Rubrik:
studium
02.07.2019
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Autor:
Conny
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studium
02.07.2019
In der Nähe meines ehemaligen Gymnasiums befindet sich ein kleiner Bürgerfernsehsender, der Offene Kanal Wettin e.V. oder auch das „Nest“ genannt. Dort kann jeder als Nutzer aktiv werden, was bedeutet, dass man Filmtechnik kostenlos leihen und für eigene Beiträge und Projekte verwenden kann. In erster Linie wird der Kanal aber für Ausbildungen, FSJ oder Praktika genutzt.
Ich selbst nutzte dieses großartige Angebot während meiner Schulzeit sehr intensiv ab der zehnten Klasse. 2013 drehte ich hier mein erstes Filmprojekt und war bis zu meinem Abitur 2016 sehr aktiv. Die Erfahrungen, die ich hier sammelte, waren maßgeblich daran beteiligt, dass ich ein Jahr später an der Filmhochschule in München angenommen wurde. Deshalb habe ich mich sehr gefreut, dass ich Zeit hatte, zur alljährlichen Feier im Nest zu gehen, zu der alle Freunde des Offenen Kanals eingeladen sind. Da kamen Aktuelle, Ehemalige, Zukünftige und Festangestellte zusammen und labten sich am weißrussischen und österreichischen Buffet, das die europäischen Freiwilligen gekocht hatten.
Es war sehr schön und spannend, zu sehen und zu hören, wie es allen geht und was sie jetzt so treiben. Ich unterhielt mich mit Leuten, die früher mein Vorbild waren und wurde auf gewisse Art und Weise auch selbst zum Vorbild. Ein Abiturient vom Gymnasium, der ab Herbst ein FSJ im Nest machen wird, interessierte sich sehr für mein Studium an der Filmhochschule. Er überlegt, sich dort auch zu bewerben, weshalb wir uns eine ganze Weile darüber unterhielten.
Der Leiter des Offenen Kanals rief am Abend zu seiner berühmt-berüchtigten Rede zusammen. „Dauert nur eine Stunde“, sagte er und alle wussten, dass er es natürlich ernst meinte. Die Mitgründerin des Kanals bat uns am Ende noch, unsere Erfahrung und die Weltoffenheit, die wir in dem Dorf an der Saale erfahren haben, zu nutzen und hinaus in die Welt zu tragen. Wenn ich das so schreibe klingt es zwar pathetisch, aber als wir da saßen, die versammelte Mannschaft aus allen Ecken der Welt, wirkte diese Botschaft so relevant und wahr wie nie.
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