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Praktikum im Studium: Wohnen im Praktikum

Foto von abi>> Bloggerin Marie

Autor:
Marie

Rubrik:
orientieren

15.10.2019

Nach meinem Auslandssemester hieß es für mich zuerst einmal: Praktika! Weil ich das Gefühl habe, noch nicht so ganz zu wissen, wohin es nach meinem Bachelorabschluss gehen soll, will ich vor meinem Abschluss ein Jahr lang Praktika in unterschiedlichen Bereichen und unterschiedlichen Städten machen. Nach meinem Praktikum in Zypern kehre ich dafür zwar zurück ins Rheinland, allerdings zuerst nach Düsseldorf und dann nach Köln.
Das Problem, das damit verbunden ist: die Wohnungssuche. Eingeschrieben bin ich an der Universität Bonn: Für mein Studium dort brauche ich noch Pflichtpraktika und meine Bachelorarbeit. Meine Wohnung in Bonn habe ich aber aufgegeben, bevor ich für mein Auslandssemester nach Taiwan gegangen bin. Sowohl für Düsseldorf als auch für die Zeit danach in Köln brauche ich also eine Wohnung auf Zeit.
Ein WG-Zimmer zu suchen, finde ich immer wieder unfassbar anstrengend – vor allem, wenn man während der Suche nicht vor Ort ist. Gesucht habe ich in erster Linie auf Onlineplattformen und wurde dann auch zu einigen WG-Castings eingeladen. Mal trifft man sich auf ein gemeinsames Bier, mal wird man nur kurz durch das Zimmer geführt. Ob es eine Zweck-WG oder mehr ist, merkt man da schnell. Ob man sich in der Wohngemeinschaft wohl fühlt, auch. In Städten mit so angespanntem Wohnungsmarkt wie im Rheinland ist das manchmal zuerst egal: Hauptsache ein Dach über dem Kopf.
Nicht unbedingt einfacher macht die Suche, dass nicht alle Studierendenwerke die Zimmer in ihren Studierendenwohnheimen auch an Studierende vermieten, die an Universitäten in anderen Städten eingeschrieben sind. In Düsseldorf hatte ich damit kein Glück – in Köln hat es aber geklappt: Für mein Praktikum dort habe ich mir Zimmer in mehreren Studierendenwohnheimen angeschaut und letztendlich eine Zusage bekommen. Eine Immatrikulationsbescheinigung musste ich dafür schon nachweisen: Dass ich in Bonn eingeschrieben bin, war aber kein Problem.
In Düsseldorf gestaltete es sich schon schwieriger: Inzwischen habe ich aber ein Zimmer in einem privaten, von einer kirchlichen Organisation geführten Wohnheim gefunden. Dort ist es zwar sehr anonym, dafür ist das Zimmer komplett möbliert, was mir den Umzug leichter macht. Meine Traumwohnung ist es nicht – für die Zeit während des Praktikums wird es aber ausreichen.