Rubrik:
studium
03.04.2025
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Autor:
Anni
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studium
03.04.2025
Wir kennen es doch alle: Man blickt auf einen Berg voller To-dos, aber leider hat sich noch nicht der Drang in einem breitgemacht, diesen Berg zu besteigen. Stattdessen prokrastinieren wir, während der Berg größer und größer wird. So geht es mir manchmal in der vorlesungsfreien Zeit. Gerade weil einem da die Routine von einer normalen Uni-Woche mit festen Vorlesungszeiten und weiteren Aktivitäten fehlt, kann es schwer sein, sich für Aufgaben zu motivieren, die anstehen.
Gerade, wenn draußen die Sonne scheint, habe ich oft viel mehr Lust, rauszugehen anstatt am Laptop zu sitzen und an meinen Abgaben zu arbeiten. In mir gibt es aber trotzdem auch „Mrs. Schlechtes Gewissen“, die irgendwann auf den Berg voller To-dos zeigt und die Stirn runzelt. Wenn ich mich dann erst mal drangesetzt habe, springt auch oft „Miss Motivation“ im Hopserlauf auf mich zu und ich kann mich wieder für meine Aufgaben begeistern. Das Schwierigste ist oft einfach dieser erste Schritt. Das Anfangen. Gerade, wenn der Berg sehr hoch erscheint. Aber so simpel es auch klingen mag, jeder kleine Schritt bringt einen näher ans Ziel. Dabei gibt es nicht nur einen Weg, es gibt ganz viele – und manchmal braucht man auch mal einen Umweg. Und auf dieser Reise werden einem einige Hürden, aber auch viele wundervolle Aha-Momente begegnen.
Was ich am meisten liebe, ist, wenn ich in diesen Flow-Zustand komme. Das ist ein Zustand völliger Vertiefung und völligen Aufgehens in einer Tätigkeit, wobei man weder über- noch unterfordert ist. Alles fließt. Aber auch, wenn man nicht in diesen Fluss kommt, kann Lernen und Arbeiten ein richtiges kleines Abenteuer sein. Und in jedem vernünftigen Abenteuer gibt es auch die negativen Momente, in denen man am liebsten einfach aufgeben würde. Die hohe Kunst besteht darin, sich trotz all der nervigen Punkte aufzuraffen und sich auf das Positive zu konzentrieren. Und es gibt kaum ein schöneres Gefühl, als etwas von der To-do-Liste abhaken zu können und „Miss Motivation“ mit einem Grinsen abzuklatschen. Trotz allem sind Pausen wirklich sehr wichtig. Die brauchen wir tatsächlich auch, um Gelerntes zu festigen. Besonders der Schlaf ist wichtig für den Übergang vom Kurz- ins Langzeitgedächtnis.
Aber Pausen sind auch einfach generell wichtig, um mental abzuschalten. Und egal, wo man gerade am Berg steht, sollte man sich die Zeit nehmen, um in Ruhe die Aussicht zu genießen. Findet ihr nicht auch?
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