Rubrik:
orientieren
03.12.2019
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Autor:
Marie
Rubrik:
orientieren
03.12.2019
Osteuropa wird meiner Meinung nach als Reiseziel unterschätzt. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie die Leute reagiert hatten, als ich in der 10. Klasse für einen zweiwöchigen Schüleraustausch nach Polen gegangen bin: meist irritiert. USA, England, vielleicht noch Frankreich – das waren die Ziele, die viele von uns lieber angepeilt hätten. Meine Schule bot allerdings nur Frankreich und Polen an.
Manchmal frage ich mich, ob es auch daran liegt, dass ich im Westen Deutschlands wohne und wir dadurch weniger Bezug zu den osteuropäischen Ländern haben.
Meine Mama und ich hatten uns für dieses Jahr vorgenommen, einen gemeinsamen Städtetrip zu planen. Weil ich nicht fliegen wollte und wir beide gerne irgendwohin wollten, wo wir noch nicht waren, fiel unsere Wahl auf Prag.
Von meinen Eltern aus lässt sich Prag in knapp zehn Stunden Fahrt mit dem Zug erreichen. Geklappt hat das nicht. Es muss sich tatsächlich noch viel ändern, bevor das Zugfahren komfortabler wird als Fliegen. Einer der Regionalzüge hatte so viel Verspätung, dass wir den ersten ICE auf unserer Reise verpassten. In Nürnberg schlug man uns dann vor, nicht zwei Stunden auf den nächsten Zug zu warten, sondern mit dem Bus weiterzufahren. Für den Bus mussten wir aber weitere Tickets kaufen – und am Schalter des Reiseunternehmens wurde uns versehentlich eine Reservierung für den falschen Tag verkauft. Bis der Fehler ausgebessert war, war der Bus längst abgefahren. Letztendlich haben wir dann doch zwei Stunden in Nürnberg am Bahnhof verbracht. Wenn man einen ganzen Tag im Zug vor sich hat, machen zwei Stunden mehr oder weniger letztendlich auch keinen allzu großen Unterschied mehr. Den ganzen Stress hätten wir uns aber schon gerne gespart. Was man aber auch nicht verschweigen sollte: Aufgrund der Verspätung konnten wir uns aber einen recht hohen Anteil der Ticketpreise erstatten lassen. Mit etwas Glück im Unglück kann man also sogar sehr preiswert mit dem Zug bis nach Prag fahren.
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