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Die ersten Wochen

Autor:
Lee-Ceshia

Rubrik:
studium

17.12.2020

Voller Vorfreude begann bei mir das dritte Semester im November.
Nach vier Monaten wohlverdienten Semesterferien, vielen Büchern und zu vielen Serien, hatte ich dringend das Bedürfnis etwas mit meinem Kopf zu machen.
Ich wusste, dass ich dieses Semester mehr machen muss und doch wurde ich wieder in einige Kurse nicht aufgenommen, die Zeit verstrich, aus Anfang November wurde dann Mitte November und die Uni und manche Professoren waren zum Teil noch sehr überfordert mit ihrer Aufgabe.
Meine ersten drei Wochen bestanden aus einem reinem hin und herschieben jeglicher Selbstorganisation und Planung. Erstmal wieder in das Onlinesemester hineinfinden, ist schon eine Herausforderung. Doch auch das hat meine Motivation nicht bremsen lassen. Ich bereitete vor und nach, las Texte und freute mich, dass ich das Pensum bewältigen konnte. Ein mulmiges Gefühl hatte ich dennoch, weil ich eben wieder in manche Kurse nicht reingekommen bin und mir die Leistungspunkte am Ende des Semesters entsprechend fehlen werden.
Da war ich ganz erfreut, dass die Uni ein neues Projekt gestartet hat und ich war voller Tatendrang! Ich schrieb mich ein, wurde einer Projektgruppe zugeteilt und war sofort begeistert. Hier waren nur motivierte und inspirierende Leute am Start.
Und dann kam das nächste Problem. Nach weiteren zwei Wochen dann die Antwort:
Ich durfte mir dieses Projekt nicht anrechnen lassen. Das wollte und konnte einfach nicht wahr sein! Ich hatte bereits viel Energie und Freude in dieses Projekt investiert.
Doch nun hieß es in den Diskurs treten! Argumentieren und Lösungen finden, wie ich dieses Projekt nun anrechnen lassen kann. Die beiden Sponsorinnen dieses Projekts waren eine große Hilfe und so forschten wir durch meine Prüfungsordnung und fanden ein Modul, welches sich Ideal anbietet!
Einziger Haken? Es sind doppelt so viele Leistungspunkte und ich muss mehr Arbeit erbringen. Wir kamen auf ein weiteres Projekt, das ich mit dem anderen verknüpfen kann. Ich bin sehr froh, nun eine Lösung gefunden zu haben. Und bin sehr gespannt, auf die kommenden Wochen – zumindest was mein Energielevel zu dieser Planung sagt.

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