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Studienfeld: Informatik

Die Informatik ist sowohl eine Grundlagenwissenschaft als auch eine Ingenieurdisziplin. Sie liefert die theoretischen und methodischen Voraussetzungen, mit denen technische Lösungen geschaffen, Systeme gebaut und Produkte hergestellt werden. Ihre klassischen Teildisziplinen sind die Theoretische Informatik (z.B. Komplexitätstheorie, Logik, formale Semantik), die Technische Informatik (z.B. Aufbau von Rechner-, Speicher- und Kommunikationssystemen), die Praktische Informatik (z.B. Programmieren, Softwareentwicklung) sowie die Angewandte Informatik mit ihren vielfältigen Anwendungsbezügen (z.B. in den Biowissenschaften, im Fahrzeugbau, in Medizin und Gesundheitswesen, in Medien oder in der Mensch-Maschine-Kommunikation).

Blaue Netzkabel mit roten Kappen hängen an einer Wand (Foto: Ann-Kathrin Hörrlein) Blaue Netzkabel mit roten Kappen hängen an einer Wand (Foto: Ann-Kathrin Hörrlein)

Im Grundlagenstudium wird das Basiswissen in den wesentlichen theoretischen, technischen und methodisch-praktischen Kernbereichen der Informatik sowie in der Mathematik vermittelt. Dazu gehören z.B. das Erlernen und Anwenden von Algorithmen, Graphen-Theorie, Logik und Analysis sowie der Erwerb von Programmierkenntnissen. Hierbei ist ein ausgeprägtes mathematisch-logisches Verständnis unerlässlich.

Im anschließenden Fachstudium werden die Kenntnisse in Teilgebieten wie z.B. Software Engineering, Datenbanken und Kommunikationsnetze vertieft. Bei Studiengängen der Angewandten Informatik kommen weitere fachwissenschaftliche Inhalte hinzu, z.B. aus der Automatisierungstechnik und Robotik, der Kommunikationstechnik, der Medientechnik, den Gesundheits- oder Sprachwissenschaften.

Einblick in ausgewählte Studienmöglichkeiten: