zum Inhalt

Baustoffprüfer - Ausbildung: Damit der Verkehr sicher und gut rollt

Dmitry Rush (19) macht eine Ausbildung zum Baustoffprüfer und lernt dabei, wie er Asphalt auf seine Zusammensetzung und Beständigkeit hin überprüft.

Ein Regal mit verschiedenen Proben unterschiedlicher Baustoffe. (Foto: Ria Kipfmüller)

„Ich habe mich für diesen Beruf entschieden, weil ich mich bereits in der Schule für Physik interessiert habe“, erklärt Dmitry Rush. Der 19-jährige wird Baustoffprüfer und kann schon im ersten Ausbildungsjahr sagen, dass er seine Entscheidung nicht bereut. „Der Aufgabenbereich ist vielfältig und abwechslungsreich, weil er sich aus Bürotätigkeiten und Laborarbeit zusammensetzt.“ Etwa 200 junge Menschen beginnen jährlich diese Ausbildung, einige im öffentlichen Dienst etwa bei kommunalen Straßenmeistereien oder Bauhöfen, die meisten in der Industrie.

Verschiedene Schwerpunkte möglich

Dmitry R. mit einer Asphaltprobe (Foto: Dirk Schröder) Dmitry R. mit einer Asphaltprobe (Foto: Dirk Schröder)

Dmitry Rush

Während in der ersten Hälfte der Ausbildung allgemeines Wissen vermittelt wird, wählen die Auszubildenden in der zweiten Hälfte Schwerpunkte. Diese richten sich nach dem jeweiligen Unternehmen, in dem sie tätig sind. Dmitry Rush arbeitet bei der Firma Vereinigte Asphalt Mischwerke GmbH & Co. KG in Büdelsdorf, Schleswig-Holstein und wird sich deshalb intensiv mit Asphalttechnik beschäftigen. „In diesem Bereich der Baustoffprüfung werden verschiedene Mischgutsorten, Gesteine, Bindemittel und Asphaltrecycling untersucht“, sagt er. Andere Schwerpunkte sind Geotechnik (Erdbau) sowie Mörtel- und Betontechnik.

„Wir entnehmen Proben auf den Baustellen und an den Asphaltmischwerken“, erklärt der Azubi den ersten von drei Arbeitsschritten. Im Anschluss werden diese Proben im Labor auf ihre Bestandteile untersucht. Auch die Tragfähigkeit, Hitzebeständigkeit und Wasserdurchlässigkeit wird er später einmal prüfen. Hierbei muss er sehr genau vorgehen, denn die Prüfung entscheidet, ob ein Stoff dem Technischen Regelwerk entspricht und so für den Bau geeignet ist. Die Ergebnisse werden anschließend im Büro am Computer dokumentiert und ausgewertet.

Während der dreijährigen dualen Berufsausbildung ist der 19-Jährige abwechselnd im Unternehmen und in der Berufsschule im Blockunterricht. Hier wird vertieft und erweitert, was die Auszubildenden im Betrieb kennengelernt haben, z.B. Baustoffprüfungen planen und vorbereiten, Asphaltrezepturen erstellen sowie natürliche und künstliche Baustoffe, Mörtel, Estriche und Putze untersuchen. „Im zweiten Ausbildungsjahr kommt dann die Zwischenprüfung, nach dem dritten die Abschlussprüfung.“

Test zur Tragfähigkeit, Hitzebeständigkeit und mehr

„Wir entnehmen Proben auf den Baustellen und an den Asphaltmischwerken“, erklärt der Azubi den ersten von drei Arbeitsschritten. Im Anschluss werden diese Proben im Labor auf ihre Bestandteile untersucht. Auch die Tragfähigkeit, Hitzebeständigkeit und Wasserdurchlässigkeit wird er später einmal prüfen. Hierbei muss er sehr genau vorgehen, denn die Prüfung entscheidet, ob ein Stoff dem Technischen Regelwerk entspricht und so für den Bau geeignet ist. Die Ergebnisse werden anschließend im Büro am Computer dokumentiert und ausgewertet.

Während der dreijährigen dualen Berufsausbildung ist der 19-Jährige abwechselnd im Unternehmen und in der Berufsschule im Blockunterricht. Hier wird vertieft und erweitert, was die Auszubildenden im Betrieb kennengelernt haben, z.B. Baustoffprüfungen planen und vorbereiten, Asphaltrezepturen erstellen, aber auch natürliche und künstliche Baustoffe, Mörtel, Estriche und Putze untersuchen. „Im zweiten Ausbildungsjahr kommt dann die Zwischenprüfung, nach dem dritten die Abschlussprüfung.“

Spaß an Naturwissenschaften von Vorteil

Dmitry Rush hat Freude an detailliertem und genauem Arbeiten. Das kommt ihm in seiner Ausbildung zugute. „Gut ist, wenn man sich für Naturwissenschaften interessiert, wie zum Beispiel Chemie und eben Physik“, erklärt er. „Da man Ergebnisse ausrechnen beziehungsweise auswerten muss, ist zudem ein Interesse an Mathematik von Vorteil.“

Als Baustoffprüfer hat Dmitry Rush später viele Weiterbildungsmöglichkeiten. „Als erstes kann man nach seiner Ausbildung eine Aufstiegsqualifizierung zum staatlich geprüften Techniker machen“, erklärt er. „Als Fachrichtungen kommen Bautechnik, Chemietechnik, Geologie- und Werkstofftechnik infrage.“ Der 19-Jährige hat allerdings andere Pläne. Er will ein Bauingenieurwesen-Studium anschließen und so seine Chancen auf eine leitende Position verbessern.

Weitere Informationen

Bundesverband unabhängiger Institute für bautechnische Prüfungen e.V.

www.bup.de 

BERUFENET

Das Netzwerk für Berufe der Bundesagentur für Arbeit mit über 3.000 ausführlichen Berufsbeschreibungen in Text und Bild:
berufenet.arbeitsagentur.de

Berufsausbildung und mehr

In diesem Angebot der Bundesagentur für Arbeit kannst du recherchieren nach Ausbildungen im Betrieb, in der Schule sowie als Teilqualifizierung.
arbeitsagentur.de/berufsausbildung

Ausbildungsplatzsuche

In der Jobsuche der Bundesagentur für Arbeit kannst du auch ganz gezielt nach Ausbildungsplätzen recherchieren.
arbeitsagentur.de/ausbildungsplatzsuche

So kann ein Arbeitstag aussehen >>

Video: Baustoffprüfer/in

Der Artikel enthält ein Video mit weiteren Informationen.

Weitere Filme findest du auf der abi» Videoübersicht.