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Studienvorbereitung in der Corona-Krise

Hochschulen bringen digitalen Ersatz

Für den Hochschulinfotag zum Campus fahren? Im Vorkurs sitzen? Die Einführungsveranstaltung im Hörsaal verfolgen? Das geht derzeit nicht. Doch die Hochschulen sind in Zeiten der Corona-Pandemie erfinderisch und stellen schnell und unkompliziert digitale Ersatzangebote auf die Beine.

Ein Laptop, umgeben von Lehrbüchern

Hochschulinfotag, Vorkurs, Einschreibung? Das alles findet zum Sommersemester 2020 online statt.

Man sieht an den Hochschulen derzeit vielerorts: Es geht, wenn es muss. Manche Hochschulen sind besser auf den Wechsel in die digitale Sphäre vorbereitet, da sie Online-Formate seit Jahren erfolgreich einsetzen. Insgesamt schöpfen die Hochschulen ihr kreatives Potenzial derzeit voll aus und verlagern Präsenzangebote ins Netz. Das gilt nicht nur für das laufende Semester, wo sich Studierende und Dozenten in Online-Seminaren treffen, sondern auch für Veranstaltungen für Studieninteressierte.

Beispiel Hochschulinfotag. Müssen Studieninteressierte da nicht vor Ort sein, um einen Eindruck von der Hochschule zu gewinnen und sich mit Dozenten und Studierenden austauschen zu können? Die Hochschule Mittweida etwa hat Anfang April gezeigt, dass auch ein virtueller Studieninformationstag diesen Zweck voll erfüllt. (Lies hierzu das Interview „Virtueller Hochschulinfotag"). Und das ist nur eines von vielen Beispielen.

Ein weiteres: Die Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft mit Standorten in Köln, Frankfurt am Main und Berlin hat ihre Mappenberatung auf online umgestellt. Mittels Zoom konnten Studieninteressierte bei verschiedenen Terminen bis Ende April mit den Profs in Kontakt treten. Dort konnten sie Fragen zu den geforderten Arbeiten stellen und bereits fertige Entwürfe zeigen. Webinare zu den Themen Studienbewerbung und Einschreibung bietet beispielsweise die Uni Greifswald im Juni und August an.

Vorkurse terminunabhängig absolvieren

Ebenso werden Vorkurse ins Netz verlagert. Wer für ein Studium in BWL oder Informatik seine Mathekenntnisse auffrischen will, kann an Online-Vorkursen teilnehmen, zum Beispiel an der Uni Reutlingen. Das Gute: Die digitalen Varianten sind nicht termingebunden, Interessierte können die Kurse also unabhängig absolvieren. Bei Fragen sind Tutoren im Call-Center täglich erreichbar, auch am Wochenende.

Was heißt das für dich? Egal ob du dich über ein Studium informieren, dich darauf vorbereiten oder einfach weiterstudieren willst: Informiere dich im Internet, welche digitalen Angebote deine (Wunsch-)Hochschule anbietet und wie Studieren in der Corona-Krise aktuell funktioniert. Bei Fragen sind Einrichtungen wie Studienberatung oder Verwaltung der Hochschule nach wie vor zu erreichen – am besten telefonisch oder per E-Mail.

Weitere Informationen

studienwahl.de

Infoportal der Bundesagentur für Arbeit und der Stiftung für Hochschulzulassung.
studienwahl.de

Notfall-Kit für Studieninteressierte

Deutsches Studentenwerk

Studieren in der Pandemie
https://www.studentenwerke.de

Hochschulrektorenkonferenz

Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die deutschen Hochschulen
https://www.hrk.de

abi» 07.05.2020

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