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studium
30.10.2019
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Autor:
Conny
Rubrik:
studium
30.10.2019
Vor kurzem entdeckte ich einen alten Kalender von mir aus dem Jahr 2018. Damals schrieb ich neben allen möglichen Terminen und Aufgaben, die anstanden, auch meinen Tagesablauf in die Notizen. Auch wenn manche das ein wenig spießig finden mögen, ist das doch ein Ritual gewesen, dass ich sehr gut fand zu dieser Zeit. Ich hatte mir das bei einem älteren Freund der Familie abgeschaut, der seit vielen Jahren jeden seine Tage genau protokolliert.
Leider habe ich nur einen Monat lang diese Disziplin aufrechterhalten können. Danach habe ich vereinzelt nochmal versucht, Dinge aufzuschreiben, es dann aber irgendwann ganz aufgegeben. Zu lesen, was ich im Januar 2018 Banales und Entscheidendes getrieben habe und mir die Chronologie und die Bilder dieser Tage wieder vor Augen zu rufen, war so ein gutes Gefühl, dass ich beschloss, wieder damit anzufangen.
Ein sehr schönes in schwarzes Leder eingebundenes Notizheft hatte ich noch zu Hause. Da ich nur meine Tagesabläufe festhalten wollte, brauchte ich keinen Kalender mehr. Heute habe ich alle Termine digital in meinem Handy-Kalender gespeichert und eine digitale To-Do-Liste, die ich täglich anpasse und verändere.
Seit zwei Wochen schreibe ich jeden Abend in Stichpunkten auf, was an diesem Tag passiert ist. Ich schreibe auf, was ich wo getan, welche Musik ich gehört, was ich gegessen und vergessen habe und noch vieles mehr. Natürlich ist das kein nervenaufreibender Krimi, den man hier zu lesen bekommt, aber darum geht es ja nicht.
Ich habe diese Tätigkeit sofort wieder in Herz geschlossen. Nicht nur, dass ich dadurch Erinnerungen sammle und festhalte für später. Nein, ich denke auch nochmal ganz anders über das Tagesgeschehen nach und kann für mich eine Art Fazit ziehen. War das ein guter Tag, war er langweilig, produktiv, schön, lustig oder eintönig? Das hilft mir, mein Leben bewusster wahrzunehmen.
Bisher war es eher ein Urlaubstagebuch, als eine wirkliche Dokumentation meines Alltags. Ich bin gespannt, wie es sich entwickelt, wenn ich diese Woche wieder in das normale Uni-Leben starte und nicht mehr so viel Zeit oder Energie haben werde. Dass ich es diesmal länger als nur einen Monat lang durchhalten werde, hoffe ich sehr!
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