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Anlage: Arbeitsproben

Arbeitsproben sind vor allem im kreativen, wissenschaftlichen oder journalistischen Bereich als Beleg deiner kreativen beziehungsweise fachlichen Fähigkeiten wichtig. Doch auch in anderen Feldern kann eine Arbeitsprobe ein Türöffner sein.

Bilder aus einer Bewerbungsmappe. (Foto: Andreas Bund)

Nicht jede Bewerbung braucht unbedingt Arbeitsproben. Sie sind immer dort von Vorteil, wo sie sich inhaltlich besonders anbieten: Ein selbstgebackener Keks als Beilage deiner Bewerbung als angehende/r Konditor/in ist zwar keine klassische Arbeitsprobe, aber ein gutes Beispiel dafür, wie du Geschmack auf deine fachlichen Fähigkeiten machen kannst.

Vor allem im kreativen Bereich spielen Arbeitsproben eine wichtige Rolle. Zum Beispiel sollten angehende Mediengestalter/innen, Musiker/innen oder Journalistinnen und Journalisten eine Kostprobe ihres Könnens bereithalten. Auch im wissenschaftlichen und handwerklichen Bereich ist es sinnvoll, besonders gelungene Werke zu dokumentieren und für die Bewerbung griffbereit zu haben.

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Vorgaben beachten

Sind Arbeitsproben ein fester Bestandteil des Bewerbungsprozesses, halte dich an die genaue Aufgabenbeschreibung. Suche ganz gezielt passende Werke aus oder fertige neue Arbeitsproben nach den Vorgaben an. Beachte dabei, dass Hilfe von Dritten nicht erlaubt und auch kontraproduktiv ist. Im weiteren Bewerbungsverlauf wird man dich zur Arbeitsprobe befragen und erwarten, dass du alle Schritte nachvollziehen kannst. Werden Arbeitsproben angefragt, aber nicht näher beschrieben, ruf am besten die*den zuständige*n Ansprechpartner*in im Unternehmen an und frage nach, was erwartet wird.

Arbeitsproben neu erstellen

Du hast nichts Passendes parat? Du kannst auch neu erstellte Arbeiten einreichen. Schließlich ist klar, dass du als Einsteiger*in noch nicht aus einem großen Fundus schöpfen kannst.

Umfang und Auswahl

Für die Auswahl gilt: weniger ist mehr. In deine Bewerbungsmappe gehören nur besonders gelungene Beispiele. Weitere Arbeiten kannst du zum Vorstellungsgespräch mitbringen. Hast du eine Arbeit gemeinsam mit anderen erstellt, musst du dies ausdrücklich erwähnen und genau erklären, welchen Beitrag du geleistet hast.

Formate und Technisches

Deine Arbeitsproben gehören in der Regel ans Ende der Bewerbungsmappe beziehungsweise an den Schluss deines Gesamt-PDFs. Denk daran: Originale bleiben bei dir. Was du mitschicken möchtest – Zeitungsartikel, Fotografien oder Entwürfe – kopierst oder scannst du. Dann bringst du alles ins Format DIN A4, generierst PDFs oder du druckst die Seite aus. Modelle und andere gegenständliche Werke fotografierst du und fügst die Fotografien in DIN A4 bei bzw. fügst sie an. Sinnvoll ist es dabei, die Eckdaten des Werks auf der Seite schriftlich zu ergänzen.

Hörbeispiele, Videos und andere multimediale Werke kannst du auf einem USB-Stick beifügen. Noch professioneller ist eine eigene Webseite oder ein FTP-Server zum Anschauen oder Downloaden. Hast du viele Arbeitsproben, solltest du diese bei digitalen Bewerbungen nicht zusammen mit Anschreiben und Lebenslauf in ein Dokument packen. Stelle ein separates PDF mit allen ausgewählten Arbeiten zusammen, inklusive Inhaltsverzeichnis.

Webseite mit Arbeitsproben

Im kreativen Umfeld ist es gern gesehen, wenn du eine Homepage mit Arbeitsproben einrichtest. Auch hier solltest du darauf achten, dass deine Auswahl zur jeweiligen Bewerbung passt. Ein geschützter Bereich mit Passwort hilft weiter. Achtung: Gib Links zu deiner Seite eindeutig und korrekt an und stelle sicher, dass sie funktionieren: Personalverantwortliche haben keine Zeit nachzufragen.

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