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Motivationstief

Autor:
Britta

Rubrik:
studium

28.04.2021

Obwohl der Beginn des Semesters gut lief und ich zugegebener Weise von meiner eigenen Planung und meinen neuen Lernstrategien begeistert war, war es ganz plötzlich da: Das Motivationstief. Die Maßnahme, mir mehr Freizeitausgleich in Form von viel Bewegung im Freien zu schaffen hat ihre Wirkung bereits darin gezeigt, dass ich mich beim Lernen besser konzentrieren kann. Woran es momentan allerdings mangelt, ist die Lust und der Ansporn. Ich stehe morgens auf und muss mich mit schlechter Laune zur Arbeit zwingen. Woran es liegt, kann ich nicht genau sagen – am Wetter, an dem Fakt, dass ich aktuell nur wenige digitale Live-Veranstaltungen habe oder an den anspruchsvollen Fächern, die ich in diesem Semester belege. Klar ist hingegen, dass ich etwas gegen das Tief tun muss. Aber was?

Methode 1: Ich bemühe mich, mir meine Ziele vor Augen zu halten. Jedes Mal, wenn ich bei schwierigen Codes oder Matheaufgaben kurz vorm Aufgeben bin, mache ich mir nochmal klar, aus welchem Grund ich dieses Studium aufgenommen habe. Bei kleinen Denkblockaden stehe ich kurz auf, öffne das Fenster und beginne nochmal die Aufgaben ruhig durchzugehen.

Methode 2: Dank mangelnder Motivation habe ich mich in den letzten Wochen häufig dabei erwischt, wie mein Prokrastinieren mal wieder ausartet. Nicht selten saß ich gelangweilt vor dem Feed meiner Social-Media-Kanäle und habe mehrfach auf „aktualisieren“ geklickt. Um dem ein Ende zu bereiten, betreibe ich jetzt meine eigene „Arbeitsplatzhygiene“. Das bedeutet, dass ich nicht nur meinen Schreibtisch frei von Dingen halte, die mich ablenken könnten. Ich habe auf meinem Rechner auch verschiedene Benutzerkonten und Browser eingerichtet, die ich entweder nur für Unizwecke oder für Privates bzw. Unterhaltung nutze. Auch die Funktion meines Smartphones, die gewisse Apps zeitlich begrenzt oder für einen bestimmten Zeitraum sperrt, erweist sich hier als hilfreich.

Methode 3: Pausen sind wichtig. Beim eigenverantwortlichen Lernen besteht jedoch die Gefahr, dass die Pausen immer länger und länger werden und wieder in Prokrastination ausarten. Hier hilft mir ein simpler Wecker. Ich lege vor Beginn meines Uni-Tages fest, wie lange ich am Stück produktiv sein möchte und gönne mir regelmäßig kleine Pausen von fünf bis zehn Minuten sowie eine längere Mittagspause. Weitere Termine und Erledigungen, die hin und wieder anfallen, plane ich auch zeitlich fest in den entsprechenden Tag ein. Somit gibt es keine Ausreden mehr für verschwendete Zeit.

Ich denke, ein Motivationstief zu haben ist etwas sehr Gewöhnliches und trifft uns alle mal. Egal, ob mit Hilfe dieser oder anderer Strategien – falls ihr aktuell auch etwas demotiviert seid, drücke ich uns die Daumen, dass wir gemeinsam schnell wieder aus dem Tief herausfinden. In diesem Sinne – frohes Schaffen!

 

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