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Hannah Fink (20) absolviert ihre Ausbildung zur Klavierbauerin bei der C. Bechstein Manufaktur in Sachsen. Je nach Abteilung wechseln ihre Aufgaben alle paar Wochen. Für abi» beschreibt sie, wie ein Arbeitstag in der Abteilung Setzerei für sie aussehen kann.
Hannah Fink geht direkt in die Umkleide. Im Betrieb muss sie Arbeitsschuhe mit Stahlkappen tragen. Das dient zum Schutz, falls ihr etwas auf die Füße fallen sollte. Wenn sie an diesem Tag an Maschinen arbeitet, muss sie auch ihre Haare zusammenbinden.
An ihrem Arbeitsplatz in der Setzerei beginnt die Arbeit an den Klavieren. Auf einer Werkbank haben die Mitarbeitenden ihre Werkzeuge angebracht. Jeder hat eine feste Ordnung für den Arbeitsplatz. Hannah Fink ist ein bis zwei Tage lang an einem Klavier beschäftigt.
Hannah Fink bringt alle Tasten am Klavier auf dieselbe Höhe. Außerdem muss sie darauf achten, dass alle Hämmer gleichzeitig auslösen, wenn man auf die Tasten drückt. Hämmer sind kleine mit Filz ummantelte Holzelemente, die gegen die Klaviersaiten schlagen und damit die Töne erzeugen.
Frühstückspause
Hannah Fink legt weiterhin die Tasten aus und arbeitet sich so Schritt für Schritt vor. Das Vorregulieren ist feine Detailarbeit, die körperlich nicht sehr anstrengend ist, aber viel Konzentration erfordert.
Wenn sie mit dem Vorregulieren fertig ist, kommt jemand und schaut über ihre Arbeit.
Mittagspause
Nach der Pause holt Hannah Fink ihr Stimmset aus ihrem Spind und geht zum Klavierstimmen über. Vorstimmen heißt, das Klavier wurde davor nur gezwickt – sprich, der Ton wurde nur grob auf Tonhöhe gebracht. Danach werden Mechanik und Innentechnik gesetzt. Und erst danach wird vorgestimmt.
Sobald sie mit dem Vorstimmen fertig ist, nimmt die Ausbildungsmeisterin oder der -meister die Arbeit ab, hört sich das Ergebnis an und gibt Feedback.
Nun hat Hannah Fink Feierabend.
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Stand: 12.08.2024
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