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Hochschulpanorama

Ulm

Mit rund 127.000 Einwohnern ist Ulm zwar eine recht kleine Unistadt, kann aber in puncto Lebensqualität mit den Großen locker mithalten. „Ulm ist eine lebendige, pulsierende Stadt, die sich immer neu erfindet“, findet Oberbürgermeister Gunter Czisch. Zusammen mit Neu-Ulm bildet die Stadt eines der länderübergreifenden Doppelzentren Deutschlands.

Ulmer Münster. Im Vordergrund sitzen und laufen Menschen durchs Bild.

Nicht nur am Schwörmontag hat man in Ulm von der Donau aus einen herrlichen Blick auf das Ulmer Münster und den Metzgerturm.

Stadtinfo

Icon: Wegweiser Bundesland: Baden-Württemberg

Einwohnerzahl: 127.508

Anzahl Studierende: ca. 14.000

Mietpreis: ca. 8,50 €/qm

Homepage: www.ulm.de

Geschichte der Stadt

Icon: TurmUm das Jahr 850 wurde die Ulmer Königspfalz gegründet und gewann schnell an Bedeutung. Der Königshof von Staufer-Kaiser Friedrich I. Barbarossa zog Handwerker und Kaufleute an, wodurch sich die Stadt zu einer blühenden Handelsmetropole entwickelte. Nach bürgerkriegsähnlichen Unruhen zwischen der Bevölkerung und den herrschenden Patriziern wurde den mittelalterlichen Handwerkszünften 1397 im großen „Schwörbrief“ die Mitwirkung am politischen Geschehen eingeräumt. Dieses Ereignis feiern die Ulmer noch heute mit einem stadteigenen Feiertag, dem Schwörmontag, der die Schwörwoche im Juli beendet. 1810 wurde Ulm dem Königreich Württemberg zugesprochen. Der kleinere, aber wirtschaftlich wichtigere Teil der Stadt blieb bayerisch und bildete den Grundstock der künftigen Stadt Neu-Ulm.

Besonderheiten der Stadt

Icon: SprechblasenDie Stadt Ulm ist bekannt für ihr gotisches Münster, dessen Kirchturm mit 161,53 Metern der größte der Welt ist. Die Bundesfestung in Ulm, an deren Errichtung 10.000 Arbeiter beteiligt waren, zählt zu den größten Festungsanlagen Europas. Zu den bekanntesten Persönlichkeiten Ulms gehören Albert Einstein, der hier geboren wurde und Sophie Scholl, die einige Jahre in der Stadt lebte. „Jeder, der in Ulm wohnt, sollte mindestens einmal die 768 Stufen zur Aussichtsplattform im Münster hochgelaufen sein“, erklärt Studentin Tiffany Pogacias, die an der Technischen Hochschule Ulm Data Science in der Medizin studiert. „Man wird mit einer sehr schönen Aussicht belohnt.“

Kultur & Freizeit

Icon: Kontakte + Musik„Ulm ist stolz darauf, eine weltoffene Stadt zu sein. Wir sehen Internationalität, auch die unserer Einwohner, als Bereicherung. Unser Reichtum steckt in den Köpfen der Menschen, die hierher kommen, um Ulmerinnen und Ulmer zu werden", fasst Oberbürgermeister Gunter Czisch die Mentalität in seiner Stadt zusammen. Das größte Ulmer Fest ist der „Schwörmontag“. Nach einer Art Bootskarneval auf der Donau verwandelt sich die gesamte Stadt abends in eine Partymeile mit Live-Musik und Cocktailbars. „Besonders ist vor allem der Schwörmontag, an dem Ulm komplett Kopf steht“, bestätigt Tiffany Pogacias. „Es macht wahnsinnig viel Spaß, gemeinsam mit Freunden am Nabada teilzunehmen und gemütlich im Schwimmring über die Donau zu schippern.“

Kosten / Geld

Icon: MünzenEin Zimmer im Wohnheim kostet zwischen 229 und 350 Euro im Monat. Zu den Jobmöglichkeiten kann Joachim Bartos, Berufsberater der örtlichen Arbeitsagentur, sagen: „Studierende finden Nebenjobs in der Gastronomie oder im Verkauf, seltener auch als Lagerhelfer, oder Reinigungskraft.“ „Auch an der eigenen Hochschule kann man einen Nebenjob finden“, ergänzt Tiffany Pogacias. „Da alles gut per Bus zu erreichen ist, benötigt man als Student nicht zwingend ein Auto.“

Hochschule

Icon: ehrwürdiges GebäudeIn Ulm kannst du an diesen staatlichen Hochschulen studieren (einschließlich Musik- und Kunsthochschulen):
 

Studienmöglichkeiten / Schwerpunkte

Icon: DoktorhutOberbürgermeister Gunter Czisch erklärt: „In Städterankings, in denen es um Wirtschaftsdaten und Innovationsstärke geht, belegt Ulm seit Jahren Top-Plätze; die Uni rangiert in einschlägigen Rankings stets vorn. „Ein wichtiger Grund dafür ist aus meiner Sicht, dass bei uns die Rahmenbedingungen und das Umfeld stimmen“, erklärt Bürgermeister Gunter Czisch. Berufsberater Joachim Bartos ergänzt: „Das Fächerspektrum von Uni und Hochschule mit Ingenieurwissenschaften, Medizin, Informatik, Wirtschaft, Naturwissenschaften spiegelt sich in der regionalen Wirtschaftsstruktur.“

abi» 30.07.2020

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