügen kannst du Dokumente mithilfe eines PDF-Creators. Diese Programme gibt es kostenlos im Internet. Achte darauf, dass die Dateigröße die vom Unternehmen vorgegebene Größe nicht überschreitet. Ist nichts angegeben, bist du mit einem E-Mail-Anhang von insgesamt zwei bis drei Megabyte auf der sicheren Seite.

Bei einer Online-Bewerbung über ein Portal ist es eher üblich, die Dokumente einzeln hochzuladen. Gibt es Texteingabefelder, kopiere die entsprechenden Passagen aus deinem vorbereiteten Anschreiben oder Lebenslauf heraus. So vermeidest du Tippfehler. Nimm dir ausreichend Zeit, um alle Anweisungen in Ruhe durchzulesen und die Fragen gewissenhaft zu beantworten.

Wie nutze ich soziale Netzwerke?

Vielleicht spielen Karrierenetzwerke wie XING oder LinkedIn bislang keine große Rolle für dich. Jedoch kann es sich lohnen, wenn du dich im Laufe deiner Ausbildung oder deines (dualen) Studiums damit auseinandersetzt. Über solche Netzwerke kannst du auf dich aufmerksam machen, nach Stellenangeboten recherchieren und mit Unternehmen in Kontakt treten. Achte darauf, dass dein Profil seriös und authentisch ist. Stelle deine Fähigkeiten und Talente heraus. Außerdem kann es für dich von Vorteil sein, interessanten Unternehmen auf Facebook, Instagram und Twitter zu folgen und Beiträge zu teilen.

Kommt auch eine Videobewerbung infrage?

Gerade für Stellen im kommunikativen oder kreativen Bereich wünschen sich immer mehr Unternehmen kurze Videos von den Bewerberinnen und Bewerbern.

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