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Wie richte ich meinen Arbeitsplatz ein?

Autor:
Britta

Rubrik:
studium

15.12.2020

In wenigen Tagen ziehe ich um. Vor allem in dieser Zeit, in der man noch sich noch mehr Zuhause aufhält als sonst, bekommt der umgangssprachliche „Wohlfühlfaktor“ im eigenen Reich eine besonders große Bedeutung. Nicht zuletzt aus diesen Gründen beschäftige ich mich aktuell intensiv mit der optimalen Wohnraumgestaltung. Dabei habe ich mich auch mit den Themen Feng Shui, ergonomische Arbeitsplatzgestaltung und Ordnungsstrategien befasst. Nachdem ich mich in diese Gebiete eingelesen und festgestellt habe, dass sich einrichtungstechnisch in meiner alten Wohnung einiges besser hätte machen lassen, ist es jetzt soweit: Der Plan für meine zukünftigen vier Wände – vor allem für meinen neuen heimischen Arbeitsplatz – steht.

Selbstverständlich war in der alten Wohnung nicht alles schlecht. Bereits dort hatte ich einen zweiten Bildschirm, der sehr praktisch ist. Etwa, wenn man während digitaler Meetings im Skript mitlesen möchte. Auch meinen Gymnastikball möchte ich nicht missen, der während des vielen Sitzens Rückenschmerzen entgegenwirkt. Mein großer, heller Schreibtisch mit viel Platz und Stauraum in den Schubladen eignet sich sehr gut zum Arbeiten und Lernen und darf somit auch mit in meinen neuen Arbeitsbereich. Genauso ziehen meine hellen Regale mit in das neue Zuhause ein.
Was sich hingegen stark verändern wird, ist die Anordnung der Möbel. Ein Schreibtisch unter dem Fenster spendet zwar viel Tageslicht, sorgt allerdings auch für unangenehmen Windzug beim Lüften, blendende Sonne, starke UV-Strahlung auf das Gesicht und Ablenkung durch das, was draußen passiert. In Zukunft wird mein Schreibtisch also seitlich und mit etwas Zwischenraum zum Fenster stehen. Außerdem werde ich nicht mehr mit dem Rücken zur Tür sitzen, sondern diese im Blick behalten. Wichtig ist mir außerdem, dass das Arbeitszimmer nicht mehr zu einer Abstellkammer verkommt. Umso mehr freue ich mich, dass zukünftig mehr Stauraum in anderen Zimmern vorhanden ist. Meine Regale sind zum größten Teil mit Schranktüren oder geschlossenen Boxen ausgestattet, damit es nicht zu chaotisch wirkt. Ebenfalls nicht vernachlässigen möchte ich die farbliche Gestaltung, die mich an meinem Lernort umgebibt. Zu meinen hellen Möbeln kombiniere ich nur wenige dezente Farben: hellblau und hellbraun. Worauf ich mich besonders freue: Mein brauner Lesesessel, den ich schon lange besitze und der bisher aus Platzmangel im Flur stand, wo er meist als Ablagefläche zweckentfremdet wurde. Schon bald dient er als Sitzgelegenheit unweit meines Schreibtisches. Sodass ich das Lesen und Lernen zwischendurch auch auf einen anderen Ort verlagern kann, der dennoch zu meinem abgetrennten Arbeits- und nicht etwa zum Wohn- oder Schlafbereich gehört.

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