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Schülerleben live: Ferien

Autor:
Mona

Rubrik:
orientieren

28.07.2021

Drei ganze Wochen der Ferien sind schon um. Die Zeit ist einfach viel zu schnell verflogen und die Langeweile, die ich für diese Ferien befürchtet hatte, trat nicht ein. Meine Ferien haben direkt am ersten Wochenende mit einem wirklich lustigen Städtetrip nach Köln begonnen. Mit einer Freundin zusammen haben wir drei Tage lang Köln unsicher gemacht und mit bester Laune bin ich wieder zu Hause angekommen, wo es direkt weiter ging. Reitstunden, etwas Ferienarbeit und die Vorbereitungen für das Zeltlager, das nun vor der Tür steht, hielten mich auf trapp und ich hatte an jedem Tag etwas vor.

Doch auch Treffen mit Freundinnen und Freunden kamen nicht zu kurz. Nach den letzten paar wirklich anstrengenden Wochen war ich froh, wieder etwas Zeit mit ihnen außerhalb der Schule verbringen zu dürfen.

Doch obwohl ich in diesen Ferien wahrscheinlich schon jetzt mehr erleben durfte, als sonst in den kompletten sechs Wochen, fühle ich mich gleichzeitig so ausgeruht wie lange nicht mehr. Für mich war die ewige Langeweile während des zweiten Lockdowns Anfang des Jahres viel anstrengender, als jetzt wieder viel unternehmen zu können. Vor allem mal wieder Dinge zu machen, die wirklich Spaß machen und nicht von einer Zoom-Unterrichtsstunde zur nächsten zu leben ist für mich sehr erholsam. Ich habe momentan das Gefühl, mein Leben hat wieder einen Sinn, den ich während der Monate zu Hause oft vergeblich gesucht habe.

Schon bevor die Ferien überhaupt angefangen hatten wusste ich: dieses Jahr brauche ich die Freizeit dringender denn je. Einfach mal den Kopf ausschalten zu können und auf sein Bauchgefühl hören zu können, worauf habe ich gerade Lust. Zurückgewonnene Spontanität. Treffen mit Freunden, die sich bis tief in die Nacht ziehen.

Genau das ist es, was ich gebraucht habe, um dann in knappen drei Wochen in der Schule wieder durchstarten zu können und mich mit einem Lächeln auf den Lippen an die schönen Momente dieser Ferien erinnern zu können. Freie Zeit heißt für mich nicht, nichts vor zu haben, sondern etwas machen zu können, was mich glücklich macht.