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CHE-Studie: Wachstum des Studienangebots

Mit mehr als 21.000 Studiengängen haben deutsche Hochschulen die größte bisher erfasste Zahl an Studiengängen – das zeigt eine Analyse des CHE Centrum für Hochschulentwicklung. Seit 2016 sind die Studienangebote um 14 Prozent gestiegen.

Am stärksten gewachsen ist das Studienangebot in den Medizin- und Gesundheitswissenschaften ­– zwischen 2016 und 2021 verzeichnete es ein Plus von 26 Prozent.  Gerade wegen der aktuellen Corona Pandemie ist es notwendig, mehr  Bildungsangebote im Gesundheitsbereich zu schaffen.

Ein deutlicher Anstieg ist außerdem bei den Studiengängen rund um Digitalisierung und Nachhaltigkeit erkennbar – diese liegen gerade bei den jungen Leuten im Trend. Das geringste Wachstum mit etwa drei Prozent verzeichnet das Studienangebot der Sprach- und Kulturwissenschaften.

Laut dem Centrum für Hochschulentwicklung führen rund die Hälfte aller angebotenen Studiengänge zu einem ersten Hochschulabschluss – dem Bachelor. Die Mehrheit der Bachelor-Studiengänge entfallen auf Lehramtsstudiengänge, Ingenieurwissenschaften und Wirtschafts- und Rechtswissenschaften.

In den neuen Studienangeboten sind Interdisziplinarität und aktuelle Themen stark vertreten. Die Begriffe Digital, Nachhaltigkeit, Psychologie oder Management finden sich in über einem Drittel der neuen Studiengänge. Management ist seit einigen Jahren ein steigender Trend, Psychologie ist dagegen neu.

Mehr Infos

Centrum für Hochschulentwicklung (CHE)

https://www.che.de/download/studiengaenge-2021/