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Chiara Roggendorf (23) studiert Kunstgeschichte im Kernfach an der Universität Bonn. Auf zahlreichen Exkursionen erlebt sie Architektur und Kunstobjekte aus nächster Nähe.
Chiara Roggendorf interessierte sich bereits als Kind für Kunst: „Ich begeisterte mich schon immer für Museums- und Ausstellungsbesuche. Ich wollte gern in der Bonner Region bleiben, deshalb informierte ich mich über passende Studiengänge an der Universität Bonn“, erzählt sie.
Schnell entschied sie sich für Kunstgeschichte in der Kernfach-Variante – einer Form des Zwei-Fach-Bachelors, bei der das Kernfach deutlich stärker gewichtet ist als das Begleitfach. Die Studentin wählte „Germanistik, Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft“ als zweites Fach.
An der Uni Bonn wird viel Wert darauf gelegt, dass kunstwissenschaftliche Methoden und künstlerische Techniken eng mit den Praxisanteilen verzahnt sind. Das sind vor allem Übungen und Exkursionen. Im ersten Studienjahr erwerben die Studierenden in Grundlagenkursen zum Mittelalter, der Neuzeit und der Moderne kunstgeschichtliches Basiswissen. Dabei spielen sowohl bildende Kunst als auch Architektur eine Rolle.
Im weiteren Verlauf taucht man über Vorlesungen, Übungen und Seminare tiefer in die Kunstgeschichte ein. „Das sind dann teils richtige Nischenthemen, durch die man herausfinden kann, was einen besonders interessiert“, erzählt die Studentin. Ein Beispiel nennt sie direkt: „Das Modul Kunst im Rheinland fand ich großartig, weil es einen lokalen Bezug hat und sehr vielseitig ist. Wir haben uns die Architektur im ehemaligen Regierungsviertel angesehen und auf Exkursionen nach Aachen, Essen und Düsseldorf die dortige Architektur und Ausstellungen erkundet.“
Weitere mehrtägige Exkursionen führten sie unter anderem nach Berlin ins Kupferstichkabinett und zur Frans-Hals-Ausstellung nach Kopenhagen. Bei beiden Exkursionen besuchten die Studierenden die Ausstellungen nicht nur, sondern diskutierten die Werke und bereiteten Referate vor. Besonders begeisterte Chiara Roggendorf eine Übung an der Hochschule zum Thema „Ausstellen“: „Wir haben tolle Einblicke bekommen, wie man eine Ausstellung organisiert, wie das mit den Leihgaben abläuft und wie wir das Thema Nachhaltigkeit bei der Planung berücksichtigen können.“
Für ein Kunstgeschichtsstudium ist neben einem ausgeprägten Interesse an Kunst ein Faible für Geschichte hilfreich. „Es geht schließlich darum, Kunstwerke in ihren historischen Kontext einordnen zu können“, erklärt die 23-Jährige. „Auch sollte man eine gewisse geistige Beweglichkeit mitbringen, da man Kunstwerke interpretiert und sich mit anderen darüber austauscht.“
Da im Studium viele Hausarbeiten geschrieben werden, ist es wichtig, sich mit umfangreicher Fachliteratur auseinanderzusetzen und gerne zu schreiben. Außerdem gefragt sind gute Englischkenntnisse, darüber hinaus werden Kenntnisse in einer weiteren modernen Sprache aus dem europäischen Sprachraum sowie Lateinkenntnisse empfohlen.
Zu Chiara Roggendorfs Studienstart wurde die Regelstudienzeit für Kunstgeschichte an der Universität Bonn aufgrund der Pandemie vorübergehend von sechs auf neun Semester erhöht. Inzwischen ist sie im letzten Semester und arbeitet an ihrer Bachelorarbeit über die US-amerikanische Malerin Alice Neel. Auf das Thema kam sie im Seminar „Kunst nach 1945“, wo sie feststellte, dass ihr zeitgenössische Kunst liegt – insbesondere die Werke weiblicher Künstlerinnen haben es ihr angetan.
Und nach dem Bachelor? „Ich werde mich auf jeden Fall in den Masterstudiengang Kunstgeschichte mit Ergänzungsbereich Museumsstudien einschreiben“, sagt sie. „Da mich der Museums- und Ausstellungsbereich besonders interessiert, kann ich mir gut vorstellen, später kuratorisch tätig zu werden.“
Kunstgeschichte wird in Deutschland fast ausschließlich an Universitäten angeboten, häufig als Teil eines Kombinationsstudiengangs. Bundesweit gibt es jeweils etwa 50 grundständige und weiterführende Studienangebote, von denen einige bereits eine Spezialisierung vorsehen, etwa „Kunstgeschichte und Filmwissenschaft“ an der Universität Jena.
Stand: 19.03.2025
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