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Seit dem Wintersemester 2021/22 gibt es mehr Studentinnen als Studenten an deutschen Hochschulen. Im Fach Veterinärmedizin ist die Männerquote gering: Rund neun von zehn Studierenden sind weiblich. Zu diesem Ergebnis kommt ein aktueller DatenCHECK des CHE Centrum für Hochschulentwicklung auf Grundlage von Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis).
125 Jahre nachdem im Wintersemester 1899/1900 mit Johanna Kappes die erste deutsche Studentin an der Uni Freiburg ihr Studium aufnahm, sind weibliche Studierende nun seit wenigen Jahren (WS 2021/22) in der Mehrheit. In den vergangenen zehn Jahren ist der Frauenanteil bei Studierenden in Deutschland um insgesamt 3,3 Prozentpunkte gestiegen. So waren im Wintersemester 2023/24 rund 1,4 Millionen Frauen an einer Hochschule eingeschrieben. Das entspricht einem Anteil von 50,9 Prozent. Ursache dafür ist unter anderem die Studienberechtigtenquote, also der Anteil der Studienberechtigten pro Altersjahrgang. Hier erreichen Frauen mit 52,9 Prozent einen deutlich höheren Satz als Männer mit 41,7 Prozent. Außerdem wurden in den vergangenen Jahrzehnten verschiedene (Ausbildungs-)Berufe akademisiert, die überwiegend von Frauen ausgeübt werden. Dazu zählen Fächer wie Pflege- oder Hebammenwissenschaft, aber auch Physician Assistant und Logopädie.
Betrachtet man die Geschlechterverteilung auf die verschiedenen Studienfächer, wird schnell deutlich, wie sehr die Studienwahlpräferenzen auch zum Gender-Pay-Gap beitragen: Unter den Studienfächern mit dem höchsten Männeranteil (Ingenieurwissenschaften, Informatik, Wirtschaftsingenieurwesen, Physik) sind viele mit sehr guten Berufs- und Einkommenschancen. Unter den Fächern mit sehr hohem Frauenanteil sind viele mit nur durchschnittlichen Einkommenschancen (Ernährungs- und Haushaltswissenschaften, Kunst/Kunstwissenschaft, Sozialwesen, Gesundheitswissenschaften, verschiedene Geisteswissenschaften).
Wünschenswert wäre, dass alle Studieninteressierten das für sich individuell passendste Studienangebot finden – ohne sich von Rollenklischees von einer Studienwahl abbringen oder zu einer vermeintlich passenden Wahl verleiten zu lassen.
Stand: 12.03.2025
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