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Studienfeld: Lehrämter

Die Ausbildung für ein Lehramt an öffentlichen Schulen umfasst ein universitäres Studium sowie einen anschließenden Vorbereitungsdienst (Referendariat). Je nach Bundesland können sich die Studiengänge hinsichtlich der Abschlüsse, Ausbildungsstrukturen und der Dauer des Vorbereitungsdienstes unterscheiden.

Das Alphabet mit Bildern ziert eine Wand des Klassenraumes einer Grundschule (Foto: Christof Stache) Das Alphabet mit Bildern ziert eine Wand des Klassenraumes einer Grundschule (Foto: Christof Stache)

Die meisten Bundesländer haben ihre Lehramtsausbildung auf ein konsekutives Bachelor-/Mastermodell umgestellt. In einigen Ländern gibt es weiterhin Staatsexamensstudiengänge oder beide Formen existieren nebeneinander. Die Ausbildung für die Lehrämter orientiert sich an den Schularten (z.B. Lehramt an Gymnasien, an Realschulen), an Schulstufen (z.B. Sekundarstufe II) oder ist schulstufenübergreifend (z.B. Sekundarstufe I/Primarstufe).

Das Studium beinhaltet im Regelfall die fachwissenschaftliche Ausbildung für zwei Unterrichtsfächer und deren Fachdidaktiken, wobei spezifische Kombinationsvorschriften zu beachten sind. Das Lehramt an beruflichen Schulen dagegen konzentriert sich auf eine berufliche Fachrichtung (z.B. Metalltechnik, Gesundheits- und Pflegewissenschaft). Bildungswissenschaftliche Studienanteile beschäftigen sich mit Bildungs- und Erziehungsprozessen sowie mit Bildungssystemen und den Rahmenbedingungen des Berufsfeldes Schule. Erste Unterrichtserfahrung wird in schulpraktischen Studien gesammelt.

Wer die Fächer Musik, Kunst oder Sport unterrichten möchte, muss vor Studienbeginn eine studiengangspezifische Eignung nachweisen.

Einblick in ausgewählte Studienmöglichkeiten: