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So kann ein Arbeitstag aussehen

Eine Maschine zur Herstellung von Mikrochips.
Die Überwachung der Anlagen erfolgt mit Hilfe bestimmter Programme - so kann Krystof Trischberger sofort erkennen, ob die Maschinen korrekt eingestellt sind.
Foto: Alex Becker

Mikrotechnologe – Tagesablauf

So kann ein Arbeitstag aussehen

Krystof Trischberger (20) macht eine duale Ausbildung zum Mikrotechnologen bei Globalfoundries in Dresden. Für abi» gibt er einen Einblick in einen typischen Arbeitstag.

5.45 Uhr

Krystof Trischberger trifft an der Pforte des Unternehmens ein und zeigt seinen Unternehmensausweis, damit er die Schranke passieren darf. Momentan arbeitet der 20-Jährige wie die gesamte Abteilung in einer Zwölf-Stunden-Schicht, da die Maschinen ohne Unterbrechung laufen. Dafür bekommt er einen entsprechenden Freizeitausgleich in Form von mehreren freien Tagen am Stück.

6 Uhr

Arbeitsbeginn. An seinem Arbeitsplatz im Büro liest Krystof Trischberger die E-Mails, unter anderem vom Ausbildungsleiter. Er notiert sich einen Kurs, an dem er demnächst teilnehmen wird. Auch eine Nachricht der Unternehmensleitung in Kalifornien ist unter den Mails – in Englisch, was für den Azubi kein Problem ist.

6.30 Uhr

Mit einem Meeting beginnt die eigentliche Arbeit. Ein Kollege zeigt mit Diagrammen, welche Maschinen an diesem Tag verfügbar sind, worauf geachtet werden muss und welche Fehler möglich sind. Auch die Produktionsziele für diesen Tag werden im Team besprochen. Die gesamte Schicht von rund zehn Mitarbeitern ist anwesend.

6.45 Uhr

Krystof Trischberger ruft am Rechner in seinem Büro die fünf bis sechs Programme auf, die er für die Überwachung der Anlagen braucht. Er sieht sofort, ob die Maschinen sauber sind und ob der Druck richtig eingestellt ist. Nun überwacht der Azubi bis zum Ende des Arbeitstags die Anlagen.

10 Uhr

Der Auszubildende kann sich seine Pausen selber einteilen. Er wählt diese Zeit, um eine Viertelstunde Frühstückspause zu machen.

13 Uhr

Krystof Trischberger hat eine Stunde Zeit für das Mittagessen.

15 Uhr

Der Arbeitsalltag des Auszubildenden wird für eine Stunde durch einen praxisnahen Workshop über die Entwicklung von Mikrochips unterbrochen, den ein Ingenieur aus dem Unternehmen anbietet.

17 Uhr

Der Auszubildende macht noch eine viertelstündige Kaffeepause.

18 Uhr

Schichtende. Krystof Trischberger verlässt das Bürogebäude, passiert mit seiner Karte die Pforte und fährt nach Hause.

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abi>> 29.01.2020

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