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In Deutschland fallen jedes Jahr über 37 Millionen Tonnen Hausmüll an. Damit diese Mengen umweltschonend entsorgt und recycelt werden können, ist Mülltrennung das A und O. Wie das geht und was danach passiert, zeigt dir die abi» Animation.
Hinweis zur Barrierefreiheit: Ein Transkript zu der folgenden Animation findest du unter diesem Link.
Nach ihrer Abholung werden die Kunststoffe sortiert. Für das Recycling wird das beste Material herausgefischt und zu Granulat oder Mahlgut aufbereitet, sodass es in neuen Produkten verarbeitet werden kann. So wird der Verbrauch von endlichen Rohstoffen wie Erdöl, Kohle oder Erdgas gemindert und das Material im Kreislauf gehalten. Der Rest wird zur Energiegewinnung verbrannt.
Das gesammelte Altpapier wird zu Ballen gepresst, in Wasser aufgelöst und zerfasert. Der entstandene Faserbrei wird anschließend sortiert, gereinigt und zu Endprodukten wie Zeitungen, Umschlägen oder Papierrollen weiterverarbeitet. Der Einsatz von Altpapier verbessert die schlechte Ökobilanz: Es wird weniger Holz, Wasser und Energie benötigt.
Aus Bioabfall wird entweder Kompost oder Biogas gewonnen. In einer einzigen Bananenschale steckt genügend Energie, um eine Elf-Watt-LED-Lampe 34 Minuten mit Strom zu versorgen. Pro Jahr könnten bis zu fünf Millionen Bioabfälle mehr recycelt werden, wenn Speisereste nicht im Restmüll landeten.
Verpackungen aus Kunststoff, Alu, Weißblech, z. B. Joghurtbecher, Styroporschalen, Plastikflaschen
Papier, Pappe, Karton
Speisereste, Küchen- und Grünabfälle, auch Kaffeepads und Teebeutel
Alle anderen nicht verwertbaren Stoffe, z. B. alte Putzlappen, Windeln, Asche (keine Problemstoffe)
Stand: 03.12.2024
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