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Technischer Produktdesigner – Tagesablauf

So kann ein typischer Arbeitstag aussehen

Luis Brockhaus (21) macht eine Ausbildung zum Technischen Produktdesigner in der Fachrichtung Produktgestaltung und Konstruktion bei Berry Bramlage. Für abi» gibt er Einblick in einen typischen Tag in dem Verpackungsunternehmen.

Eine junge Frau entwirft ein Maschinenbauteil am Computer.

Da angehende Technische Produktdesigner*innen viel mit 3-D-CAD-Verfahren arbeiten, sind eine Affinität zur Arbeit am Computer und EDV-Kenntnisse sehr nützlich.

Luis Brockhaus kommt in der Firma an und startet seinen Rechner, um sich einen Überblick über neue und anstehende Aufgaben zu verschaffen.

Meeting mit dem Abteilungsleiter: Er bekommt die Aufgabe, die Verschnappung zwischen der Kappe und dem Hauptkörper eines Deo-Sticks umzuarbeiten, sodass der Kunde die Kappe besser vom Hauptkörper lösen kann und beim Greifen nicht die Verschnappung festdrückt.

Er setzt sich mit dem Projektmanager zusammen und bespricht die genaue Aufgabe.

Er startet damit, sich die benötigten CAD-Daten im System zu suchen und macht sich mit dem Aufbau des Datensatzes vertraut. Anschließend beginnt er mit der Umarbeitung der Daten entsprechend den Kundenanforderungen.

Er macht eine Stunde Mittagspause.

In einem Meeting mit dem Projektmanager informiert er ihn über die eingebrachten Änderungen der CAD-Daten.

Danach erstellt er die Zeichnungsableitungen der neuen CAD-Daten. Auf diesen Zeichnungen erstellt er extra Hinweise, welche Änderungen eingebracht wurden. Diese Zeichnungen werden für die Kalkulation erstellt.

Er überträgt die Ergebnisse der Veränderungen in eine PowerPoint-Präsentation. Dafür erstellt er fotorealistische Darstellungen der CAD-Daten, genannt Renderings. Dabei werden den CAD-Daten Materialien, Oberflächenstrukturen und Farben zugewiesen.

Nach Abgabe der neuen CAD-Daten und der PowerPoint-Präsentation hält er abschließend Rücksprache mit dem Projektleiter, ob es noch offene Punkte gibt, bevor es in den Feierabend geht.

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abi» 29.12.2020

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