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Studienfeld: Bio-, Umweltwissenschaften

Während sich die traditionelle Biologie vorrangig auf die Erforschung der Formen des Lebens und das komplexe Funktionieren der Organismen konzentrierte, hat sich die moderne Biologie zu einer hochgradig interdisziplinären Wissenschaft entwickelt, die neben den klassischen biologischen Inhalten fundierte Kenntnisse in Physik, Mathematik und Chemie erfordert. Die Entwicklung hin zu einer neuen Sicht- und Herangehensweise, die die Fachgrenzen der klassischen Naturwissenschaften inhaltlich und methodisch überschreitet, ist kennzeichnend für das gesamte Studienfeld und manifestiert sich u.a. in neuen Studiengangsbezeichnungen wie "Life Science".

Detailaufnahme eines Forschungsmikroskops (Foto: Thorsten Ulonska) Detailaufnahme eines Forschungsmikroskops (Foto: Thorsten Ulonska)

Auch in den Umweltwissenschaften, die eine biologische Basisausbildung mit Bereichen der Ökologie, Umweltchemie, Umweltphysik und dem Umweltrecht verbinden, wird deutlich, dass es ganzheitlicher Lösungsansätze bedarf, um die ökologischen Vorgänge und Zusammenhänge im belebten und unbelebten Umfeld des Menschen zu verstehen und zu beeinflussen.

Eine Erweiterung in technische Bereiche hinein bieten Studiengänge wie die Bionik, die neue Technologien am Beispiel der Natur entwickelt, oder die Biomechanik, die den Bewegungsapparat biologischer Systeme unter Verwendung der Begriffe, Methoden und Gesetzmäßigkeiten der Mechanik untersucht und beschreibt.

Einblick in ausgewählte Studienmöglichkeiten: